Rezension: „Mr Rileys Hürchen und 13 weitere Gruselgeschichten“ ****

Titel: Mr Rileys Hürchen und 13 weitere GruselgeschichtenMr Rileys Hürchen und 13 weitere Gruselgeschichten
Autorin: Tanja Hanika
Genre: 
Horror
Verlag:
Selfpublishing
Jahr:
2015
Seiten:
210 S.
Format:
Kindle E-Book
Preis:
3,49 €

Klappentext

Spuk, Rache, Mord.

Ob Gespenster, Werwölfe, Zombies, Dämonen oder verrückte Menschen, in dieser Anthologie tummelt sich, was das Gruselherz begehert. Neben der klassischen Spukhausgeschichte vermag vielleicht ein düsteres Märchen dem Leser einen Schauder einzujagen.

Die bunte Mischung von 14 Kurzgeschichten sorgt für gruseliges Lesevergnügen, auch wenn die Zeit gerade knapp bemessen ist.

Besser nicht alleine in der Dunkelheit lesen!

Rezension

Zugegeben, Kurzgeschichten sind nicht für jedermann etwas. Viele Leute bevorzugen Romane oder Novellen. Dabei haben gerade Kurzgeschichten auch ihre Vorteile: Sie sind meist sehr spannungsgeladen und kommen schnell auf den Punkt. Ich persönlich lese sehr gerne Kurzgeschichten und schreibe sie auch gerne, vor allem im Bereich Horror und Grusel. Daher war ich sehr auf Tanja Hanikas Anthologie gespannt.

Das Buch ist in drei Bereiche eingeteilt. Im ersten Teil geht es um Geister und Gespenster im Bereich „Spukgeschichten“. Der zweite Teil „Gruselgestalten – Zombies, Werwölfe und Dämonen“ handelt von weiteren gruseligen Wesen. Der dritte und letzte Teil behandelt „Das Böse im Menschen“. Somit sind sämtliche Bereiche des Horrorgenres abgedeckt und es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Welche Geschichte mir am besten gefallen hat, kann ich so gar nicht sagen. Die Titelgeschichte „Mr Rileys Hürchen“, war auf jeden Fall dabei, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, bis ich kapierte, was mit „Hürchen“ gemeint war (Koseform für Hure). „Wer den Schorchengeist schimpft …“ war ebenfalls eine Geschichte, die mir eine Gänsehaut über den Körper gejagt hat. Ich konnte richtig gut mit der Protagonistin mitfühlen, als sie durch den Wald gerannt ist. „Oh düster träumt ich in der Nacht“ hat mir auch sehr gut gefallen. Nicht zuletzt, weil die Geschichte von Schriftstellern handelt 😀 „Wir werden immer weniger“ ist eine tolle Zombiegeschichte, inklusive verstümmelter Leiche. „Die Geheimzutat des Lebküchners“ hat mich irgendwie besonders gefesselt, obwohl ich sie weniger gruselig fand. Aber spannend war sie auf jeden Fall. Herzklopfen beschert hat mir hingegen „Püppchen“ – auch wenn Horrorgeschichten mit Puppen nichts Neues sind. Gruselig war sie trotzdem!

Tanja Hanikas Kurzgeschichtensammlung ist ein weiterer Beweis, dass man keinen Verlag braucht, um gute Bücher zu produzieren. Ich habe es bereits schon einmal gesagt und ich kann mich nur wiederholen: Tanja Hanika schreibt Gruselgeschichten mit Leib und Seele – und das merkt man! Ihre Geschichten sind spannend, fesselnd, angsteinflößend. Genau so müssen Gruselgeschichten sein! Sie jagen einem einen Gänsehautschauer über den ganzen Körper oder lassen einen noch einmal Mal aufstehen und nachkontrollieren, ob in der Wohnung wirklich alles in Ordnung ist. Die Warnung „Besser nicht alleine in der Dunkelheit lesen“ sollte man lieber ernst nehmen. 😉

Über die Autorin

Tanja Hanika wurde 1988 in Speyer geboren und wuchs im rheinland-pfälzischen

Autorin Tanja Hanika

Foto: D. Pfingstmann

Städtchen Haßloch auf. Ab 2008 studierte sie an der Universität Trier Germanistik und Philosophie. Als sie mit ungefähr acht Jahren eine Kinderversion von Bram Stokers „Dracula“ in die Finger bekam, entdeckte sie ihre Liebe zum „Horror“-Genre und wollte auch solche Geschichten schreiben. Neben einer Kurzgeschichtensammlung veröffentlichte sie seit 2015 drei Kurzromane und ihren Schauerroman „Redthorne Castle“. Tanja Hanika wohnt mit ihrem Mann und Sohn in der Eifel.

 

Fazit

Wer gerne Kurzgeschichten liest und Grusel mag, dem lege ich „Mr Rileys Hürchen und 13 weitere Gruselgeschichten“ ans Herz.

Meine Bewertung

4 sterne

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3 Kommentare zu “Rezension: „Mr Rileys Hürchen und 13 weitere Gruselgeschichten“ ****

  1. Pingback: Myna fragt… Tanja Hanika (2) | Myna Kaltschnee

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