Camp NaNoWriMo – Was ist das?!

Ja, ich weiß, eigentlich sollte heute wieder ein Video kommen. Aber ich habe es, Schande über mein Haupt, nicht geschafft, vor die Kamera zu treten. Meine Gesundheit hat mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb kommt der Beitrag, den ich eigentlich als Video bringen wollte, jetzt als Artikel. Und gleich vorweg: Auch das erste April-Video wird in schriftlicher Form kommen. Das wäre ja normalerweise mein Lesemonat März, aber da ich diesen Monat nur E-Books gelesen habe, macht das wenig Sinn, ein Video zu drehen, denn dann habe ich ja nichts zu zeigen 😛CNW_Participant_Square

Wer meinen gestrigen Artikel gelesen hat, weiß bereits, was sich in meinem „Camp NaNoWriMo Survival Kit“ befindet. Aber vielleicht, so dachte ich mir, hat sich der eine oder andere gefragt: Camp NaNoWriMo?! What the fuck is this???

Für all jene möchte ich das Camp NaNoWriMo im Folgenden gerne genauer vorstellen.

Das Camp NaNoWriMo fand erstmals im Juli 2011 statt. Es ist quasi ein Ableger des regulären NaNoWriMo (National Novel Writing Month), der jedes Jahr im November stattfindet und bei dem sich Schreiberlinge aus aller Welt einen Roman von mindestens 50.000 Wörter vornehmen. Der NaNoWriMo wurde 1999 von dem amerikanischen Autor Chris Baty ins Leben gerufen. Er soll Autoren dazu animieren, ihre angefangenen Romane auch zu Ende zu schreiben.

Das Camp NaNoWriMo quasi die „Light“-Version des NaNoWriMos mit leicht veränderten Regeln. Hauptsächliche Unterschiede zum regulären NaNoWriMo sind:

  • Man darf an einem x-beliebigen Schreibprojekt arbeiten. Während es beim „richtigen“ NaNoWriMo ein Roman sein muss, kann man beim Camp auch an einer Kurzgeschichtensammlung, Artikeln, einer Hochschulschrift oder einem Sachbuch schreiben.
  • Das Wortziel darf beliebig gewählt werden, es müssen keine 50.000 Wörter geschrieben werden. Das Ziel kann irgendwo zwischen 10.000 und 1.000.000 Wörtern liegen).
  • Die Autoren schreiben in Gruppen, den sogenannten „Cabins“. Man kann sich in eine beliebe Cabin einteilen lassen oder auch selbst eine eigene Cabin mit Freunden gründen. Die Cabins sind dazu da, um sich gegenseitig zu motivieren.

Mittlerweile findet das Camp immer im April und im Juli statt (seit 2013).

Warum mir das Camp lieber ist

Ich habe sowohl im Camp NaNoWriMo, als auch beim „regulären“ NaNoWriMo teilgenommen. Das Camp hat mir dabei besser gefallen. Ich bin kein Vielschreiber, daher ist es mir lieber, wenn ich mir kleinere Ziele stecken kann. Auch wenn ich die 50.000 Wörter trotzdem erreicht habe – aber es war schon mit sehr viel Mühe verbunden. Für das Camp NaNoWriMo habe ich mir 30.000 Wörter vorgenommen und falls ich es, so wie letztes Jahr, wieder überrunde, kann ich das Ziel ja immer noch höher setzen. Außerdem haben mir beim regulären NaNoWriMo die Cabins gefehlt. Es gab nur Kommunikation über das Forum, das für alle Mitglieder offen ist. Dort konnte ich einfach keine richtigen Kontakte knüpfen und alles war ein bisschen chaotisch. Auch der Motivationseffekt, den man in einer Cabin hat, fehlte mir im Forum. Dieses Jahr bin ich wieder mit einigen in der Cabin, mit denen ich bereits letztes Jahr zusammen geschrieben habe. Aber es gibt auch ein paar Neulinge in der Cabin und ich bin schon sehr gespannt darauf, sie näher kennenzulernen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie traurig ich letztes Jahr war, als das Camp vorbei war: ich habe meine Cabin wirklich vermisst! 🙂

Tipps und Tricks für das Camp NaNoWriMo

Du nimmst erstmals am Camp NaNoWriMo teil und hättest gerne ein paar Tipps, wie man die Zeit dort am besten übersteht und sein Ziel erreicht?

Dann schaue am Samstag, den 26. März unbedingt beim Schreibmeer vorbei. Dort wird dann nämlich mein Artikel „5 Tipps, um das Camp NaNoWriMo erfolgreich zu meistern“ erscheinen, in dem ich aus dem Nähkästchen plaudere, was man beim Camp unbedingt beachten sollte.

Du findest den Artikel dann auch hier.

Falls dich jetzt die Lust gepackt hat und du im April auch mitschreiben willst, dann kannst du dich hier gleich anmelden.

 

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6 Kommentare zu “Camp NaNoWriMo – Was ist das?!

  1. Pingback: Camp NaNoWriMo Update #1 (Juli 2016) | Myna Kaltschnee

  2. Vielen Dank für diese Einführung.

    Ich hatte mir letztes Jahr vorgenommen, das erste Mal am NaNoWriMo teilzunehmen, konnte mir dann aber leider doch nicht genug Zeit nehmen. Dann habe ich auch über die Camps nachgedacht, vor allem weil man auch an Kurzgeschichten arbeiten kann, was ich für mich für einen guten Einstieg halte. Denn erstens habe ich einige Ideen in der Schublade und zweitens noch nie ein längeres Projekt zu Ende bearbeitet, also nicht so wirklich die Erfahrung wie sich eine Geschichte beim Schreiben noch entwickelt. Ob da Potenzial für mehr ist oder nicht.

    Dann konnte ich mir aber unter dem Camp nicht so richtig was vorstellen. Besonders, ob das auch die gleiche Motivationskraft wie die November-Challenge für mich hätte. das hat Dein Artikel geändert. ich weiß jetzt, dass es genauso eine Möglichkeit wäre, mit anderen gemeinsam endlich mal das Schreiben anzupacken. Natürlich bin ich für dieses Jahr wieder zu spät. Es ist trotzdem sehr gut zu wissen.

    Und hoffentlich wird es ja dieses Jahr etwas mit mir im November. 🙂

    Gefällt mir

  3. Pingback: Camp NaNoWriMo Update #2 (Juli 2016) | Myna Kaltschnee

  4. Pingback: Das Camp steht vor der Tür! | Myna Kaltschnee

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