Rezension: Writing Scary Scenes *****

Titel: Writing Scary Scenes WritingScaryScenes RayneHall Cover 2014-01-27
Autorin:
Rayne Hall
Genre:
Schreibratgeber
Verlag:
Selfpublishing
Jahr: 2014
Seiten: 160
Format:
E-Book
Preis: 
2,99 €
Urteil: 
5/5

Klappentext

„Are your frightening scenes scary enough? Learn practical tricks to turn up the suspense. Make your readers‘ hearts hammer with suspense, their breaths quicken with excitement, and their skins tingle with goosebumps of delicious fright. 

This book contains practical suggestions how to structure a scary scene, increase the suspense, make the climax more terrifying, make the reader feel the character’s fear. It includes techniques for manipulating the readers‘ subconscious and creating powerful emotional effects. 

Use this book to write a new scene, or to add tension and excitement to a draft. 

You will learn tricks of the trade for „black moment“ and „climax“ scenes, describing monsters and villains, writing harrowing captivity sections and breathtaking escapes, as well as how to make sure that your hero doesn’t come across as a wimp… and much more. 

This book is recommended for writers of all genres, especially thriller, horror, paranormal romance and urban fantasy.“

Rezension

Über Rayne Halls „Writer’s Craft“-Reihe habe ich ja bereits öfters bereichtet. Nun habe ich ein neues Buch aus der Reihe gelesen: „Writing Scary Scenes“.

Als Horrorschreiberin ist es mir wichtig, dass ich meinen Lesern Angst einjagen kann. Dabei habe ich schon einiges an Erfahrung gesammelt, doch natürlich bin ich jeder Zeit bereit, von den Profis zu lernen. Ich habe mir daher Fragen gestellt wie: Wie baut man richtig Spannung auf? Welche unterschiedlichen Arten von Angst und Spannung gibt es? Welche Tricks gibt es, um eine unheimliche Szene noch gruseliger zu machen?TwitterPic Sulu WC 16 possessive

In ihrem Buch „Writing Scary Scenes“ geht die Autorin Rayne Hall genau auf diese Fragen ein. Anschaulich und mit vielen Beispielen erklärt sie, wie man die fünf Sinne beim Schreiben richtig einsetzt, wie man euphonische Laute verwendet, wie man den Leser bei Stange hält und langsam Spannung erzeugt, was beim Entwerfen von Bösewichten wichtig ist, wie man eine Verfolgungsjagd richtig beschreibt und wie man Cliffhanger verwendet. Ebenso geht sie auf (schwarzen) Humor und Gewaltsszenen ein. Wie vermeidet man, den „Wimp Effect“, also dass der Held wie ein Warmduscher rüber kommt? Hierfür hat Rayne Hall eine Checkliste entworfen, mit der man seinen Protagonsiten überprüfen kann. Für bestimmte Merkmale gibt es eine festgelegte Anwahl an Strafpunkten. Am Ende kann man dann zusammenzählen und ausrechnen, ob der eigene Protagonist ein Schwächling ist oder zu den ganz Harten gehört. Abschließend geht Rayne Hall auf verschiedene Genres ein und in welcher Dosis man angsterregende Szenen einbauen sollte. Dabei führt sie nicht nur Fantasy, Thriller, Horror und ähnliche spannungsgeladene Genres auf, sondern beispielsweise auch Romance und Erotik.TwitterPic Sulu Scary 02 skull

Ganz am Ende finden sich drei Kurzgeschichten von Rayne Hall, die als Beispiele veranschaulichen sollen, wie man die gelernten Tipps anwenden kann. Ich fand die Geschichten sehr spannend und es wird deutlich, dass Rayne Hall wirklich weiß, wovon sie spricht. Sie ist ein Profi in ihrem Fach, dem Schreiben von düsteren Geschichten und ich konnte auf jeden Fall noch viel von ihr lernen.

Wie auch schon die anderen rezensierten „Writer’s Craft“-Bücher fand ich auch den 2. Band ihrer Reihe absolut hilfreich, motivierend und inspirierend. Ich kann mich nur wiederholen, indem ich sage, dass ich Rayne Halls „Writer’s Craft“-Reihe für eine der besten Schreibratgeber halte, die es momentan zu kaufen gibt. Natürlich gibt es da auch noch so Meisterwerke wie „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ (James N. Frey), die einem das Schreibhandwerk von Grund auf beibringen sollen. Damit will Rayne Hall aber auch gar nicht konkurrieren. Ihre Schreibratgeber sind nicht für Anfänger gedacht, sondern für Fortgeschrittene, die ihre Schreibkenntisse in bestimmten Bereichen noch verbessern wollen. Leute, die wissen, wie man eine Geschichte aufbaut und die ihre Charaktere entwickeln können und all das.

Das Buch ist auf Britisch-Englisch geschrieben, aber relativ leicht verständlich. Ich habe, ein oder zweimal etwas nachgeschlagen. Ansonsten hat sich die Bedeutung für mich immer aus dem Kontext ergeben. Wer öfters auf Englisch liest, sollte mit dem Buch keine Schwierigkeiten haben.

Fazit

Fortgeschrittene Schreiberlinge, vor allem aus den Genres Krimi, Thriller, Fantasy und Horror, können von „Writing Scary Scenes“ sicherlich noch etwas lernen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Meine Bewertung

5 sterne

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