Myna vloggt – Folge 2- Schlaflosigkeit und Antriebslosigkeit

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8 Kommentare zu “Myna vloggt – Folge 2- Schlaflosigkeit und Antriebslosigkeit

  1. Liebe Myna,

    zu deiner Frage, ob es bei mir auch so ist, dass ich mich manchmal zum Schreiben „prügeln“ muss. Ja, an manchen Tagen ist das so. Vor allem dann, wenn ich wieder mal nicht weiß, was ich als erstes machen soll und was ich als zweites und drittes und so weiter.

    Was mir bei dir aufgefallen ist: Ich höre sehr häufig die Wörter „muss“, „sollte“ und „zwingen“. Ich glaube, dass darin ein Teil deines Problems liegt, was die Motivation angeht. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es an manchen Tagen eben auch nicht sein soll, dass man schreibt. Wer zwingt dich? Wer sagt, dass du etwas „musst“? Das bist du doch im Wesentlichen selbst. Ich weiß, dass solche Gedanken sehr beherrschend werden können. Aber du sagst es doch selbst verschiedentlich in deinem Video, dass es an manchen Tagen nicht geklappt hat oder nicht hat sein sollen.

    Ändert sich dadurch etwas? Macht das den „Ertrag“ oder den „Erfolg“ des Schreibens geringer? Was treibt dich an?

    Ich erlebe dich ja auch bei deinen Blogbeiträgen sehr, sagen wir mal, stringent. Du folgst einem strengen Plan, was an sich nicht schlecht ist, aber eben auch immer die Gefahr in sich birgt, ein Gefühl von „ich habe es nicht geschafft“ zu erzeugen, wenn es mal nicht so klappt, wie du es gewollt hast.

    Entschuldige die lange Rede und die vielleicht auch etwas anmaßenden Gedankengänge. Ich bin nur auch einer, der viel zu oft meint, er „müsse“ schreiben oder „solle“ überarbeiten oder müsse sich dazu „zwingen“, jetzt nicht unproduktiv am PC zu daddeln oder sonstwas zu tun.

    Alles hat aber seine Zeit und alles hat seine Berechtigung. Und die Erleichterung, die ich aus deiner Stimme höre, wenn du dann den Knoten zum Platzen gebracht und geschrieben hast, zeigt mir, dass dir das Konzept nicht ganz fremd ist.

    Mach doch einfach so, wie es sich für dich in diesem jeweiligen Moment richtig anfühlt. Vielleicht kam das jetzt im Video auch nur verkürzt rüber, kann ja sein. Dann will ich nichts gesagt haben ;-).

    Liebe Grüße
    Michael

    PS: Du solltest die Haare öfter offen tragen. Steht dir! 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo lieber Michael,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ich gebe dir recht: Wahrscheinlich ist es wirklich so und ich setze mich zu sehr unter Druck, denke immer ich „müsse“, dabei muss ich überhaupt nichts. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich auch endlich Erfolge im Sinne von Veröffentlichungen sehen will, um mir selbst zu zeigen, dass ich es kann.

      Ich habe schon immer dazu geneigt, recht streng mit mir selbst zu sein. In meiner Jugendzeit war das noch nicht so schlimm, aber je älter ich geworden bin, desto mehr hat das zugenommen. Ich erwarte von mir selbst Leistung und Disziplin, auch wenn ich mich mal überhaupt nicht danach fühle. Vielleicht würde ich die Sache mit dem Schreiben nicht so eng sehen, wenn ich einem „richtigen“ Beruf nachgehen würde. Aber so ist die Schreiberei und mein Blog die einzigen Dinge, die mir ein bisschen Halt und eine Aufgabe im Leben geben. Wahrscheinlich bin ich deshalb so streng mit mir, was das betrifft.

      Ich werde versuchen, die Sache in nächster Zeit etwas lockerer anzugehen.

      Ganz liebe Grüße
      Myna

      PS: Dankeschön 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Myna,

    Was machst du denn für einen Fernkurs?

    Mir geht es so, dass ich manchmal total diesen inneren Drang habe, zu Schreiben, und dann gibt es Tage, wo ich das gar nicht habe. Umso mehr Freiheit ich habe, oder umso mehr Freiheit ich mir Selbst erlaube, umso inspirierter bin ich. Wenn ich allerdings nach 9 h Arbeit nach Hause komme, dann haue ich mich manchmal einfach nur aufs Bett. Unter der Woche schreibe ich so gut wie nie.

    Ich bin da der typische Wochenendschreiber. ich schreibe nur, wenn ich Lust darauf habe. Nagut, die Story geht vielleicht nicht so schnell vorran, aber das würde sie sowieso nicht, was erwartet man auch bei ’nem Vollzeitjob. Ich weiß ja nicht wieviel du pro Tag schreibst, aber ich kann mir vorstellen, dass umso mehr man Schreibt, umso größer dieser Druck wird, diesen Standard aufrecht zu erhalten. Für mich, würde es keinen Sinn machen, mich nach der Arbeit noch zu zwingen, denn das was herauskommen würde, wäre sowieso nicht das, was herauskommt, wenn mein Geist sich entfalten kann und würde somit am nächsten Tag schon wieder verworfen sein. Es wäre umsonst. Lieber Qualität statt Quantität.
    Und noch mal anders ist es bei Menschen, die Schreiben müssen, weil sie damit ihr Einkommen erwirtschaften. Vielleicht auch Texte schreiben müssen, weil sie den Auftrag dazu bekommen haben, obwohl sie sich damit nicht identifizieren können. Sobald man eine Tätigkeit mit Zwang ausübt, macht sie keinen Spaß mehr, selbst wenn es die Lieblingstätigkeit ist.

    Liebe Grüße, Anja

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Anja,

      ich mache ein Fernstudium zum „Weblogger“ bei der sgd. Macht sehr viel Spaß und man lernt viel Nützliches zum Thema Bloggen 🙂

      Ja, das kann ich absolut verstehen, dass du abends nach der Arbeit oft keine Kraft und Muse mehr hast, um noch zu schreiben. Das würde mir vermutlich ähnlich gehen. Ich habe früher auch vermehrt am Wochenende geschrieben, als ich noch einen Vollzeitjob hatte. Mittlerweile schreibe ich am Wochenende meistens am wenigsten 😀

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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  3. Liebe Myna,

    bei allem Bestreben, Erfolge und selbstgesetzte Ziele zu erreichen, vergiss niemals, dass auch du nur ein Mensch bist!
    Ich finde es super, wie du deine Hürden meisterst und uns dann umso erfreuter in deinem vlog berichtest. Ich finde es traurig, dich leiden zu sehen, wenn es mal wieder nicht klappt.
    Versuche irgendwie, einen gesunden Mittelweg zu finden. Schreibt man kontinuierlich, hat man eine gewisse Routine, das ist schon richtig. Aber unter (Selbst-)Zwang entstehen Blockaden und früher oder später leidet auch die Kreativität. Da du, so wie ich es herausgehört habe, eher durch die Umstände bereits die nächste Geschichte geplottet hast, ist der strenge Zeitplan, um die Ideen auf Papier zu bannen also nicht unbedingt Pflicht. Wenn du das Gefühl hast, heute geht gar nichts, dann gönn dir auch etwas Ruhe. Du sagst es selber, an anderen Tagen schreibst du dann umso mehr, hast also hin und wieder ein paar Worte gut oder holst fix wieder auf. Setz dich nicht so unter Druck, Körper und Seele werden es dir danken! Und bevor ich es vergesse: Gratulation zur letzten Seite des ersten eigenständigen Projekts! :o)

    Viele Grüße
    Patricia

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    • Hallo liebe Patricia,

      ja, du hast ganz recht. Ich darf mich nicht immer selbst zwingen. Ich habe nur leider sehr hohe Erwartungen an mich. Das war schon in der Schule immer so (als Kind nicht, aber später), wenn ich keine Eins hatte, dann war ich nicht zufrieden. Ich werde versuchen, meine hohen Ansprüche ein wenig zurückzuschrauben und gelassener damit umzugehen.

      Danke für deine lieben Worte und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, das Video anzusehen 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Myna

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      • Gerne doch, ich finde es prima, dass man durch deine Videos auch dich als Mensch besser kennenlernt! Diesen Ehrgeiz und die Erwartungen an sich selber kenne ich auch. Habe allerdings im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, wenn man das Ganze etwas lockerer angeht, kommen die Erfolge, egal welcher Bereich da jetzt im persönlichen Fokus steht, von ganz allein. Ganz einfach, weil man sich nicht mehr selbst ausbremst und gegen Blackouts ankämpfen muss, die man sich unbewusst selbst mit Verbissenheit einbrockt. ;o)
        Einen gelungenen Start in die neue Woche, wünsche ich dir! LGP

        Gefällt 1 Person

      • Hallo Patricia,

        ja, da hast du wohl recht. Ich werde auf jeden Fall versuchen, die Sache lockerer anzugehen. Vor einem Blackout habe ich am Meisten Angst, oder davor, dass mir irgendwann völlig die Lust an der Geschichte vergeht und ich sie fallen lasse.

        Danke, dir auch eine gute Woche!
        Liebste Grüße
        Myna

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