Meine Reise nach Hamburg

Manche von euch die mir auf Twitter und Facebook folgen haben es vielleicht schon mitbekommen: Ich war vom 29. August bis 2. September in der schönen Hansestadt Hamburg. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen off topic, aber ich dachte mir, vielleicht interessiert es doch den einen oder anderen, was ich dort erlebt habe.


Die Reise begann ziemlich unausgeschlafen. Ich hatte in der Nacht vor der Abreise nämlich kein Auge zugetan. Gegen 5:30 Uhr traf ich mich mit meinen Eltern am Bahnhof meines Wohnortes um gemeinsam mit der S-Bahn nach Stuttgart zu fahren. Wir waren ziemlich früh dran, unser ICE nach Hamburg fuhr nämlich erst um 7:26 Uhr. Gegen 6:45 Uhr trafen wir meine Schwester und meinen Kumpel am Stuttgarter Hauptbahnhof. Somit waren wir komplett. Wir hatten ein reserviertes Zugabteil ganz für uns allein. Laut Wagenstandsanzeige sollte unser Waggon ganz hinten am Bahnsteig ankommen. Als der Zug einfuhr, merkten wir allerdings ziemlich schnell, dass die Waggons verkehrt herum angehängt waren – also alle schnell nach ganz vorne gerannt. Ich kann euch sagen, ich hatte nach diesem Tag einen mordsmäßigen Muskelkater in den Schultern und meinem linken Arm, der die meiste Zeit meinen Koffer zog.

Olivia Jones Bar in der Großen Freiheit

Gegen 15:00 Uhr checkten wir schließlich in unser Hotel ein. Das Doppelzimmer, das ich mit meiner Schwester bezog, war überraschend groß und hell. Wir hatten sogar eine Badewanne! Meine Schwester hatte unterwegs einen Flohmarkt entdeckt, zu dem sie unbedingt wollte. Ich interessierte mich nicht so dafür, daher schnappte ich mir meinen Kumpel und zog mit ihm los in Richtung Reeperbahn. Dort angekommen, entdeckte ich nicht nur Olivia Jones‘ Bar (sie selbst hab ich allerdings nicht angetroffen) sondern auch den Beatles-Platz! Für mich als eingefleischter Beatles-Fan natürlich ein echtes Highlight! Anschließend kaufte ich in einem Shop noch ein paar Postkarten und einen Beatles-Magneten, bevor wir ins Hotel zurückkehrten und fernsahen.

Das Elefantenbaby war mein Highlight im Tierpark Hagenbeck

Am nächsten Morgen, Sonntag, gingen meine Eltern mit meiner Schwester in die Kirche, während ich mit meinem Kumpel den Zoo besuchte. Der Tierpark Hagenbeck ist zwar mit 30 Euro Eintritt pro Person (für Tierpark und Tropen-Aquarium) ganz schön teuer, aber auch absolut sehenswert. Wir sahen uns zuerst das Tropen-Aquarium an, das neben einer Vielzahl an Meeresbewohnern auch Reptilien beheimatete. Danach ging’s dann in den Tierpark. Als erstes natürlich zu meinen Lieblingstieren – den Elefanten. Die warteten nämlich mit einer ganz besonderen Überraschung: einem Elefantenbaby das 2015 geboren wurde! Das war ja sooo süß!
Auch bei anderen Tieren wie z. B. den Giraffen sahen wir Tierbabys. Ich kann’s nur wiederholen: Der Zoo ist total schön angelegt und groß. Meiner Meinung war er sein Geld wert. Anschließend gingen wir noch ins Restaurant und ließen den Tag bei einem Wiener Schnitzel mit Pommes ausklingen. Nicht zu vergessen: Am Sonntagabend kam das Highlight unserer Reise! Wir besuchten im Theater Neue Flora „Das Phantom der Oper“. Es war absolut klasse und ich empfehle es jedem Musical-Fan

Hamburger Speicherstadt

Am Montag fuhren mein Kumpel, meine Schwester und meine Mutter morgens zum Miniatur-Wunderland (einer riesigen Modelleisenbahnanlage). Mein Vater hatte als einziger keine Lust darauf und sah sich stattdessen ein Segelschiff am Hafen an. Leider war das Wunderland zu dieser Uhrzeit schon voll und wir mussten uns ein Ticket für einen späteren Zeitpunkt kaufen. Um die Zeit bis dahin sinnvoll zu verbringen, unternahmen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Anschließend machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch die Speicherstadt und dann ging’s gegen 15:00 Uhr ins Wunderland. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt bereits völlig k.o. und mir taten die Füße weh. So viel Action den ganzen Tag bin ich Couchpotato überhaupt nicht gewohnt.


Dienstagmorgens fuhren wir alle fünf zum Panoptikum, dem Hamburger Wachsfigurenkabinett. Dort fotografierte ich mir die Finger wund. Ich habe, glaube ich, von fast jeder Wachsfigur ein Foto geschossen. Besonders begeistert war ich natürlich von den Beatles, aber auch Daniel Radcliffe als Harry Potter genoss meine Aufmerksamkeit. Auch Albert Einstein, den ich seit einigen Jahren sehr bewundere, fand ich toll.Ich kaufte dort auch gleich noch ein paar Postkarten.
Nachmittags fuhren mein Kumpel und ich erst in die Innenstadt zum Rathaus, wo wir in der Mönckebergstraße ein bisschen die Shops abklapperten. Wirklich etwas gekauft haben wir aber nur im Gummibären-Treff 😀 Anschließend ging’s noch in den Park „Planten un Blomen“, wo es dann allerdings zu regnen begann. Schließlich retteten wir uns in den McDonald’s und warteten mit einem McFlurry darauf, dass der Regen etwas nachließ.

Hamburger Rathaus

Am Mittwoch ging es dann gegen 15:24 Uhr wieder zurück in die Heimat. Mein Kumpel war ein echter Schatz und schenkte mir am Bahnhof noch einen Hamburg-Tischkalender, den ich zuhause gleich aufgestellt habe (obwohl ich mit dem Umblättern noch bis 2016 warten muss). Kurz vor 22:00 Uhr kam ich dann wieder nach Hause.

Den Donnerstag habe ich fast komplett verschlafen, weil ich noch so geschafft war von unserer Reise. Was ich allerdings auch gemerkt habe, ist, dass die dadurch erzwungene Schreibpause mir irgendwie gut getan hat. In den Wochen davor bin ich ständig mit irgendwelchen halbfertigen Projekten rumgeiert, habe mit neuen Ideen jongliert, aber nichts wirklich auf die Reihe gebracht. Jetzt nach meinem Urlaub habe ich das Gefühl, wieder klarer denken zu können und die Motivation, auch wirklich etwas zu schreiben, ist auch wieder zurück.

Daher hoffe ich sehr, dass ich euch bald Neues in meinem Schreibtagebuch berichten kann! 🙂

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2 Kommentare zu “Meine Reise nach Hamburg

  1. Oh man, hätten wir uns doch nur ein paar Monate früher kennen gelernt. Da machst du einen Trip in meine Heimat, und wir sehen uns nicht.
    Wenn es dir so gut gefallen hat, darfst du mich aber gern mal hier besuchen! Du musst auch unbedingt noch in den Hamburger Dungeon und was weiß ich wohin 😉

    Das nächste Mal unternehmen wir was zusammen, wenn es dich wieder hierher treibt! 🙂

    Aber immerhin kannst du ja nun den Tischkalender umblättern! 🙂

    Liebe Grüße

    Jill

    Gefällt mir

  2. Ach du kommst aus Hamburg? Ja, schade, dass wir uns damals noch nicht gekannt haben. Ich komme natürlich gerne mal wieder in die Hansestadt 🙂 Mir hat’s wirklich gut gefallen. Ich werde dir auf jeden Fall Bescheid geben, wenn ich mal wieder in deine Nähe komme 🙂

    Liebe Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

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