Monatsrückblick Januar 2016

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Der erste Monat des neuen Jahres neigt sich bereits dem Ende zu. Ich habe das Gefühl, die Zeit sei in diesem Monat extrem schnell verflogen. Ich hatte mir viel vorgenommen, aber leider nicht alles davon geschafft.

Mit dem Schreiben lief es nicht so gut. Ich habe zwar noch eine Kurzgeschichte beendet (mit der ich aber nicht ganz zufrieden bin) und meine 10.000 Wörter erreicht, die ich schreiben wollte (es waren sogar 15.000), aber trotzdem habe ich das Gefühl, in diesem Monat gar nichts geschafft zu haben.

Ich habe mit dem Projekt „Zeitentraum“ angefangen, das ich allerdings relativ schnell wieder abgebrochen habe. Es hat mich einfach gelangweilt und die ganze Geschichte war noch nicht reif genug, um geschrieben zu werden. Dann habe ich mit „Niemand – Die kuriose Geschichte der Mia B.“ angefangen. Anfangs lief die ganz gut, doch irgendwann kam ich auch mit der Geschichte ins Stocken. Das ist normal, werdet ihr jetzt sagen, man sollte einfach weiterschreiben. Das wäre wohl ein möglicher Ansatz, ja. Aber ich habe die Geschichte ebenfalls erst mal pausiert. Ich habe vor, sie spätestens bei einem NaNoWriMo wieder auszugraben und weiterzuschreiben. Momentan mache ich eine Schreibpause und sammle einfach nur Ideen für neue Projekte. Ich liebäugle gerade mit dem Einfall zu einer Dystopie, der allerdings noch nicht so ganz klar ist. Ich habe eine Idee zu zwei Charakteren und einer Stadt in der Zukunft. Ich habe für dieses Projekt viel Inspiration auf Pinterest bekommen. Ich liebe Pinterest! Dort stoße ich in der Regel auf meine besten Ideen. Nutzt ihr Pinterest auch? Falls ja, könnt ihr mir gerne euren Account in den Kommentaren verlinken, dann folge ich euch.

Beim Lesen lief es diesen Monat auch sehr schleppend. Obwohl ich mir wieder mindestens vier Bücher vorgenommen hatte, habe ich nur zwei Bücher geschafft. Beide haben mir auch nicht besonders gut gefallen, was wohl der Hauptgrund dafür war, warum ich so lange zum Lesen gebraucht habe. Ich musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Spaß ist anders! Aber jetzt habe ich ein drittes Buch angefangen und bin begeistert. Es heißt „Eine echt verrückte Story“ (Ned Vizzini) und handelt von einem Jungen, der an Depressionen leidet. Da ich ja selbst schon mit Depressionen Erfahrungen gemacht habe, kann ich mich gut in den Protagonisten hineinversetzen und mir gefällt seine Geschichte bisher sehr gut. Aber fertig werde ich damit wohl nicht mehr im Januar, was bedeutet, dass es bei den zwei Büchern bleiben wird. Ich werde euch diese in einem Video im Februar vorstellen und ein bisschen mehr dazu sagen. Außerdem werde ich euch meine Neuzugänge vorstellen, mein SuB ist nämlich wieder ein paar Zentimeter höher geworden 😀

Ich habe es zwar schon auf Facebook angekündigt, aber hier nochmal offiziell:

  1. Meine Rezensionen haben jetzt Herzchen. Für jedes Buch, das ich rezensiere, vergebe ich ein bis fünf Herzchen. Sie kommen dann unter dem Fazit zu „Meine Bewertung“.
  2. Es wird nicht mehr wöchentlich ein Video geben, sondern ab Februar nur noch 14-tägig und zwar wird es sich mit dem Bloggeralphabet abwechseln. Beides erscheint zukünftig donnerstags. Während des NaNoWriMo oder zu besonderen Anlässen gibt es aber eventuell auch mal ein Video zwischendurch. Das ist alles nicht in Stein gemeiselt. Also sieht meine Blogwoche wie folgt aus: Montags kommt die Montagsfrage, dienstags die Gemeinsam-lesen-Aktion, donnerstags Bloggeralphabet oder Video und sonntags ein Artikel bzw. eine Rezension.

Übrigens, gestern ist ein neuer Artikel von mir beim Schreibmeer erschienen. Er behandelt diesmal das Schreibprogramm yWriter 5, das ich mir für euch genauer angeschaut habe. Schaut doch mal rein, würde mich sehr freuen 🙂 Ich habe das Programm früher selbst zum Schreiben verwendet, bevor ich zu Scrivener gewechselt bin und finde es eigentlich echt nützlich, auch wenn es ein paar Schwächen hat. Welches Schreibprogramm verwendet ihr zum Schreiben?

Ich hoffe, der Februar wird sowohl was das Schreiben, als auch was das Lesen betrifft wieder etwas erfolgreicher. Aber ich bin diesbezüglich eigentlich guter Dinge. Man soll ja immer optimitisch in die Zukunft schauen, ne? 🙂

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8 Kommentare zu “Monatsrückblick Januar 2016

  1. Hey,
    um ehrlich zu sein: Ich benutze überhaupt kein Schreibprogramm. (OK mal von Word abgesehen, aber ich glaube das zählt nicht zu den Programmen, die du meinst 🙂 ). Ich habe bisher den Sinn dahinter noch nicht richtig erfasst. Schließlich kommen die Ideen entweder aus mir heraus, oder auch nicht. Da kann mir ein Schreibprogramm doch auch nicht wirklich helfen…
    Das es bei dir schreib- und lesetechnisch so schleppend lief, ist schade. Ich freue mich aber sehr auf deine Rezension. Das Buch klingt wirklich spannend.
    Das mit dem „die Geschichte ist noch nicht reif genug“ kann ich einerseits voll nachvollziehen. Mir geht es mit einem aktuellen Projekt gerade ähnlich. Allerdings setze ich mich da im Februar wirklich dran, weil ich denke, dass es mir auch nicht weiterhilft, wenn ich nur über die Geschichten nachdenke, die ich schreiben möchte.
    viele Grüße und einen guten Start in den Februar
    Emma

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Emma,

      da bist du nicht die Einzige. Ich kenne noch mehrere Schreiberlinge, die kein Schreibprogramm nutzen, sondern einfach Word oder Open Office. Ich persönlich finde es mit einem Schreibprogramm irgendwie übersichtlicher – und letztes Frühjahr habe ich mich total in Scrivener verliebt ❤ Kurzgeschichten schreibe ich zwar weiterhin mit Word/Open Office, aber für längere Projekte nutze ich jetzt immer Scrivener.

      Ja, ich werde diese beiden Projekte jetzt erst mal ruhen lassen. Ich werde sie aber auf jeden Fall später nochmals aufgreifen, spätestens wenn ich für einen NaNoWriMo eine Idee brauche.

      Ganz liebe Grüße und dir auch einen guten Start in den Februar 🙂
      Myna

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  2. Eine schöne Zusammenfassung. Ich finde, du hast doch einiges diesen Monat geschafft. Dein Ziel waren 10k Wörter und du hast sie übertroffen? Super! Das ist doch klasse 🙂 Ich glaube, ich sollte dir mal von der pdf-Formel erzählen.
    Schritt 1: Planung
    Schritt 2: Durchführung
    Schritt 3 und das ist der wichtigste: Freuen

    Den dritten Punkt solltest du richtig feiern! Auch wenn du „nur“ zwei Bücher im Monat schaffst, das ist super. Ein Großteil der Menschen liest nur ein bis zwei Bücher im Jahr. Ich glaube, der Druck beim Lesen ist eine (Buch-)Bloggerkrankheit. Vielleicht hast du auf meinem Blog davon gelesen? Seit ich angefangen habe zu bloggen hat sich mein Lese- und Kaufverhalten und damit mein SuB stark vergrößtert, obwohl ich mehr gelesen habe. Du bist nicht allein damit und mach dir keine Vorwürfe deswegen. Es gibt manchmal wichtigere Dinge, als Bücher und lesen und schreiben. Und wenn dich ein Buch nicht fesseln kann, was hält dich davon ab, es mal eine Weile zur Seite zu legen? Mich nichts mehr ^^

    Hab noch einen schönen Sonntag, liebe Myna 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Tinka,

      ja, da hast du wohl Recht. Ich sollte mich wirklich freuen und nicht immer so pessimistisch sein. Die PDF-Formel werde ich mir merken. Hatte noch nie davon gehört.

      Und ja, ich habe auch erst mit dem Blog angefangen, mir so einen Druck beim Lesen zu machen. Man sieht halt, wieviel die anderen lesen und will da irgendwie mithalten. Aber ich war schon immer eher eine langsame Leserin. Deswegen sollte ich mit den zwei Büchern echt zufrieden sein. Danke für deine aufbauenden Worte. Und ja, ich habe deinen Blogpost zum Thema Bücher lesen gelesen, konnte mich da auch ein Stück weit selbst darin erkennen.

      Dir auch noch einen schönen Sonntag!
      Myna

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    • Hallo Erika,

      ja, die gibt es. Vor allem wenn man längere Texte wie z.B. Romane schreibt, sind diese Schreibprogramme meiner Meinung nach auch ganz praktisch. Für Kurzgeschichten oder der gleichen nutze ich auch weiterhin Word oder Open Office.

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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