Bloggeralphabet: O wie Organisation

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Huhu ihr lieben Bloggermäuse und Buchstabenartisten,

heute gibt’s endlich mal wieder einen Beitrag zum Bloggeralphabet, das auf dem Blog neontrauma.de stattfindet. Die letzten paar Themen habe ich ausfallen lassen, weil ich da nicht wirklich viel dazu sagen konnte. Mein Blog steht immer noch relativ am Anfang und da habe ich noch nicht mit allen Bloggerthemen zu tun gehabt. Aber zu O wie Organisation, wie das heutige Thema lautet, kann ich viel sagen 😀 Heute verrate ich euch, wie ich meinen Blog plane und organisiere, denn da hat sich in den letzten Monaten viel getan.

Und los geht’s …

Ich werde die Orientierungsfragen von neontrauma.de verwenden, um mich dem Thema anzunähern. Die Fragen sind nämlich ziemlich gut und decken alles ab, was ich zur Blogorganisation zu sagen habe.

Wie organisierst du dich und deinen Blog?

Früher, als ich meinen Blog frisch gegründet hatte, habe ich einfach geschrieben, was mir spontan in den Sinn kam. Die Beiträge kamen unregelmäßig und einfach immer dann, wenn mir etwas einfiel. Aber dann habe ich mein Fernstudium zum Thema Bloggen angefangen und zum ersten Mal davon gelesen, dass man sich einen Blogplan anlegen könnte. Seitdem habe ich einen Plan, in dem ich ganz genau die Beiträge für den jeweiligen Tag eintrage.

Momentan plane ich etwa einen Monat im Voraus. Es gab aber auch schon Zeiten, da hatte ich so viele Ideen, dass ich den Plan schon für mehrere Monate vollgeschrieben habe. Es kommt immer ganz darauf an, wie viel Stoff ich aktuell zum Bloggen habe.

Wie hältst du Ideen für neue Artikel fest?

Ich trage sie entweder direkt in meinen Plan ein, falls dieser noch Lücken aufweist, oder mache mir erst mal eine Notiz für später. In Zeiten, in denen ich dann wieder auf der Suche nach Artikelideen bin, schaue ich dann meine Notizen durch und fülle dementsprechend meinen Plan auf. Es gibt aber auch Zeiten, wo ich absolut keine neuen Ideen notiert habe – da muss ich mir dann spontan Ideen aus den Fingern ziehen. Das ist nicht immer ganz einfach.

Führst du einen Redaktionsplan, bzw. planst im Voraus, wann welcher Beitrag erscheinen soll?

Jap, wie gesagt, ich habe einen festen Plan, in den ich eintrage, wann ich welchen Beitrag bringen möchte. Das schafft mir einen guten Blick über meine Beiträge und ich kann genau einplanen, wie lange ich mit der Vorbereitung für einen Artikel brauche. Manche Artikel, z. B. Rezensionen schreibe ich immer schon im Voraus und plane sie dann, sodass sie automatisch an einem bestimmten Tag gepostet werden. Andere Beiträge, so wie diesen hier, schreibe ich erst an dem Tag, an dem er erscheinen soll.

Hast du das Gefühl, mit deinem Blog gut organisiert zu sein, oder hapert es an bestimmten Stellen? Was sind deine größten Herausforderungen?

Meine größten Herausforderungen sind Lücken im Plotplan, die bis kurz vor dem jeweiligen Tag nicht gefüllt wurden. So etwas kommt vor und ich habe schon oft, ganz spontan, mir noch Ideen aus den Fingern gezogen. Es gab auch schon Tage, die ich einfach ausfallen ließ, weil mir absolut nichts einfallen wollte. Aber das kommt selten vor.

Montags und Dienstags stehen ja immer die Aktionen „Montagsfrage“ und „Gemeinsam Lesen“ an, diese Tage sind immer verplant. Mittwochs kommt in der Regel ein Artikel, momentan das Camp NaNoWriMo-Update. Den Mittwoch habe ich ursprünglich eingeführt, weil ich eine Zeit lang so viele Rezensionen hatte, dass ich sie mit einer Verzögerung von bis zu drei Monaten hätte posten müssen. Aber mittlerweile ist das nicht mehr der Fall. Deshalb beachte ich den Mittwoch als optional, wenn ich eine Idee habe, dann kommt etwas, ansonsten ist da Pause. Donnerstags kam früher immer 14-tägig ein Video, aber da pausiere ich ja im Moment. Jetzt kommt 14-tägig das Bloggeralphabet, zumindest, wenn ich etwas zu dem Thema sagen kann. Freitag und Samstag ist Pause und Sonntag kommt der Sonntagsartikel, was oft eine Rezension ist, aber manchmal auch etwas anderes wie Schreiblaunen, ein Interview, der Monatsrückblick, etc.

Verwendest du bestimmte Tools und Helferlein wie beispielsweise Trello, Evernote, ein Notizbuch, etc.?

Mein erster Blogplan war eine Tabelle in Excel. Aber das fand ich dann irgendwann nicht mehr so praktisch, weil ich dazu immer den PC einschalten musste, wenn ich etwas ändern wollte. Wie der Zufall es wollte, bekam ich von einem Freund zum Jahreswechsel einen Kalender, in dem jeder Monat eine ganze Seite hat. Der eignete sich ideal als Blogplan. Seitdem trage ich dort meine Artikelideen ein (mit Bleistift! Es wurde schon viel radiert!).

Bloggst du selber über das Thema Organisation? Kannst du andere Blogs zu diesem Thema empfehlen?

Sorry, aber da muss ich passen. Ich selbst habe noch nie über das Thema geschrieben – außer in diesem Artikel. Und andere Blogs kenne ich auch keine, die über das Thema gebloggt haben. Ich folge hauptsächlich Buch- und Autorenblogs und da wird das Thema eigentlich nicht angesprochen. Aber das bringt mich gerade auf die Idee, dass ich da ja eigentlich auch mal einen oder mehrere Artikel drüber schreiben könnte … mhmm … 🙂

Wie geht ihr bei der Planung und Organisation eures Blogs vor? Habt ihr einen festen Plan oder bloggt ihr einfach nach Lust und Laune?

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5 Kommentare zu “Bloggeralphabet: O wie Organisation

  1. Hallo Myna,

    ich bin beeindruckt von so viel planmäßigem Vorgehen beim Bloggen, wie du es offenkundig an den Tag legst. Als ich was von monatelanger Vorausplanung las, ist mir die Kinnlade heruntergefallen.

    Ich selbst bin ja das genaue Gegenteil, nämlich der absolute Bauch- oder auch Zufallsblogger. Ich versuche, jeden Tag einen neuen Beitrag online zu stellen, die sich alle mehr oder weniger um das zentrale Thema meines Blogs drehen. Ob das dann aber etwas aus der Kategorie Schreibphilosophie ist, eine Newsmeldung oder doch ein Statusbericht, das entscheide ich spontan.

    Die einzige Ausnahme, noch relativ frisch, ist mein Sonntagsreport. Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel :-).

    Liebe Grüße
    Michael

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    • Hallo Michael,

      ja genau so habe ich es am Anfang auch gemacht. Aber als ich um den Jahreswechsel herum von Blogger zu WordPress gewechselt hatte und in meinem Bloggerkurs von Blogplänen die Rede war, wollte ich das irgendwie besser vorausplanen und organisieren.

      Ich bewundere dich aber dafür, dass du täglich einen Blogpost raushaust. Das würde ich nicht schaffen. Ich bin manchmal mit meinen drei bis vier Mal wöchentlich schon überfordert 😀 So ein Blog kann richtig viel Arbeit sein, daher finde ich es bewundernswert dass du dir jeden Tag die Zeit dazu nimmst und dir nie die Ideen ausgehen. Ich hatte schon öfters Phasen, in denen ich händeringend nach Einfällen gesucht habe. Meine kleine Serie zu Plotmethoden, die ich im übrigen noch gerne erweitern würde, war beispielsweise so eine spontane Idee, weil ich noch zuviele Lücken in meinem Blogplan hatte 😀

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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      • Hey Myna,

        Bloggerkurs, Blogpläne … ich erkenne die Sprache, aber die Vokabeln nicht ;-).

        Oh, wenn du wüsstest, wie oft mir gefühlt die Ideen ausgehen! Aber irgendwie haut es dann doch meistens hin.

        Liebe Grüße
        Michael

        Gefällt 1 Person

  2. Hey, ich habe deinen Blog gerade erst entdeckt & dieser Beitrag hat mich sehr interessiert.
    Ich bin sehr froh das ich jemanden gefunden habe, die es genauso macht wie ich 🙂
    Ich plane auch 1-2 Monate im vorraus. Das muss ich aber auch machen. Da ich zu 99,9% jeden Tag einen Beitrag hochlade.
    Ich stöber jetzt noch mal ein bisschen hier rum.
    Liebe Grüße Lea ❤

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  3. Pingback: Bloggeralphabet: Q wie Quantität | Myna Kaltschnee

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