Rezension: „Hundert Namen“ ***

Titel: Hundert Namen (Original: One Hundred Names)
hundert namenAutorin: Cecelia Ahern
Genre:
Frauen, Liebe
Verlag:
Fischer
Jahr: 2012
Seiten: 395
ISBN: 978-3-596-18683-9
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Urteil: 
3/5

Klappentext

„Manchmal muss man ganz gewöhnliche Menschen finden, um zu verstehen, wie außergewöhnlich das Leben ist.

Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt, als sie eine geheimnisvolle Liste in die Hand bekommt – mit hundert Namen unbekannter Frauen und Männer darauf. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß. Wer sind sie? Was verbindet sie miteinander? Kitty bleiben nur zwei Wochen, um es herauszufinden – für ihren Artiekl und für ihre eigene Zukunft …
Phantasievoll, spannend, unverwechselbar: der berührende Roman einer unvorhersehbaren Suche. Denn jeder von uns hat seine Geschichte!“ (Ahern, Cecelia: Hundert Namen. 2012)

Rezension

„Hundert Namen“ handelt von der Journalistin Kitty, die wegen eines Skandals ihren Job als Fernsehreporterin verliert und ihre letzte Chance darin sieht, einen Artikel für die Zeitschrift Ecetera zu schreiben – und zwar als Hommage an die kürzlich verstorbene Gründerin des Magazins, Constance, die eine gute Freundin von Kitty war. Constance hatte Kitty kurz vor ihrem Tod von einem Umschlag erzählt, der eine Idee für eine Story enthalte. Als Kitty diesen Umschlag öffnet, findet sie eine Liste mit hundert Namen, mit denen sie zunächst nichts anfangen kann. Sie beginnt, zu recherchieren und nimmt schließlich mit einigen dieser Personen Kontakt auf.

Tja, was soll ich sagen? „Hundert Namen“ und ich sind einfach nicht richtig warm geworden. Ganze drei Wochen habe ich gebraucht, bis ich das knapp 400-Seiten-Buch durchgelesen hatte. Zwischendurch musste ich mich richtig zwingen, weiterzulesen, ständig darauf hoffend, dass es doch noch spannend wird. Aber das wurde es nicht.

Die Idee von Cecelia Ahern ist fabelhaft, doch meiner Meinung nach hapert es ein wenig an der Umsetzung. Ich habe ständig darauf gewartet, dass etwas passiert – aber es passierte einfach nichts. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt, die ihre Geschichte erzählen. Mir hat dabei aber einfach etwas gefehlt. Ein Aha-Moment, eine spannende Wendung, irgendwas.

Auch konnte ich die Protagonistin Kitty bis fast zum Schluss nicht wirklich leiden. Ich fand sie egoistisch, weil sie nur auf ihre eigene Karriere bedacht war. Auch wenn sie mir irgendwann Leid getan hat, weil sie während des Handlungsverlaufs so viel – entschuldigt den Ausdruck – Scheiße mitmachen musste. Ihren besten Freund Steve hingegen fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Er war ehrlich und hielt ihr einen Spiegel vor, als es dringend notwendig war. Er war eindeutig einer meiner liebsten Charaktere. Ihre beste Freundin Sally fand ich ein wenig flach – ich fand sie nicht sonderlich nützlich für die Geschichte und sie wurde für mich nicht so recht greifbar. Ein weiterer Lieblingscharakter von mir war Birdie, eine aufgeweckte alte Dame, deren Namen auf der Liste stand. Sie erinnerte mich an einen lustigen Charakter, den ich aus einem Film kannte. So eine Oma hätte ich auch gerne.

„Hundert Namen“ war ganz bestimmt kein schlechtes Buch. Es hat eine interessante Grundidee und Aussage. Jedoch war es nicht das beste Buch, das Cecelia Ahern jemals geschrieben hat. Es war kein Pageturner und ging mir einfach nicht richtig unter die Haut. Schade! Mehr als drei Sterne kann ich dafür leider nicht vergeben.

Fazit

„Hundert Namen“ ist eine nette Lektüre mit einem tiefgreifenden Thema. Cecelia-Ahern-Fans machen damit sicherlich nichts falsch.

Meine Bewertung

3 sterne

 

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4 Kommentare zu “Rezension: „Hundert Namen“ ***

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