Montagsfrage #24: Gebrauchsspuren

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Hallo ihr lieben Bücherwürmer und Leseratten,

wie geht’s euch heute?

Es ist Montag und damit wieder Zeit für die Montagsfrage. Sie wurde – wie immer – gestellt bei Buchfresserchen Svenja und stammt heute von Shaakai von Bibliophiline. Vielen Dank dafür 🙂

Die Frage lautet heute: Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

Ich gebe es ganz ehrlich zu: Ich würde NIEMALS in ein Buch reinschreiben. Mir sind meine Bücher heilig und wenn ich in ein Buch reinschreiben müsste, dann würde ich das auch nur ganz leicht mit Bleistift machen, damit man es wieder rausradieren kann. Aber grundsätzlich mache ich das nicht.

Früher in der Schule mussten wir das manchmal machen, bei den Lektüren, die wir gelesen haben. Da habe ich das auch schon äußerst ungern getan. Was mich auch total aufregt: Wenn Leute in Büchereibücher reinschreiben! Ich könnte ausflippen, wenn ich sowas sehe. Das sind ja nicht mal ihre eigenen. Wenn in Büchern irgendwelche Tests zum Ausfüllen sind oder so, dann kopiere ich mir die immer raus oder löse den Test, ohne reinzuschreiben.

Also für mich ist ganz klar: Vollgekritzelte Bücher haben einen geminderten Wert für mich. Ich finde das einfach nicht schön.

Wie geht’s euch damit?

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9 Kommentare zu “Montagsfrage #24: Gebrauchsspuren

  1. Hallo Myna,

    ich schreibe ebenfalls nicht in meine Bücher und stehe auch dem Markieren sehr kritisch gegenüber. Wobei es während meines Studiums wahrscheinlich leichter gewesen wäre, zumindest den Textmarker ein wenig mehr zu schwingen :-).

    Ich kaufe ja auch einige Bücher gebraucht, über reBuy zum Beispiel. Bis jetzt hatte ich da Glück und noch keine Markierungen drin. Aber ich glaube, wenn ich welche finden würde, dann würde das Buch ganz schnell im nächsten Bücherschrank oder so landen.

    Liebe Grüße
    Michael

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    • Hallo Michael,

      gut zu wissen, dass es noch mehr Leute gibt, die so denken wie ich 😀 Ich habe bisher selten gebrauchte Bücher gekauft, aber mich würde es auch sehr stören, wenn da jemand reingesudelt hätte. Mich störts ja schon bei Büchereibüchern, dabei gehören die ja nicht mal mir.

      Liebe Grüße
      Myna

      Gefällt 1 Person

      • Hallo Myna,

        bis jetzt bin ich bei Gebrauchten noch nicht auf die Nase gefallen, wobei meine Tochter berichtete, dass in einem Buch wohl Unterstreichungen drin waren (Lektüre für die Schule). In dem Fall würde ich das aber als Zusatznutzen verbuchen ;-).

        Liebe Grüße
        Michael

        PS: Wahrscheinlich lese ich einfach zu wenig Fachliteratur. Ich meine, wer markiert schon Romanpassagen!?

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      • Hallo Michael,

        naja, also ich könnte mir vorstellen, dass manche Leute vielleicht besonders schöne Sätze in Büchern markieren oder vielleicht Dinge, auf die sie in ihren Rezensionen zurückgreifen möchten. Aber ich würde mir das dann mit bunten Notizzetteln markieren, anstatt reinzusudeln. ^^

        Ganz liebe Grüße,
        Myna

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  2. Hallo Myna,

    es kommt bei mir sehr auf das Buch an. Als ich meinen ersten Schreibratgeber gekauft hatte, war der so was wie der Heilige Gral: Der darf weder beschmutzt noch zerlesen werden. Aber mittlerweile sehe ich solche Bücher als „Werkzeuge“: Ich finde, die sind zum Benutzen da. Schliesslich will ich was lernen und wenn ich was nachschlagen will, kann ich es einfach leichter finden, wenn die Stelle mit Marker anstatt mit einer Haftnotiz (diie irgendwo am Rand klebt) gekennzeichnet ist. Vorausgesetzt natürlich, es sind meine eigenen Bücher. 🙂 In ausgeliehene Bücher reinzuschreiben oder was zu markieren käme mir nie in den Sinn! Das finde ich auch ein Unding.

    Manchmal sind ja auch Textstellen in E-Books „vormarkiert“ – da fühle ich mich manchmal sehr bevormundet, weil: Wer behauptet, dass diese Stelle auch für mich interessant ist? Die muss ich dann jeweils ausblenden, sonst krieg ich die Krise 😉

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  3. Pingback: Mein Blog in Zahlen (2. Quartal 2016) | Myna Kaltschnee

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