Camp NaNoWriMo Update #1 (April 2016)

Hallöchen zusammen,CNW_Participant_Square

es ist Mittwoch und der sechste Schreibtag des Camp NaNoWriMo. Während des ganzen Aprils werde ich euch hier mittwochs ein kleines Update über meine Fortschritte geben. Außerdem möchte ich euch heute gerne mein Camp NaNoWriMo-Projekt vorstellen und erzählen, wie es dazu kam, dass ich kurz vor dem Camp noch mein Projekt gewechselt habe (nämlich exakt zwei Tage vorher).

Ich schrieb ja eine ganze Weile schon an „Der Fluch der Chione“, einem Gay-Fantasy-Projekt, an dem ich eigentlich vorhatte, weiterzuschreiben. Allerdings war dieses Projekt nur für mich gedacht und ich hatte nie vor, es zu veröffentlichen. Dafür ist es einfach – und das gebe ich offen zu – zu schlecht. Dementsprechend gering war auch zuletzt mein Interesse daran, an dem Projekt weiterzuschreiben. Es wäre einfach nur so zum Spaß für mich selbst gewesen, aber nicht für andere – und das ist es ja, was ich eigentlich will. Ich möchte ja irgendwann einmal meine eigenen Romane veröffentlichen und dazu musste eine gute Idee her.

Ich hatte schon eine ganze Weile immer wieder Ideen, doch keine packte mich so richtig. Ich notierte sie mir, teilweise formulierte ich sogar einen ganzen Plot aus, doch ich schrieb sie nie. Ich wartete immer auf das eine Projekt, für das ich brannte, das mich ganz in seinen Bann zog. Irgendwann Ende März hatte ich dann plötzlich einen Ideefetzen. Ich sah einen Vampir, der von seinem Clan ausgestoßen wurde, was ein großes Problem für den Vampir darstellte. Zunächst notiere ich mir auch nur die Idee, kümmerte mich aber nicht weiter darum. Bis mich zwei Tage vor dem Camp die Lust packte, die Idee weiterzuspinnen und mir einen Plot dazu einfallen zu lassen. Ich bin sage und schreibe sechs Stunden (!) dran gesessen, dann war der Plot komplett. Ich war so begeistert von dem Ergebnis, dass ich die Geschichte unbedingt schreiben wollte – und was eignete sich besser für einen Neustart als das Camp NaNoWriMo?

Worum geht es nun in meinem Projekt? Kurz gesagt geht es um die Dhampirin Xiomi, die Xiomi - Die Verbannung (Band 1) smalleraus ihrem Clan verbannt wird. Sie stößt wenig später auf den Dämonen Aero, der ihr das Leben rettet. Als Aero erfährt, dass Xiomi einen anderen Clan aufsuchen möchte, um ihn um ihre Aufnahme zu bitten, bietet er ihr an, gemeinsam mit ihr dorthin zu reisen. Das ist der Beginn ihres gemeinsamen Abenteuers. Mehr möchte ich mal noch nicht verraten. Außer vielleicht noch den Titel. Dieser lautet momentan: „Xiomi – Die Verbannung“. Das Cover, das ich für das Camp entworfen habe, seht ihr hier rechts.

Ich bin wirklich total begeistert von dem Projekt und meine Hauptcharaktere Xiomi und Aero sind zu guten Freunden geworden, deren Geschichte ich unbedingt erzählen möchte.

Wie läuft es bisher? Nun, als Ziel habe ich mir ja 30.000 Wörter vorgenommen. Heute, am 6. April um etwa 18:30 Uhr stehe ich bei 21.330 Wörtern. Jaaaa, es läuft bisher sehr gut! Gleich in der ersten Nacht habe ich um die 3k geschrieben, tagsüber dann nochmal 3k, sodass ich gleich am ersten Tag auf 6k kam. Während der Schreibnacht von Samstag auf Sonntag kamen dann nochmal um die 5k dazu. Dann wurde es ein bisschen weniger, aber mein Tagessoll habe ich immer überrundet. So wie es momentan aussieht, werde ich die 30k locker schaffen, ja, sogar überrunden. Das freut mich natürlich sehr. Nur stimmt es mich auch ein bisschen traurig, dass ich diese Motivation nicht außerhalb des NaNoWriMos habe …

Ich werde auf jeden Fall versuchen, mein Projekt während des Camps fertig zu schreiben. Ursprünglich hatte ich mit 20 Kapiteln à 4.000 Wörtern, also insgesamt 80.000 Wörtern gerechnet. Leider hat sich beim Schreiben herausgestellt, dass die Kapitel deutlich kürzer und auch weniger werden. Mein momentanes Ziel ist derzeit 50.000 Wörter. Damit wäre ich für den Erstentwurf schon zufrieden. Aber vielleicht fällt mir ja zwischendurch noch etwas ein, was ich hinzufügen kann.

Wie läuft es bei euch? Kommt ihr gut vorwärts? Wie viele Wörter habt ihr euch für das Camp vorgenommen?

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7 Kommentare zu “Camp NaNoWriMo Update #1 (April 2016)

  1. Das klingt doch alles sehr gut, bei dir! Gratulation zu der Produktivität!

    Eine Idee dazu, dass deine Kapitel kürzer werden, als du es wolltest: kann es vielleicht sein, dass du durch deine sehr intensive Vorbereitung beim Schreiben einiges „voraussetzt“, was der Leser vielleicht nicht in der Deutlichkeit weiß? Ich meine das so, dass du z.B. Beschreibungen knapper fasst, weil dir das ja alles klar vor Augen steht. Nur so ein Gedanke, weil ich mich auch schon bei so etwas ertappt habe (selbst bei meinen Mammutprojekten, jaha *g).

    Und wenn dir zwischendurch noch was einfallen sollte, dann fügst du es einfach hinzu. Dann hast du das Beste aus beiden Welten: Plotten und Discovery Writing :-).

    Und für mich war es die richtige Entscheidung, nicht am Camp teilzunehmen. Ich bin im Moment so etwas von unproduktiv …

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    • Hallöchen,

      mhm, da müsste ich mal drüber nachdenken. Könnte sein, dass ich manches noch besser beschreiben könnte. Generell habe ich einfach das Gefühl, dass meine Szenen zu kurz sind. Auf der anderen Seite, bin ich bei diesem Roman zum ersten mal mit meiner Schreibe zufrieden. Bei den Vorgängern habe ich zwar mehr geschrieben, aber auch viel „geschwafelt“, was anschließend wieder rausgestrichen werden musste.

      Oh, dann hoffe ich, dass deine Produktivität bald wieder zurückkommt.

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

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      • Hallo Myna,

        ah, ok, also wenn du das Mehr an Schreiben als „Geschwafel“ empfunden hast, dann ist es vielleicht nicht schlecht, darauf zu verzichten. Vielleicht findest du ja später noch etwas, das sich hinzuzufügen lohnt!?

        Meine Produktivität ist seit Ende vergangener Woche wieder einigermaßen in trockenen Tüchern, dankeschön :-).

        Liebe Grüße
        Michael

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  2. Die Geschichte einer Ausgestoßenen klingt wirklich interessant! Nicht die „klassische“ Vampirgeschichte, die heutzutage durch die Buchhandlung trudelt.

    Ich selbst habe am Nano im November teilgenommen und war von der überwältigenden Motivation begeistert. Die Hoffnung war groß, dass die Schreiblust deutlich anhalten wird – doch leider weit gefehlt. Sobald ich meine Wörter geschrieben hatte, flaute der Schreibwahn ab. Doch vielleicht ist es auch gut so, dann gewinnt man einen gewissen Abstand zu dem Geschriebenen und kann daraufhin alles Revue passieren lassen, um sich dann der Überarbeitung zu widmen 🙂

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    • Hallöchen,

      freut mich, dass du den Ansatz interessant findest 🙂

      Oh ja, im November war ich auch dabei. Hatte ja befürchtet, es nicht zu schaffen und war dann doch ganz überrascht, als ich schon nach 2 Wochen die 50k erreicht hatte. Ich bin beim NaNo einfach immer super motiviert. Aber nach den 50k war bei mir auch Sense. Ich hatte zwar noch 2 Wochen NaNo übrig, doch absolut keine Motivation mehr.

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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      • Und dennoch bin ich froh, dass dieser Monat ins Leben gerufen wurde. Es ist schon verrückt, wie viele Menschen daran teilnehmen und sich berufen fühlen die Anzahl zu schaffen, und das nur, weil man die Wörter täglich einträgt. Ich bin schon auf den diesjährigen gespannt 🙂

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  3. Pingback: Mein Blog in Zahlen (2. Quartal 2016) | Myna Kaltschnee

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