Montagsfrage #13: Lesegeschwindigkeit

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Einen schönen Montagabend allerseits!

Habt ihr die Osterfeiertage gut überstanden und euch vom Osterhasen reich beschenken lassen? 😉

Ich war heute den ganzen Tag mit einem Artikel für meinen Weblogger-Kurs beschäftigt. Phew! *Schweiß von der Stirn wisch*. Morgen muss ich noch ein paar weitere Einsendeaufgaben vorbereiten und dann wird’s zur Benotung abgeschickt. Außerdem muss ich morgen unbedingt die beiden Kurzgeschichten zu Schreibwettbewerben einreichen. Ja, ich versuche mal wieder mein Glück … Drückt mir bitte die Daumen. 😉

Genug gequatscht, es wird Zeit für die Montagsfrage. Diese wird, wie jeden Montag, auf dem Blog von Buchfresserchen gestellt. Die heutige Frage hat sich Yvi von Yvi’s Blog ausgedacht und sie lautet: Wie lange brauchst du im Schnitt für ein Buch von ca. 300 Seiten? War das schon mal anders?

Mhm, ganz ehrlich? Ungefähr zwei Wochen. Ja, ich weiß, ich bin lahmarschig und viele von euch lesen schneller. Warum ich so lange für ein Buch brauche? Das hat unterschiedliche Gründe.

Der erste Grund ist, dass ich nicht täglich lese (obwohl ich mir das eigentlich vornehme). Es gibt immer wieder Tage, manchmal auch mehrere am Stück, an denen ich gar nicht lese oder nur ein einziges Kapitel. Lesen ist etwas, wofür ich mir bewusst Zeit nehme. Ich bin niemand, der gerne unterwegs liest, weil ich da von äußerem Einflüssen gestört werde. Ich hasse es zum Beispiel, im Wartezimmer zu lesen – weil man grundsätzlich dann aufgerufen wird, wenn’s grade interessant wird. 😛

Der zweite Grund ist sicherlich, dass ich beim Lesen ein Genießer bin. Ich lese langsam und male mir die Geschichte in meiner Fantasie aus. Lesen ist für mich kein Schnelligkeitswettbewerb und es geht mir nicht darum, so viele Seiten wie möglich zu schaffen. Das war schon einmal mein Ziel – aber damals habe ich relativ schnell gemerkt, dass es mir den eigentlichen Spaß am Lesen nimmt.

Ich bin ein Langsamleser und ich stehe dazu! 😉

Wie sieht das bei euch aus? Wie schnell lest ihr einen 300-Seiten-Roman?

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13 Kommentare zu “Montagsfrage #13: Lesegeschwindigkeit

  1. Mein Osterhase war sehr faul dieses Jahr, aber das macht gar nichts. Meine Familie war bei uns und das ist mir viel mehr wert. 🙂
    Ich bin auch eine eher langsame Leserin…neige allerdings immer mal wieder dazu mich selber zu stressen und zu versuchen schneller zu lesen…das sollte ich echt sein lassen.
    Ich finde es gar nicht schlimm, dass du „nur“ ein Buch in zwei Wochen liest.

    Liebe Grüße
    Miriam

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    • Hallo liebe Miriam, danke für deinen Kommentar. Ja, das kenne ich – ich stresse mich manchmal auch selber. Vor allem habe ich mir ein Ziel von 40 Büchern für dieses Jahr gesteckt, und da habe ich ziemlich dran zu knabbern.

      Gut, dass du das nicht schlimm findest. Ich hab mich fast ein bisschen geschämt, das hier zuzugeben, weil ich mir sicher war, dass niemand so langsam liest wie ich 😀

      Liebe Grüße,
      Myna

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      • Schäm dich für sowas nicht. Du musst dich wohl fühlen und es so machen, wie du es möchtest und magst. Da hat dir kein Anderer reinzureden. Deswegen gibt es auch keinen Grund sich zu schämen. 🙂

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  2. Ich lese auch nicht jeden Tag. Es gibt Tage, da habe ich entweder keine Lust dazu oder dann habe ich keine Zeit. Und es gibt Tage, da muss ich mich zwischen lesen und Serien schauen entscheiden, und dann gewinnen meistens die Serien :D. Und besonders, wenn ich ein Buch auf Englisch lese, habe ich immer ewig lange daran. Ich weiss gar nicht, woran das liegt, denn mein Englisch ist eigentlich gar nicht so übel ^^.
    Liebe Grüsse
    Lara

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    • Hallo liebe Lara,

      oh, da bin ich ja froh, dass ich nicht die Einzige bin, die nicht täglich liest 😀 Und ja, mit englischen Büchern geht es mir genauso wie dir… wobei ich eigentlich nicht sooo häufig auf Englisch lese (dabei ist mein Englisch eigentlich auch ziemlich gut). Aber ich bin da irgendwie ein bisschen faul ^^

      Danke für deinen Kommentar 🙂

      Liebe Grüße,
      Myna

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      • Ich lese auch nicht häufig auf Englisch, ich lese schon lieber Deutsch. Aber manche Bücher sind auf Englisch so viel billiger, dass ich mich für die Version entscheide.

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  3. Hallo!
    Mir geht es genauso wie dir, ich bin auch eine Leseschnecke, wenn man es so nennen möchte. Denn lesen ist Qualitytime für mich und ich möchte auch noch in 3 Wochen wissen wie das Buch war. Manchmal lese ich auch nicht täglich. So habe ich grad an diesem Wochenende mein Buch wieder in die Hand genommen, das ich gefühlte 10 Tage nicht mehr in den Händen hatte. Aber ich bin sofort wieder drin gewesen und wußte was bis dahin geschehen ist.

    Englische Bücher lese ich ab und an auch. So wie ich mir auch Filme und Serien ab und an auf englisch ansehe… momentan sehe ich Outlander im Original.

    LG Prisha

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  4. Hm… mir geht es vermutlich ähnlich wie den meisten: Ist das Buch wirklich (!) spannend? Zieht es mich in die Geschichte? Habe ich Zeit zum Lesen? Wenn das alles zutrifft, dann kann ich richtig schnell sein. Und so ein 300 Seiten Romanchen bekomme ich dann auch in max. 4 Stunden durchgelesen. So geht es mir gerade mit den Büchern von Karl Olsberg… die sind nicht so umfangreich und so brauche ich im Schnitt bloss zwei Tage. Ich habe an Limit von Frank Schätzing aber auch mal über zwei Jahre gesessen. Mit vieeeeelen Unterbrechungen. 🙂

    Ich würde tatsächlich gerne mehr lesen, aber so richtig finde ich die Zeit meist nicht, da ich viel arbeite und oft auch von Zuhause weg bin zur Zeit und abends im Hotel keine Ruhe zum Lesen finde. Ich weiß, das das für Außenstehende vielleicht komisch klingt (immerhin hat man im Hotel keine privaten Verpflichtungen oder so und damit doch eigentlich viel Zeit!), aber mein Job ist für mich im Moment eine Doppelbelastung und ein Teil davon findet tags beim Kunden statt und der Rest mehr oder weniger Abends. 😦

    Im Urlaub aber… hehe. 😉

    Ich gebe aber auch zu, dass ich oft wenn es richtig spannend wird, mal „Füllwörter“ oder einzelne Absätze „überfliege“. Ich bilde mir ein, den Inhalt aus den Augenwinkeln immer noch gut genug zu erfassen. Das ist wie wenn im Film bei einer rasanten Verfolgungsjagd die Fußgänger und Gebäude links und rechts im Motion-Blur verschwimmen: Sie müssen schon da sein, sonst wirkt die Szene zu steril, aber man muss nicht alle Details erkennen, um sich im Strom der Spannung mitreißen zu lassen.

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    • Hallöchen,

      vielen Dank für deinen laaaangen Kommentar 🙂 Ich habe mich sehr gefreut!

      Ja, ich kenne das nur zu gut, dass man wenig Zeit zum lesen hat. Das geht mir auch oft so. Vor allem, lese ich am liebsten Abends und da kommts oft vor, dass ich dann doch schon zu müde bin 😦

      Dass ich Zeilen „überfliege“ kommt selten vor. Da muss ein Buch schon MEGA spannend sein 😀

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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  5. Pingback: Mein Blog in Zahlen (1. Quartal 2016) | Myna Kaltschnee

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