Montagsfrage #28: Miträtseln bei Krimi/Thriller

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Huhu und einen schönen Montag wünsche ich euch. Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in die neue Woche. Ich melde mich heute mal wieder früher als sonst, weil ich noch nicht schlafen konnte.

Es ist wieder die Montagsfrage angesagt. Sie wird immer auf dem Blog von Buchfresserchen Svenja gestellt und stammt heute aus der Feder von Dufttrunken.

Sie lautet: Wenn du einen Krimi/Thriller o. ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?

 Das ist wieder eine sehr spannende Frage. Ich lese eigentlich so gut wie nie Krimis, aber ab und an einen guten Thriller. Das Miträtseln, wer der Mörder/Täter ist, macht für mich ehrlich gesagt den Reiz eines spannenden Thrillers aus. Wobei ich es sehr gerne mag, wenn der Autor eine falsche Fährte legt und einen am Ende doch überrascht. Oder wenn er kleine Hinweise einbaut, die man leicht übersieht und am Ende denkt man sich: „Mann, das hätte ich doch kommen sehen müssen!“ 😀

Gibt es wirklich Leute, die bei Krimis/Thrillern nicht miträtseln? Ich kann mir das eigentlich fast nicht vorstellen. Bei mir geschieht das schon ganz automatisch, ohne dass ich das irgendwie steuern kann.

Wie sieht das bei euch aus? Rätselt ihr mit oder lasst ihr euch lieber überraschen?

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21 Kommentare zu “Montagsfrage #28: Miträtseln bei Krimi/Thriller

  1. Guten Morgen,
    ja ich rätsel auch zu gerne mit. Und ja, wenn der Autor eine falsche Fährte legt, ist das noch besser.

    Ich bin gerade zum ersten Mal auf deinem Blog gelandet und finde es richtig toll hier. Was für ein tolles Design! Klasse!

    Ich stöber hier jetzt erst einmal ein bisschen.

    Ich wünsche dir einen schönen Start in die Woche.
    Yvonne

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    • Hallo Yvonne,

      willkommen auf meinem Blog. Schön, dass du vorbeigeschaut und einen kleinen Gruß dagelassen hast 🙂 Freut mich, dass dir das Design gefällt.

      Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Start in die neue Woche.
      Liebe Grüße,
      Myna

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  2. Guten Morgen!

    Ja, für mich macht das Miträtseln auch den Reiz bei Krimis aus. Ich bin nur leider sehr, sehr schlecht darin! 😉 Meinen persönlichen Rekord habe ich bei „Schweigende Sünde“ von Lieneke Dijkzeul gebrochen: Auf Seite 23 hatte ich die richtige Lösung! 😉

    Dem gegenüber stehen dann so schöne Bücher wie „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joel Dicker, wo man meiner Meinung nach gar nicht auf die richtige Lösung kommen KANN! Aber gut war es trotzdem. 😉

    Mit Schrecken erinnere ich mich noch an „Das fehlende Glied in der Kette“ von Agatha Christie. Nicht weil es so schlecht war, sondern weil sich am Ende herausstellte, dass der Täter die einzige Person war, die ich während der Lektüre NICHT verdächtigte! Ich sage ja, ich bin sehr, sehr schlecht darin! 😉

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    • Hallo fraggle99,

      oh, da kann ich mitfühlen. Ich bin auch nicht sonderlich gut darin, die Täter zu finden. Vor allem bei den Büchern von Sebastian Fitzek ist es am Ende grundsätzlich jemand anderes, als ich erwartet hätte.

      Die Bücher, die du angeführt hast, kannte ich bisher noch nicht. Aber ich werde mich mal über sie informieren und ggf. auch lesen 🙂 Aber auf Seite 23 die richtige Lösung zu finden, das ist natürlich schon heftig 😀

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

      Gefällt 1 Person

  3. Hey Myna,

    ich sehe das wie du: das Mitraten ist überhaupt erst der Grund für mich, zu einem Thriller zu greifen. Leider wird die Auflösung eines Falls mittlerweile häufig von den privaten Problemen der Ermittler_innen überlagert. Daher lese ich immer seltener Thriller, obwohl ich mich so gern an der Suche nach dem/der Täter_in beteilige.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Elli,

      ich lese eigentlich vor allem Psychothriller, mit Vorliebe von Sebastian Fitzek. Da rätsle ich dann auch immer mit, aber meistens liege ich falsch 😀 Das mit den privaten Problemen der Ermittler kenne ich auch. Das ist ein bisschen schade …

      Danke für deinen Link, ich werde gleich mal einen Gegenbesuch machen 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

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  4. Hey Myna,

    lese ich einen Thriller oder einen Kriminalroman, dann lese ich von Anfang an zwischen den Zeilen mit, um den Täter zu entlarven oder um Motive zu entdecken. Ich kann gar nicht anders, ich kann mich nicht bewusst überraschen lassen. Natürlich freue ich mich über jede Wendung und Überraschung, aber manchmal natürlich auch, wenn ich richtig lag mit meinen erlesenen Spuren.

    Viele Grüße Nisnis

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    • Hallo Nisnis,

      genauso wie ich! Ich finde das Miträtseln und Zwischen-den-Zeilen-lesen ist der Sinn der Sache bei Krimis/Thrillern. Und ich freue mich umso mehr, wen ich am Schluss richtig gelegen habe – wobei ich auch überraschende Wendungen toll finde.

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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  5. Hallöchen,

    oh Gott, ich seh schon, dass ich hier irgendwie eine der Wenigen bin, die nicht immer miträtselt. Es kann auch sein, dass ich nur das Buch lese und die Hinweise einfach gekonnt ignoriere. Und dann zum Schluss erst mal die Überraschung: „Oh, der war das.“ Dann reflektiere ich das ganze Buch von vorn bis hinten und stelle dann fest, ja, das passt. So bleibt mir das Buch aber irgendwie länger in Erinnerung.
    Oder ich gehe einfach nur mit der Hauptperson mit und wenn sie es nicht bis zum Schluss weiß, dann weiß ich es auch nicht. so blöd es klingt, ist einfach so. =)

    Alles Liebe
    Maria =)

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Maria,

      das ist spannend, auch jemanden zu treffen, der NICHT miträtselt 😀 Da bist du in der Tat eine „Seltenheit“. Gibt es einen bestimmten Grund, warum du nicht miträtselst? Zum Beispiel, weil du dich lieber überraschen lässt? Oder weil du nicht gerne mitdenkst beim Lesen? Finde ich echt interessant 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

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      • Hallöchen Myna,

        ja, ich lasse mich sehr gern überraschen und ignoriere Hinweise oftmals auch gekonnt. =D Oder ich mache es wirklich so, dass ich in die Person eintauche. Und in vielen Fällen ist es auch so, dass die Hauptperson bis zum Ende selbst nicht so richtig weiß, wer der Täter ist und dann ist es auch bei mir so. Ich mag es, wenn ich in dem Buch versinken kann.
        Ich verspüre einfach nicht das Bedürfnis, unbedingt herauszufinden, wer hinter den Taten steckt. =D

        Alles Liebe
        Maria =)

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  6. Pingback: Mein Blog in Zahlen (3. Quartal 2016) | Myna Kaltschnee

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