Montagsfrage #38: Antagonisten

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Hallöchen ihr lieben Leseratten und Bücherwürmer,

na, habt ihr euch auch schön in eine Decke gekuschelt? Bei diesem nebeligen Regenwetter bin ich so richtig in der Stimmung, eine Tasse Tee bei einem guten Buch zu genießen. Eigentlich mag ich den Herbst und ich freue mich auch schon darauf, wenn sich die Blätter verfärben. Außerdem habe ich bald Geburtstag 😀

Aber heute widmen wir uns erst einmal der Montagsfrage. Sie wurde wie immer auf dem Blog von Buchfresserchen Svenja gestellt und heute lautet sie: Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Also spontan fällt mir da kein Buch ein, in dem mir der Antagonist lieber war als der Protagonist. Ich bin meistens auf der Seite der Guten und fiebere mit ihnen mit. In dieser Hinsicht bin ich einfach ein bisschen langweilig …

Wobei ich zugeben muss, dass Lord Voldemort auf mich irgendwie schon eine gewisse Faszination ausgeübt hat. Ein Zauberer, der so böse ist, dass die Leute sich davor fürchten, seinen Namen auszusprechen. Das fand ich schon ziemlich krass und beeindruckend. Aber deswegen mochte ich ihn nicht lieber als Harry und schon erst recht nicht lieber als Ron und Hermine.

Anders ist es übrigens auch beim Schreiben. Wenn ich den Antagonisten selbst kreiere, dann empfinde ich meist anders ihm gegenüber, als wenn er das Werk eines anderen Autoren ist. Meine eigenen Antagonisten sind mir schon ab und zu ans Herz gewachsen. Wäre wohl auch komisch, wenn das nicht der Fall wäre. Schließlich sind es meine „Babys“ haha

Wie ist das bei euch? Habt ihr einen Antagonisten schon mal lieber gemocht, als den Protagonisten? Und bei welchem Buch war das der Fall?

 

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14 Kommentare zu “Montagsfrage #38: Antagonisten

  1. Das Beispiel, das mir sofort in den Kopf kommt, ist Stephen Kings „The Stand“. Der dortige Antagonist Randall Flagg (vielleicht, vielleicht aber auch nicht der Teufel in Person) hat mit seinem gewaltigen Charisma ganz schön viel Eindruck auf mich gemacht. Kein Wunder, dass King selbst sich auch nicht von dieser Figur trennen mochte und ihn später sowohl in seinem Roman „Die Augen des Drachen“ als auch in der Saga um den „Dunklen Turm“ wieder hat auftreten lassen.

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  2. Liebe Myna,

    das ist selten, aber es ist schon hin und wieder mal vorgekommen. Wobei ich dabei durchaus differenzieren möchte, dass das nicht unbedingt etwas mit mögen oder gern haben der Figur zu tun haben muss, sondern eher damit, wie interessant sich der Antagonist für mich darstellt.

    Wenn z.B. eine Hauptfigur sehr klischeehaft, sehr langweilig oder aber unnatürlich daher kommt, dann kann es schon mal sein dass der Antagonist deutlich interessanter, authentischer daher kommt und sein Charakter ansprechender wirkt. Dann würde ich den Antagonisten, dem Protagonisten definitiv vorziehen.

    Viele liebe Grüße

    Nisnis

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nisnis,

      ja, da hast du recht. Antagonisten sind manchmal die faszinierenderen Figuren. Das ist mir auch schon aufgefallen.

      Vor allem finde ich es immer interessant, zu verstehen, was sie antreibt. Also, warum sie „böse“ sind.

      Liebste Grüße
      Myna

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