Montagsfrage #18: Buchtitel

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Howdy ihr lieben Leseratten und Bücherwürmer,

ist das Wetter heute nicht herrlich? Ich habe zwar den halben Nachmittag verpennt *hüstel* aber grade saß ich noch auf dem Balkon und habe ein bisschen gelernt. Das macht draußen einfach viel mehr Spaß als im Haus. Und es hatte immerhin 22 Grad 🙂

Es ist wieder Zeit für die Montagsfrage. Sie wurde – wie immer – auf dem Blog von Buchfresserchen gestellt und stammt heute aus der Feder von Anya von Bücher in meiner Hand. 🙂

Sie lautet: Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauem Lesen des Buches?

Oh, so ging es mir eigentlich mit vielen Büchern. Ein Beispiel wäre die gesamte Harry-Potter-Reihe. Da hat sich mir der Buchtitel eigentlich immer erst beim Lesen der Bücher erschlossen. Auch bei den Büchern „Traumbold“ von Dana Müller oder „Nebelring – Das Lied vom Oxean“ von Anna Moffey musste ich erst die Geschichte lesen, um zu sehen, was es mit dem Titel auf sich hat. Ich könnte noch zahlreiche weitere Bücher nennen, denn es ist doch oft so, dass ein Buchtitel etwas beschreibt, das man erst beim genauen Lesen herausfindet. Ich finde das auch das Spannende daran, denn es ist wie ein Geheimnis der Geschichte, das man aufdeckt.

Ich persönlich tue mir immer sehr schwer, Titel für meine eigenen Geschichten zu finden. Ich habe oft das Gefühl, dass die Titel zu langweilig sind oder dass sie zu viel verraten. Dabei sollen Titel ja neugierig machen.

Es gibt auch Geschichten mit Titeln, die überhaupt nichts über die jeweilige Geschichte aussagen. Ein Beispiel wäre „Twilight“. Der deutsche Titel „Bis(s) zum Morgengrauen“ ist da schon ein bisschen treffender. Er lässt erahnen, dass es sich um Vampire dreht. Aber mit dem Titel „Twilight“ (zu Deutsch „Dämmerung“) kann man zunächst einmal nicht viel anfangen und es erschließt sich auch beim Lesen nicht, warum das Buch so heißt. Nicht, dass ich den Titel jetzt grottenschlecht finden würde, aber mir sind irgendwie Titel lieber, bei denen man beim Lesen herausfindet, warum sie so lauten, wie z. B. „Harry Potter und der Halbblutprinz“.

Wie ist das bei euch? Welche Buchbeispiele fallen euch zu der Frage ein? Und was haltet ihr von Büchern, die „neutrale“ Titel haben?

 

 

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18 Kommentare zu “Montagsfrage #18: Buchtitel

  1. Huhu,

    hm. Na ja. Aber die Vampire (also die meisten jedenfalls) sind ja erst wach wenn es dunkel wird. Hier passt das aber wirklich nicht so richtig.

    Ich glaub Harry Potter ist mir einfach schon so vertraut, dass ich darüber gar nicht mehr groß nachdenke.

    LG Corly

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  2. Hey 🙂

    Ich kenn das. ^^“ Also, dass ich keine passenden Titel für meine Geschichten finde. -.- Ich bin wohl die einzige Schreiberin der Welt, die nicht mal einen Arbeitstitel hat. XD Aber hey, was soll man machen?

    Liebe Grüße
    Anni-chan

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    • Hallo Marie,

      danke für deinen Gegenbesuch. Oh ja, Titelfindung ist eines der schwersten Dinge beim Schreiben. Wobei einem die Arbeit ja abgenommen wird, wenn man bei einem Verlag veröffentlicht (glaube ich).

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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  3. Witzig mit den Harry Potter Büchern. Sicher habe auch ich erst während des Lesens herausgefunden, worauf der Titel sich bezieht, aber irgendwie sind das alles so Titel für, bei denen recht klar ist, was kommt.
    Mein Beispiel „Der Jungfrauenmacher“, da hatte ich echt so einen „Schuppen-von-den-Augen-Moment“. 😉

    Liebe Grüße
    Miriam

    Gefällt 1 Person

    • Also mir ging es vor allem mit „Der Orden des Phönix“ und „Der Halbblutprinz“ so, dass ich mich am Anfang des Buches gefragt habe, was dahinter steckt.

      „Der Jungfrauenmacher“ klingt aber sehr interessant. Ich meine, rein vom Titel kann ich mir da wirklich nichts drunter vorstellen. Wie kann man denn eine Jungfrau machen? Man kann doch nur eine Frau entjungfern? Ich sollte das Buch wohl lesen, um die Lösung zu erfahren 😀

      Liebste Grüße
      Myna

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  4. Ich mag „neutrale“ Titel wie „Twilight“ eigentlich ganz gerne. Am meisten jedoch mag ich kurze Buchtitel (1-2 Wörter), die einen wichtigen Aspekt im Buch beschreiben, z.B. Die Auswahl oder Die Überlebenden oder Escape.
    Ich finde es auch schwierig einen Titel für meine eigenen „Bücher“ zu finden. Mir fällt einfach überhaupt rein gar nichts ein und wenn mir dann doch mal etwas einfällt, sind die Titel unglaublich furchtbar.

    LG
    Veronika

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    • Hallo Veronika,

      oh ja, kurze Titel mag ich eigentlich auch sehr gerne. Sie lassen sich gut einprägen. Ich bin auch ziemlich schlecht im Titelfinden und meistens sind meine Wunschtitel dann schon vergeben 😦 Aber ich bin erleichtert zu hören, dass es nicht nur mir so geht 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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  5. Hallo Myna, danke für deinen Besuch bei mir. Mir ist noch ein Buch in den Sinn gekommen. „Das tiefe Blau des Meeres“ von Marie Lamballe. Der Titel spricht ein Gefühl an, und man darf nicht drüberlesen, sonst verpasst man die Stelle, an der es zum ersten Mal erwähnt wird.
    Liebe Grüsse, Anya

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