Camp NaNoWriMo Update #2 (Juli 2016)

Hallo ihr lieben Schreiberlinge und Federschwinger,CNW_Participant_Square

es ist wieder Mittwoch und das bedeutet, dass ich euch über mein Camp NaNoWriMo-Projekt auf dem Laufenden halte.

Wer sich jetzt fragt „Hä? Camp NaNowas?“ der kann hier klicken und sich den Artikel über den Ablauf des Camps ansehen. Und wer einen Blick in mein Camp NaNoWriMo Surival Kit werfen möchte, kann das hier tun.

Letzte Woche habe ich euch mein Projekt vorgestellt und erzählt, wie der Start des Camps verlaufen ist. Heute möchte ich darauf eingehen, wie der momentane Stand ist und wie es meiner Motivation so geht …

Wie läuft es schreibtechnisch?

Sehr gut! Ich habe letzte  Woche mein Camp-Ziel von 40.000 Wörter auf 50.000 Wörter erhöht, so wie ich es ursprünglich geplant hatte, und habe diesen Wordcount gestern am 12. Juli erreicht. Das heißt: Das Camp ist gewonnen! Nur: So fühlt es sich noch überhaupt nicht an, denn meine Geschichte ist noch lange nicht fertig. Ich habe etwa zwei Drittel geschrieben bisher, aber dadurch, dass ich eine neue Erzählperspektive eingebaut habe, die nicht im Plot enthalten ist, lässt sich das ein bisschen schwer einschätzen. Ich hoffe, dass ich am Ende auf 60.000 bis 70.000 Wörter komme. Die Kapitel werden noch immer kürzer als erwartet. Während ich in meinem letzten Projekt Kapitellängen von 2.500 bis 3.500 Wörtern hatte, werden es in diesem Projekt nur 1.500 bis knapp 2.500 Wörter. Das war so nicht geplant, doch mit der zweiten Perspektive gleicht sich das wieder ein bisschen aus.

Wie gefällt dir das bisherige Projekt?

Ganz ehrlich? Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich habe das Gefühl, dass es einfach nicht gut genug wird, um es zu veröffentlichen. Vielleicht kann ich es mit etwas Überarbeitung noch auf Wattpad und FanFiktion.de stellen, aber zum Verkauf eignet sich das Projekt nicht, obwohl die Grundidee gut und einzigartig ist. So geht es mir aber mit meinen meisten Projekten und das ist einfach frustrierend. Ich müsste mir irgendwann einfach mal ganz viel Zeit nehmen und meine fertigen Projekte von Grund auf überarbeiten. Aber ich glaube, davor scheue ich mich – ganz einfach deshalb, weil ich schlecht im Überarbeiten bin und es nicht sonderlich gut kann. Ich finde zwar Tippfehler und schlechte Formulierungen, aber ich tue mir schwer damit, inhaltliche Mängel festzustellen und vor allem zu beheben. Ich habe beim Überarbeiten immer das Gefühl, dass ich meine Geschichten verschlimmbessere …

Wie sieht es mit deiner Motivation aus?

Um die ist es ebenfalls schlecht bestellt. Vor allem seit gestern vergeht mir irgendwie die Lust an der Geschichte. Dabei ist sie ja noch nicht mal fertig. Ich habe ständig diese Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, dass die Geschichte sowieso zu schlecht ist, um sie anderen zu zeigen und das demotiviert natürlich ziemlich. Mein Kopf macht sich schon wieder auf die Suche nach neuen Ideen, besseren Ideen. Das ist natürlich schlecht und sollte nicht passieren, wenn man einen Roman fertig schreiben möchte. Denn es sei einmal dahingestellt, ob ich die Geschichte veröffentliche oder nicht: Fertigschreiben sollte ich sie auf jeden Fall!

Wie läuft es bei euch? Kommt ihr gut voran? Ist die Motivation noch da?

Advertisements

7 Kommentare zu “Camp NaNoWriMo Update #2 (Juli 2016)

  1. Oioioi Mäuschen, ich erkenne mich sooooooo sehr wieder in dem, was du schreibst. Mir ging es auch oft so, aber unterkriegen habe ich mich nicht lassen.

    Erstens befehle ich dir hiermit, dass du dich über dein gewonnenes Camp freuen sollst! Zwar hast du das Projekt nicht beendet, aber du hast dein Ziel geschafft, sogar dein ursprüngliches Ziel! Das ist super gut, denn es ist echt nicht so einfach.
    In meinem ersten NaNo war ich auch nach 12 Tagen fertig und die Luft war einfach raus. Mit Mühe habe ich dann doch noch die Geschichte beendet, aber es ging bedeutend langsamer voran. Ich hatte nur ein wischi-waschi Ziel vor Augen, eben die Geschichte beenden. So etwas ist nicht messbar, ganz und gar nicht. Ich habe nicht mal eine Ahnung, wie lang meine jetzige Geschichte wird. Aber letztendlich ist das überhaupt nicht wichtig, weil erst einmal die Geschichte stehen muss.
    Ich war echt eine lange Zeit auch gefrustet, weil ich meine Geschichten als zu kurz empfand. Irgendwann habe ich mir eine Egal-Haltung angewöhnt. Und wenn es nur eine Geschichte mit 30.000 Wörtern wird, dann ist es egal. Du erinnerst dich, dass ich mein Projekt „Ein Hauch von Rauch und Asche“ x.mal geschrieben habe? Es wurde auch immer kürzer und das frustrierte mich, weil ich immer weiter von der Norm für ein Jugendbuch abwich. Das war echt ein kacke Gefühl. Insofern kann ich total nachvollziehen, was du gerade denkst.
    Ich habe für mich zwei Ursachen für das zu-kurz-Schreiben herausgefunden: 1. Ich bin selbst sehr gehetzt. Nicht nur beim Schreiben, sondern auch in meinem Alltag und auch dem Lesen (allein schon der Druck, wenn man die ganzen Buchblogger sieht, die bis zu 10 Büchern im Monat lesen). Dadurch habe ich mich viel zu sehr selbst unter Druck gesetzt und daraus gelernt, dass ich es lieber gemütlicher angehen sollte. Ich habe mir überlegt, dass ich mit geringem WordCount am Tag tatsächlich sehr viel Schaffen kann (Stichwort: 200für2016 😉 ). Das hat mich ein wenig runtergebracht, mir den Druck genommen, aber meine Geschichte auch nicht unbedingt länger gemacht. Das braucht Zeit.
    Und 2. Habe ich gemerkt, dass eine Rohfassung das auch wirklich für mich ist: eine Rohfassung. Mir fällt zwischendurch so viel ein. Erst vor wenigen Tagen habe ich gefährlich viel Infodump betrieben, um meine Gedanken zu ordnen. Das war gut für mich, denn jetzt habe ich wieder ein bisschen mehr Struktur (nicht in der Geschichte, sondern eher für die ganzen Zusammenhänge), obwohl diese Szene wohl sicher nicht veröffentlicht werden wird 😀 Ich weiß inzwischen, dass ich beim Überarbeiten noch den einen oder anderen Satz hinzufügen kann. Nichts ist in Stein gemeißelt.

    Du bist nicht vom Projekt enttäuscht, sondern eher vor dir selbst. Dein Gefühl ist ein sehr subjektiver Eindruck und gefärbt durch andere Umstände – sicherlich 😉 . Ich denke, man selbst kann nie genau sagen, ob die Geschichte jetzt der Knaller ist oder nicht – schon gar nicht beim Schreiben. Auch wenn ich gerade total begeistert von Mermaid bin, heißt das überhaupt nichts 😀 Es kann grottenschlecht sein! Und das ist es auch, wenn ich mir mal die Kapitel ansehe. Mal sind es nur 10 Zeilen. Aber das ist okay, denn mittlerweile habe ich schreibend herausgefunden, dass ich die Kapitel komplett anders einteilen werde, wie zu Anfang geplant. Es ist noch die eine oder andere Perspektive hinzugekommen. Es ist durchausmöglich, dass die Gewichtung der Teile nicht stimmt (Anfang, Mittelteil, Schluss) und völlig unverhältnismäßig ist.

    Wahrscheinlich sind wir uns in unserem Perfektionismus sehr ähnlich *virtuelle Umarmung*, was nicht schlecht ist, wenn man einen gewissen Anspruch hat, aber eben auch gefährlich. Man verstrickt sich zu sehr, lässt sich leicht ablenken, wenn es nicht so funktioniert, hat vielleicht andere im Blick, die das besser hinbekommen, … und und und

    Versuch doch einfach mal, den größten Mist zusammenzuschreiben. Das meine ich wirklich ernst 😉 Es befreit, sich einfach mal nicht an Normen, die man gelernt hat, halten zu müssen. Klar, der Anspruch zu veröffentlichen ist da, bei mir auch, aber trotzdem möchte ich die Geschichten leben und mit zu viel Druck geht das einfach nicht. Und wie lang die Geschichte am Ende ist, zählt doch auch gar nicht. Klar, muss man schauen, ob sich eine Printausgabe lohnt und wie hoch man den ebook-Preis ansetzt, aber so generell ist es doch total egal. Die Geschichte ist zu Ende, wenn sie zu Ende ist.
    Sie deswegen zu verschenken, nur weil man selbst nicht damit zufrieden ist, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

    Such dir jemandem, dem du vertraust und lass ihn deine Geschichte lesen. Bitte um ernstes Feedback und weise darauf hin, dass es dir um die Struktur der Geschichte geht. Vielleicht kannst du auch einfach nur deine Idee oder den Plot mit jemandem besprechen.

    Auch wenn die Schneeflockenmethode für mich nur teilweise funktioniert, finde ich, dass sie trotzdem ein schönes Bild vermittelt: Stück für Stück wächst deine Geschichte nicht nur, sie wird auch mit jeder Überarbeitung schöner. Man braucht eben eine gewisse Übung, um Dinge zu können. Wann hast du das letzte Mal etwas von Grund auf gelernt? Wie lange hat es gedauert, bis du zufrieden warst? Mit dem Schreiben ist es nichts anderes, nur ist es viel schwerer, weil man sich im Prinzip alles selbst beibringen muss. Man lernt ohne einen Lehrer direkt vor der Nase sitzen zu haben, der alles kontrolliert. Man muss seinen eigenen Weg finden.

    Das ist auch beim Überarbeiten so. Manche Dinge fallen mir selbst auf, aber meist sind das nur Plotlöcher wie das Kleid ist erst grün und dann rot. Es ist total normal, dass man als Autor nicht alles sieht. Wenn du dein Manuskript eine Weile liegen gelassen hast, dann nimm es dir nochmal hervor. Lese es und mach dir Anmerkungen, wenn du nichts findest, dann ist es eben so. Das ist dein erster Versuch und du wirst auch mit der Zeit besser 😉 Dann kannst du für die bessere Lesbarkeit die Grammatik-Rechtschreib- und Tippfehler ausmerzen und dann holst du tief Luft und reichst das Manuskript an eine andere Person weiter (vielleicht mit dem Hinweis da und da drauf zu achten) und sagst nichts weiter dazu 😉 Wenn du das Manuskript zurück bekommst, dann hast du erste Hinweise, worauf du vielleicht auch selbst achten kannst. Ich weiß dadurch z.B., dass ich wirklich zu schnell schreibe und manche Dinge vielleicht noch näher ausführen sollte oder ich definitiv meine Anfänge kürzen sollte 😀
    Allein dadurch ändert sich auch schon die Wortzahl 😉

    Nimms nicht so schwer, Liebes :* Eine Rohfassung ist ein Klumpen irgendwas, der erst einmal geformt werden möchte. Du wirst automatisch besser mit der Zeit v.a. wenn es ums Überarbeiten geht. Ich weiß, das ist echt gruselig und zuerst wusste ich (und weiß jetzt immer noch nicht 100%ig) worauf ich achten muss.

    Dass du deine Geschichte fertig schreiben möchtest, ist doch eine gute Motivation. Du hast ja deine Kapitel sicher vor dir liegen (zumindest schreibst du ja von geplanten Kapiteln). Wie viele sind noch übrig? Wie viele müsstest du dann am Tag schreiben, damit du bis zum 31. Juli fertig wirst? Mach dir eine Liste mit den Kapiteln zum Abhaken (am besten Täglich, dann siehst du deinen Fortschritt auch optisch). Dann ist es ja erstmal wirklich egal, wie lang die Kapitel werden.
    So ähnlich halte ich es ja auch, da ich keine Ahnung habe, bei welcher fixen Zahl ich am Camp-Ende sein will, orientiere ich mich an meinem Plott. Ich bin jetzt circa kurz vor dem Höhepunkt … oder so, weil sich auch das durch zusätzliche Szenen verschoben hat.
    Daher hab ich mein Ziel für das Camp recht gering, also in jedem Fall machbar gesetzt, so dass ich eine ungefähre Orientierung habe, wie viel ich schreiben möchte (und weil Wörter zählen fixer ist, als eine Wortzahl zu erreichen, die sich aus einer Schätzung ergibt zu erreichen), nämlich 20.000 Wörter im Camp, darüber hinaus möchte ich aber meine Geschichte zu Ende schreiben. Wie weit das Ende weg ist, weiß ich überhaupt nicht 😉

    Diese Möglichkeit macht in meinen Augen mehr Sinn, weil du dich mit der gleichen Einheit beschäftigst. Vielleicht kann man das mit dem beliebten Ziel abnehmen vergleichen. Wenn dein Ziel ist, dass du z.B. 80kg Gewicht stemmen möchtest, dabei aber dein eigentliches Ziel an einem Körpergewicht von 60kg ausrichtest, dann wirst du die 60kg vielleicht irgendwie erreichen, was aber nicht heißt, dass du 80kg Gewicht stemmen kannst ;D Ich hoffe, der Vergleich hinkt nicht zu sehr, aber er zeigt zumindest irgendwie die Sinnlosigkeit, mit zwei verschiedenen Maßen zu rechnen, die sich nicht unbedingt gegenseitig bedingen 😉

    Ich wünsche dir auch weiterhin sehr viel Erfolg im Camp und auch wenn du es nicht bist, ich bin wirklich sehr stolz auf dich und bin gespannt, irgendwann mal was von dir zu lesen – egal wie lang es sein wird :*

    Deine Tinka 🙂

    P.S. Ich hoffe, der Kommentar ist nicht zu lang geworden 😀 Hab ihn sicherheitshalber kopiert, damit ich ihn splitten kann xD

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Tinka,

      erst mal viiielen lieben Dank für deinen laaaangen Kommentar 🙂 Ich habe mich so darüber gefreut, dass du dich meinem kleinen Problem so ausführlich angenommen hast. Das fand ich wirklich lieb von dir *virtuelle Umarmung*

      Erst einmal tut es einfach gut, zu hören, dass es anderen auch so geht wie mir. Ich neige ja immer dazu, zu denken, dass es nur bei mir nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle und bei allen anderen läuft es super … Das ist natürlich überhaupt nicht wahr.

      Mittlerweile habe ich mich ja schon ein wenig damit abgefunden, dass meine Kapitel kürzer werden, als ich das ursprünglich eigentlich wollte. Ich weiß noch nicht, ob ich die angepeilten 70k noch schaffen kann. Ich bin jetzt bei 61k und habe noch vier oder fünf Kapitel vor mir. Aber selbst, wenn es nur um die 65k werden, denke ich, dass ich mit der Länge absolut zufrieden sein kann. Ich bin eben nicht dafür gemacht, 150k-Wälzer zu schreiben. Aber ich denke, das ist nicht schlimm. Es gibt ja auch Leser, die eher kürzere Romane bevorzugen

      Den Druck von den anderen Buchblogs kenne ich nur zu gut. Ich mache ja auch bei Aktionen wie „Gemeinsam lesen“ mit und da ist es mir manchmal peinlich, drei Wochen oder länger immer vom selben Buch zu erzählen. Aber ich bin nun mal eine langsamere Leserin und wenn ich mal mehr als drei Bücher in einem Monat schaffe, dann ist das schon richtig viel. Es gibt auch Monate, da schaffe ich gerade mal ein einziges Buch. Aber ich habe mittlerweile beschlossen, mich da nicht mehr so unter Druck zu setzen. Lesen soll ja Spaß machen und nicht zu einer lästigen Pflicht werden. Ich versuche, jeden Abend ein paar Kapitel zu lesen und wenn ich es mal nicht schaffe, dann geht die Welt auch nicht unter. 😉

      Du hast recht, ich sollte mich über mein erreichtes Camp-Ziel freuen. Tue ich eigentlich auch – aber ich glaube, so richtig happy bin ich erst, wenn ich unter mein Manuskript das Wörtchen „Ende“ setzen kann. Bald ist es soweit. Ich bin sehr optimistisch, dass ich das spätestens nächste Woche erreichen werde. Und ja, ich bin immer wieder überrascht, wieviel Wörter ich bei einem NaNo schaffe. Ich dachte ja immer, dass ich 50k in einem Monat niemals schaffen würde und jetzt habe ich es schon dreimal geschafft (letzten November und in den beiden Camps dieses Jahr). Das ist für mich ein unglaublicher Erfolg und darauf bin ich auch ziemlich stolz 🙂 Selbst wenn ich mein größtes Ziel, ein Buch zu veröffentlichen, noch nicht erreicht habe, bin ich als Autorin doch schon einen entscheidenten Schritt weitergekommen: Ich habe Projekte zu Ende gebracht. Das wollte mir früher NIE gelingen. Und jetzt bin da schon einen Schritt weiter 🙂

      Nochmal viiiielen lieben Dank für deine tröstenden Worte 🙂 Du bist ein Schatz ❤

      Ganz liebe Grüße,
      M.

      Gefällt mir

  2. Hallo Myna,

    Ich glaube, ich muss dir erst einmal danke sagen, weil ich mich vage erinnere, dass es dein Blog war, auf dem ich vor ein, zwei Monaten gelesen habe, dass es nicht nur den normalen NaNoWriMo, sondern auch das Camp gibt. Da mir das NaNoWriMo-Ziel an sich immer sehr hochgesteckt vorkam (ich bin so jemand, der immer schon während des Schreibens korrigiert und auch eher Kurzgeschichten schreibt), habe ich mich jetzt dazu entschlossen, es einmal mit dem Camp zu versuchen (nur mit 10.000 Wörtern Zielvorgabe, da ich erst heute einsteigen konnte). Also dafür zumindest schonmal danke! 🙂

    Dann als nächstes natürlich meinen herzlichen Glückwunsch zum Erreichen deines Ziels – vor allem so schnell, das finde ich klasse! Dann muss dein täglicher Wordcount ja bei 4.500 Wörtern liegen, das finde ich beachtlich!

    Zu der Sache, dass nach so einer exzessiven Arbeitsphase die Lust vergeht: Das kenne ich nur zu gut, leider. Ich glaube, dass daran auch viele eigentlich gute Texte zugrunde gehen und im Endeffekt im Mülleimer landen. Manchmal hilft es vielleicht, die Texte einfach für eine Weile zuzuklappen und sich dann mit etwas Abstand wieder dranzusetzen. Ich hoffe sehr, dass dir das gelingt.

    Jetzt werde ich aber erst einmal deinen Blogpost zu deinem Projekt lesen. Finde es gerade bei solchen Herausforderungen immer interessant, zu lesen, was andere Schreiberlinge daraus machen.

    Liebe Grüße, und ich hoffe, du findest deine Motivation wieder,
    Alina.

    PS: Dein neues Blog-„Outfit“ finde ich großartig! Frankensteins Mönsterchen sieht so knuffig aus! 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Huhu Alina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Oh, wirklich? Du wusstest vorher nicht, dass es die Camps gibt? 🙂 Bitteschön, ich helfe doch gerne weiter (wenn ich kann :D). Ich finde die Camps persönlich auch toller als der „eigentliche“ NaNo, schon allein wegen der Cabins. Das vermisse ich im November immer ein bisschen. Außerdem sind 50.000 Wörter schon wirklich viel und man muss sich anstrengen, das Ziel zu erreichen. Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Camp und viel Motivation und Inspiration, damit du dein gestecktes Ziel erreichst 🙂

      Ja, du hast recht. Manchmal muss man einfach ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bis man sich Projekte wieder vornimmt. Mit etwas Abstand sieht das ganze dann gar nicht mehr so schlimm aus, wie man sich vielleicht beim Schreiben zunächst gedacht hat 🙂 Ging mir auch schon öfters so.

      Darf ich fragen, in welchem Genre du schreibst?

      Und danke, freut mich, dass dir das neue Blog-Layout gefällt 🙂 ❤

      Ganz liebe Grüße,
      Myna

      Gefällt mir

      • Hi Myna,

        Ja, ich hatte vorher wirklich keinen Plan von den Camps, weil ich die ganze Geschichte auch nicht weiter verfolgt hatte, durch deinen „Survival-Kit“-Artikel bin ich dann drauf gestoßen. 🙂 Ich wünsche dir auf jeden Fall – da du dein Ziel ja schon erreicht hast -, dass die Motivation nicht abebbt sondern du dein Projekt auch voll und ganz fertig stellen kannst, ohne dran zu verzweifeln. 🙂

        In welchen Genres ich schreibe? Hmm, das finde ich immer ein bisschen schwer zu definieren… Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es für diese Art „ganz gewöhnlicher Texte“ überhaupt eine Genrebezeichnung gibt. 😀 Meistens schreibe ich Kurzgeschichten, die immer ein bisschen zwischen Humor, Satire, Makabrem, (Sozial)drama etc. schlingern, aber manchmal mache ich auch Ausflüge in andere Gefilde. 😉 (An Fantasy zum Beispiel scheitere ich immer glorreich, obwohl es an Ideen nicht mangelt :D). Wenn ich längere Sachen schreibe, dann würde ich die eher so im Bereich Contemporary, Young Adult, Coming-of-Age und so ansiedeln… außerdem Übersetzungen im Bereich Gay Romance. 🙂

        Schreibst du hauptsächlich im Fantasy-/Horror-Bereich?

        Liebe Grüße, und danke auch für deinen Gegenbesuch, den Kommentar beantworte ich auch noch. 🙂

        Alina

        Gefällt 1 Person

      • Hallöchen liebe Alina,

        ahh der Survival-Kit-Beitrag 😀 Ja, der ist eigentlich recht spontan entstanden. Ich hatte das auf YouTube gesehen, dass manche so ein Survival Kit für den NaNoWriMo zusammenstellen, da dachte ich, warum soll ich es nicht für’s Camp machen? 😀

        Danke, mittlerweile habe ich mein Projekt mit 66.000 Wörtern abgeschlossen und ein zweites, kürzeres Projekt angefangen. Ich will mich dieses Camp noch mal so richtig herausfordern und meine bisherigen Rekorde brechen 😀

        Oh, dann schreibst du ja auch sehr breit gestreut 🙂 Ich schreibe unter meinem Pseudonym Myna Kaltschnee hauptsächlich Fantasy, Horror und ein bisschen Science Fiction (Zeitreisegeschichten, Dystopien, etc.). Aber ich habe noch ein zweites Pseudonym, Emma Escamilla, unter dem ich Romance und Gay Romance schreibe. Momentan schreibe ich beispielsweise an einer lesbischen Liebesgeschichte, die ganz ohne fantastische Elemente auskommt 🙂

        Ganz liebe Grüße
        Myna

        PS: Bitte für den Gegenbesuch. Dein Blog ist toll ❤

        Gefällt mir

  3. Pingback: Monatsrückblick Juli 2016 | Myna Kaltschnee

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s