Meine Lieblingssongs des ESC (2013 – 2016)

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Gestern war es mal wieder soweit: Der Eurovision Song Contest lockte Zuschauer aus ganz Europa vor die Flimmerkiste. Gewonnen hat schließlich die Ukraine, was ich diesem  schwer gebeutelten Land auch absolut gönne.

Meine Familie hat den ESC früher nie angeschaut, daher bin ich ohne ihn aufgewachsen und habe ihn nie richtig wahrgenommen. Doch dann lernte ich im Jahr 2012 meine Freundin Tiziana aus Malta kennen. Sie ist ein großer Fan des ESC und steckte mich mit ihrer Begeisterung für dieses Event an. So kam es, dass ich 2013 zum ersten Mal den ESC angeschaut habe – und seitdem ist er ein festes Highlight für mich geworden, das ich auf keinen Fall verpassen darf. Ich bin ein großer Musikfan, deswegen finde ich den ESC auch um einiges spannender als z. B. die Fußball-WM.

Tiziana hat kurz vor dem ESC einen Blogpost veröffentlicht, in dem sie ihre ESC-Lieblinge aller Zeiten vorgestellt hat. Den Artikel könnt ihr hier lesen. Inspiriert davon, beschloss ich, ebenfalls einen solchen Artikel zu schreiben. Ich präsentiere euch im Folgenden meine Top 11 ESC-Songs seit 2013. Warum gerade 11? Weil es meine Lieblingszahl ist 😉

Here we go …

11. Douwe Bob – „Slow Down“ (Niederlande, 2016)

Dieser Song gefällt mir so gut, weil er „hand-made“ ist. Er hat etwas von Oldies, welche ich auch sehr gerne höre (neben allem, was rockt). Ich finde den Song sehr entspannt und angenehm. Er wurde nicht als Favorit gehandelt, doch ich finde, er hat eine Erwähnung verdient.

10. Farid Mammadov – „Hold Me“ (Aserbaidschan, 2013)

Eine sehr schöne Ballade, die mir direkt unter die Haut geht. Gänsehautfeeling pur! Es liegt so viel Gefühl in seiner Stimme. Das Lied war auch noch lange nach dem ESC auf meinem MP3-Player. Wenn ich mich richtig entsinne, hat es auch gar nicht schlecht abgeschnitten.

9. Aram MP3 – „Not Alone“ (Armenien, 2014)

Ein Lied, das ganz ruhig beginnt, immer mehr anschwillt und sich schließlich in einem Feuerwerk von Tönen entlädt. Hat mir auch auf Anhieb gut gefallen. Auch wenn das Lied relativ kurz ist, finde ich es toll, wieviel Power darin steckt.

8. Morland & Debra Scarlett – „A Monster Like Me“ (Norwegen, 2015)

Dies ist ein ziemlich trauriges Lied mit einem ernsten Text, der eine Geschichte von einem Mord erzählt. Ein sehr schönes Duett. Die getragene Melodie unterstreicht die Aussage des Textes. Ich könnte das Lied immer wieder hören.

7. Zlata Ognevich – „Gravity“ (Ukraine, 2013)

Dieses Lied erinnert mich ein bisschen an New Age und Enya. Ich könnte es mir auch gut in einem Filmsoundtrack vorstellen. „Der Herr der Ringe“ oder sowas 😀 Findet ihr nicht auch? Das Video ist auch sehr gelungen, finde ich.

6. Gianluca Bezzina – „Tomorrow“ (Malta, 2013)

Wann auch immer ich dieses Lied höre, hebt sich meine Laune sofort. Es ist so fröhlich und reißt mit, ist so leicht und unbeschwert. Ich habe es auch immer noch auf meinem MP3-Player. Aber Vorsicht: Das Lied ist ein echter Ohrwurm. Einmal gehört, bekommt man es nicht mehr so leicht los 😉

5. Kállay-Saunders – „Running“ (Ungarn, 2014)

Noch ein Lied mit sehr ernstem Text. Es behandelt das Thema Kindesmissbrauch und bricht damit ein Tabu. Ich finde es gut, wenn nicht nur lockerleichte, sondern auch ernste Lieder es zum ESC schaffen, die aufrütteln und den Menschen eine Botschaft überbringen. Ich finde, der Sänger tut dies auf eine sehr schöne, gefühlvolle Weise.

4. Amir – „J’ai cherché“ (Frankreich, 2016)

Ich mag ja die französische Sprache sehr gerne. Leider waren die Lieder aus Frankreich in den letzten Jahren nicht so ganz mein Geschmack. Doch dieses Jahr hat Amir mich überzeugt. Beim ESC belegte er auch einen der vorderen Plätze.

3. Guy Sebastian – „Tonight Again“ (Australien, 2015)

Mein Lieblingssong 2015. Ich finde, das Lied hat durchaus Ohrwurmqualitäten. Auf jeden Fall macht es gute Laune und stimmlich überzeugt mich Guy Sebastian auch absolut.

2. Barei – „Say Yay!“ (Spanien, 2016)

Diesem Lied habe ich 2016 am meisten die Daumen gedrückt. Ich habe es im Vorfeld rauf und runter gehört. Jedes mal, wenn ich es gehört habe, habe ich angefangen zu tanzen. Ich konnte einfach nicht anders 😀 Sehr tolles Lied, was die Spanier da abgeliefert haben.

1. Margaret Berger – „I Feed You My Love“ (Norwegen, 2013)

Weil es mein allererstes ESC-Lieblingslied war, hat es eine ganz besondere Bedeutung für mich. Ich mag die düstere Atmosphäre, die es schafft. Es hat übrigens auch ziemlich weit vorne abgeschnitten.

Jetzt kennt ihr meine Lieblingssongs vom ESC. Welchem Land habt ihr dieses Jahr die Daumen gedrückt? Interessiert ihr euch überhaupt für den ESC oder ist er euch schnurz? Ich würde mich sehr über Feedback freuen.

 

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17 Kommentare zu “Meine Lieblingssongs des ESC (2013 – 2016)

  1. Der ESC ist Familientradition seit… 2001. Ungelogen :D.
    Wir kleben jedes Jahr die halbe Nacht vor dem Fernseher ❤ und oft kaufe ich mir auch die CDs, habe es aber die letzten paar Jahre etwas schleifen lassen, sodass mir ein paar fehlen… :O
    Ich habe aber die mit "Lordi" 😀 und die mit Lena.

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    • Hallöchen,

      das finde ich toll, wenn die ganze Familie gemeinsam den ESC schaut. Bei mir gab’s das leider nie.

      Wow, cool. Die CDs sind bestimmt super. Man verknüpft ja oft auch Erinnerungen mit den Liedern. Also, so geht’s mir zumindest.

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

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      • Hallo!

        Schade, vielleicht kannst du ja mal eine Guckparty mit Freunden machen. Oder in einer FB-Gruppe o.ä. :). Da gibt es viele Möglichkeiten, den ESC gemeinsam zu genießen.
        Oh ja, vor allem, weil ich dadurch z.B. Serbien 2007 manchmal als Ohrwurm habe – und niemand außer mir kennt das Lied. Es ist schon irgendwie toll. Und oft hat bei mir ESC-Musik auch Schreibmusik-Potential, auch wenn ich nicht weiß, wieso eigentlich :D.

        LG,
        Evanesca

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      • Hallo Evanesca,

        ja, also ich habe mit meiner Schwester die ganze Zeit über auf WhatsApp geschrieben und ansonsten fühlte ich mich auch auf Twitter wie in einer großen Gemeinschaft 🙂 Also, einsam war ich nicht 😉

        Das Lied kenne ich auch nicht, aber ich muss es mal googeln, wenn du sagst, dass es Ohrwurmpotential hat 😀

        Als Schreibmusik eignen sich manche der Lieder durchaus. Auch wenn mein momentanes Projekt hauptsächlich Metal-Songs im Soundtrack hat. 😀

        Ganz liebe Grüße,
        Myna

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      • Hallo Myna!

        😀

        Tu das. Ich habe das Gefühl, es gefällt dir :D.

        Ich muss sagen, dass bei mir meine Schreibmusik selten Metal ist. Da neige ich zu sehr dazu, mitzusingen oder herumzutanzen, da kann ich nicht schreiben *g*.

        LG,
        Evanesca

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      • Hallöchen nochmal,

        hab jetzt gesucht. Heißt das „Molitva“? Wenn ja, dann gefällt es mir in der Tat 🙂

        Haha, naja zu düsteren Geschichten passt Metal einfach am besten, finde ich. Ich habe aber auch noch andere Musikrichtungen in meinem Soundtrack, aber der Metalteil überwiegt. 😀

        Liebe Grüße
        Myna

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  2. Thanks a lot for mentioning me and my blog post! ❤ I also remember liking Azerbaijan 2013 and both Norway's songs. Of course, I agree perfectly on your Maltese choice, thanks! 😉

    As for yesterday's win, I am disappointed. Despite it having a deep and important meaning, I still found it to be boring and forgettable. Besides, the contest seems to have broken its own rules by allowing a song with political undertones to compete. Well, if they manage to host the show next year, I hope it can be of help for the country to recover. 🙂

    Well done for the post, take care *hugs*.

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    • Hello Tizy,

      thank you for your comment 🙂 I’m glad you liked my post.

      Well, I agree. I didn’t really like the song from Ukraine neither and it’s sad that it had a political undertone. On the other hand, I know that people in Ukraine suffer a lot from the war, as I have a dear friend there who had to leave her town and move to Kiev, due to the war. I am torn between being happy for them and being disappointed. I also heard, that Russia is very angry that their singer was only on third place, even though they got the most votes from the audience. I wonder if they will submit a song to the show next year, as it’s held in Ukraine.

      Kind regards, M.

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  3. Hey,
    gestern bin ich kurzerhand bei Twitter eingestiegen und habe einige deiner Tweets verfolgt :-). Super, dass du jetzt auch zu den ESC Fans gehörst. Eine interessante Playlist hast du hier zusammengestellt. Der Auftritt von Guy Sebastian hat mir letztes Jahr auch ziemlich gut gefallen. Ich habe mich daher auch sehr gefreut, dass Australien auch dieses Jahr wieder am ESC teilnehmen durfte.
    Sehr ernüchtert bin ich über unsere Platzierung. Natürlich war das Lied nicht so super, aber Jamie-Lee konnte viel mit ihrer Stimme wieder ausgleichen. Aber wieder einmal zeigt sich, dass Europa wohl einen anderen Geschmack hat.
    Meine diesjährigen Favoriten waren unter anderem auch die Niederlande, Australien und Österreich.
    viele Grüße
    Emma

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Emma,

      ich habe deine Tweets auch verfolgt gestern 🙂 Ich finde es immer etwas ganz besonderes, wenn ich mich auf Twitter nebenher über das Event austauschen kann. Ich habe das erst letztes Jahr entdeckt, da ich davor nicht auf Twitter aktiv war.

      Ja, echt schade, dass Jamie-Lee so schlecht abgeschnitten hat. Ich fand ihr Lied wirklich nicht schlecht, aber ihre Konkurrenz war wohl zu groß. Naja, vielleicht haben wir nächstes Jahr ja mal wieder eine bessere Platzierung, nachdem wir jetzt zwei Jahre lang Letzter wurden 😛

      Liebe Grüße
      Myna

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