Rezension: Böse Jungs *****

Titel: Böse Jungs: Eine verrückte Dreiecksgeschichtebösejungs
Autorin: Susann Julieva
Genre: 
Gay Romance
Verlag:
Forever
Jahr: 2015
Seiten: 338
Format:
Kindle E-Book
Preis:
4,99 €
Urteil: 
5/5

Klappentext

Was, wenn der Falsche genau der Richtige für dich ist?

Als James sich in Casey verliebt, weiß er, das bedeutet Ärger. Nicht nur, weil Casey sein bester Freund ist, er ist auch noch hetero. Zumindest scheint es so, bis Bad Boy Rizzo auftaucht und alles durcheinanderbringt. Bald muss sich James die Frage stellen: Mit wem von beiden will er wirklich zusammen sein? Denn nur einer wäre bedingungslos für ihn da, falls er sich dem dunklen Geheimnis aus seiner Vergangenheit stellt.

Drei Jungs ist keiner zu viel. Wer bekommt sein Happy End?

Rezension

„Böse Jungs“ war mein erster Schwulenroman. Ich hatte davor schon einmal über ein lesbisches Pärchen gelesen (vgl. Frostbiss), aber noch nie über schwule Jungs. Daher war das eine Premiere für mich. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass mir das Genre sehr gut gefällt und ich definitiv in Zukunft öfter etwas aus dem Gay-Romance-Bereich lesen werde.

James, Casey und Rizzo sind Studenten an der Woodhaven-Universität. James und Casey sind beste Freunde, doch seit neustem schleppt Casey den gutaussehenden Rizzo überall mit hin, was James überhaupt nicht in den Kram passt. Er kann Rizzo nicht ausstehen. Er wäre lieber allein mit Casey, in den er schon lange heimlich verliebt ist. Doch Casey ist hetero – oder etwa nicht? Dann überschlagen sich die Ereignisse und James‘ Gefühle werden ordentlich durcheinander gewirbelt. Eine verrückte Dreiecksgeschichte entsteht.

Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven von James, Casey und Rizzo erzählt. So bekommt man einen guten Einblick in das jeweilige Gefühlsleben der Jungs. Man entwickelt zu allen Dreien eine emotionale Bindung. James und Casey mochte ich von Anfang an, doch bei Rizzo hat es eine Weile gebraucht, bis ich ihn sympathisch fand. Er macht im Laufe der Geschichte eine ziemliche Veränderung durch – zum Positiven! Von allen drei Jungs ist er wohl derjenige, der sich am meisten weiterentwickelt. Doch auch James und Casey verändern sich, werden verletzt, müssen mit starken Emotionen kämpfen. Meine liebste Nebenfigur war übrigens die „Kampflesbe“ Anna, die eine gewisse Frische in die Story brachte.

Ich war etwas überrascht darüber, dass in der Geschichte deutlich mehr Sex vorkam, als ich erwartet hätte. Ich war auf Romantik zwischen Jungs vorbereitet, aber nicht auf so viel Erotik. Trotzdem hat es dem Buch nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Die Sexszenen sind sehr gut beschrieben und haben mir gefallen. Ich möchte sogar soweit gehen, und behaupten, dass ich eine neue Seite an mir selbst entdeckt habe: eine Neigung für Schwulenerotik. Damit hatte ich mich vorher noch nicht so ausgeprägt beschäftigt, obwohl ich als Teenager schwule Fan Fictions geschrieben habe. Doch diese waren auch eher romantischer, als erotischer Natur.

Fazit

„Böse Jungs“ ist ein tolles Buch für alle Fans der Gay Romance und solche, die es werden wollen. Ich empfehle es gerne weiter!

Meine Bewertung

5 sterne

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