Angst vor der Angst – Panikattacken und Agoraphobie

mhm

Es ist bereits der achte Mental Health-Sonntag und wieder gibt es einen Artikel zum Thema psychische Gesundheit. Wenn du generelle Informationen zu den Mental Health Months nachlesen möchtest, dann klicke hier.

Um zum heutigen Thema hinzuführen, möchte ich mit dir auf eine kleine Gedankenreise gehen:

Stell dir vor, du sitzt in der S-Bahn und fährst ins Büro. Es ist früh morgens, du bist noch ein bisschen müde, hast den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt und hörst Musik auf deinem MP3-Player. Dein Gegenüber liest die lokale Tageszeitung und gähnt von Zeit zu Zeit. Du schaust aus dem Fenster und beobachtest die Gebäude der Stadt, die an dir vorüberziehen.

Plötzlich merkst du, wie sich dir die Kehle zuschnürt. Das Atmen geht auf einmal schwerer, als hättest du einen dicken, fetten Stein auf der Brust. Deine Alarmglocken schrillen. Was ist hier los? Du hast das Gefühl, gleich zu ersticken. Dir wird schwindelig und dunkle Punkte tanzen vor deinen Augen. Du probierst tief zu atmen, doch stattdessen fängt dein Herz an, wie wild an zu rasen, als wollte es dir aus der Brust springen. Schweiß läuft dir über das Gesicht und deine feuchten Hände krallen sich in den Sitz. Du bist dir sicher, gleich verlierst du das Bewusstsein. Hier, in der S-Bahn, vor allem Menschen. Du wirfst deinem Gegenüber einen panischen Blick zu, doch dieser merkt gar nichts davon und liest seelenruhig seine Zeitung weiter. Alles um dich herum dreht sich. Tränen laufen dir in die Augen. Hilfe, denkst du, warum hilft mir denn niemand?

An der nächsten Haltestelle springst du panisch aus der S-Bahn. Du schleppst dich auf die nächste Bank und legst dich erst einmal einen Moment hin. Langsam lässt der Schwindel nach und dein Puls normalisiert sich wieder. Dennoch bist du klatschnass geschwitzt und völlig mit den Nerven runter. Als die nächste S-Bahn kommt, steigst du ein und fährst weiter ins Büro. Den ganzen Tag über kannst du an nichts anderes denken, als an diesen Anfall in der S-Bahn. Dennoch versuchst du, dir nichts anmerken zu lassen und cool zu bleiben. Doch als du am Abend den Heimweg antrittst und in die S-Bahn einsteigst, begleitet dich Angst: Was, wenn dir das wieder passiert?

Und tatsächlich: Kaum sitzt du in der Bahn, bekommst du wieder das Gefühl, zu ersticken. Dir wird schwindelig, dein Puls poltert wild gegen deine Rippen und du schwitzt aus allen Poren. Bei der nächsten Haltestelle flüchtest du wieder aus der S-Bahn. Heulend rufst du deinen Partner zuhause an, fragst, ob er dich mit dem Auto abholen könnte. Dein Partner ist ein Schatz und tut dir tatsächlich den Gefallen. Doch noch während du im Auto sitzt, denkst du: Verdammt, wie soll ich denn morgen mit der S-Bahn zur Arbeit kommen? Was, wenn ich da wieder solch einen Anfall erleide?

Mit dieser kleinen Geschichte wollte ich dir ein Gefühl dafür geben, wie es ist, Panikattacken zu erleiden und eine Agoraphobie zu haben. Um genau dieses Thema soll es nämlich im heutigen Artikel gehen. Ich kann hierbei aus erster Hand berichten, da ich selbst an Panikattacken und einer Agoraphobie leide.

Was aber genau sind Panikattacken und was bitteschön ist eine Agoraphobie? Im Folgenden möchte ich die beiden Begriffe genauer erklären.

Eine Panikattacke ist eine Alarmreaktion des Körpers, die völlig aus dem Nichts heraus auftreten kann. Sie kann jeden Menschen treffen und dauert in der Regel nur wenige Minuten an. Der Betroffene selbst hat oft Todesangst oder fürchtet, das Bewusstsein oder den Verstand zu verlieren. Weitere typische Symptome einer Panikattacke sind:

  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Engegefühl in der Brust, Atemnot
  • Zittern
  • Unwirklichkeitsgefühl (die Umwelt fühlt sich „unreal“ an)
  • Hyperventilation
  • Schwindel
  • Übelkeit, ggf. Erbrechen
  • Depersonalitätsgefühle („nicht mehr sich selbst sein“ oder „neben sich stehen“)

Wenn jemand öfters innerhalb eines Monats Panikattacken erleidet und dies über einen längeren Zeitraum hinweg, dann spricht man von einer Panikstörung oder einem Paniksyndrom. Häufig werden weitere Panikattacken von einer gewissen Erwartungsangst, der „Angst vor der Angst“, ausgelöst. Etwa 3,5 bis 4,7 Prozent aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens daran. Meist treten Panikstörungen bei recht jungen Menschen zwischen dem 15. und 24. Lebensjahr auf, kann aber auch erst später ausbrechen. Frauen sind insgesamt häufiger betroffen als Männer.

Für Panikattacken gibt es verschiedene Ursachen, sowohl psychische als auch körperliche. Sie können z. B. auftreten, wenn der Betroffene traumatische Kindheitserlebnisse nicht richtig verarbeitet hat. Eine erhöhte Ängstlichkeit und Stress sind weitere Risikofaktoren. Auch gewisse Substanzen, wie z. B. Alkohol, Koffein, Nikotin oder auch Medikamente können Panikattacken auslösen. Körperliche Ursachen können Probleme mit der Schilddrüse, dem Herz oder den Nebennieren sein. Auch bei einer Schwangerschaft können Panikattacken auftreten.

Das Wort Agoraphobie setzt sich aus den altgriechischen Wörtern „agorá“ (= Marktplatz) und „phobós“ (= Furcht) zusammen. Man bezeichnet sie im Fachjargon auch als „Platzangst“, sollte sie aber nicht mit der Klaustrophobie, der Angst vor engen Räumen, verwechseln. Menschen mit einer Agoraphobie haben Angst vor öffentlichen Orten wie Menschenansammlungen und weiten Plätzen; eigentlich vor allen Orten, an denen sie befürchten, in einem Notfall (z. B. während einer Panikattacke) nicht schnell genug flüchten zu können.

Diese extreme Angst führt oftmals zu einem Vermeidungsverhalten, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Betroffene das Haus nicht mehr alleine verlassen kann. Bus fahren, der tägliche Einkauf, Restaurantbesuche oder abendliches Ausgehen – all das wird zu einer schwierigen Herausforderung. Die Betroffenen werden mehr und mehr von ihren Angehörigen abhängig und isolieren sich von ihrer Umwelt. Das hat aber wiederum den Effekt, dass die Phobie nur noch schlimmer wird.

Es ist ein ewiger Teufelskreis: Der Betroffene erleidet eine Panikattacke in einer bestimmten Situation. Das nächste Mal, wenn er in diese Situation kommt, hat er eine gewisse Erwartungsangst, was eine erneute Panikattacke hervorruft. Dadurch sieht er sich darin bestätigt, dass diese Situation „gefährlich“ ist. Deshalb beschließt er, sie in Zukunft zu meiden. Dies kann sich auf sämtliche Lebensbereiche ausbreiten, bis er am Ende nicht mehr selbstständig für sich sorgen kann.

Welche Hilfe gibt es für die Betroffenen?

Zum einen gibt es die Psychotherapie, die hier in Form einer Expositionstherapie infrage kommt. Hierbei muss sich der Patient seinen angstbesetzten Situtaionen stellen, entweder alleine (so wie in meinem Fall) oder mit dem Therapeuten zusammen. Dabei kann man unterschiedlich vorgehen: Entweder man geht schrittweise vor, beginnt mit der Situation, die am wenigsten Angst macht und steigert langsam. Dies nennt man auch „systematische Desensibilisierung“. Auf diese Weise ist meine Therapeutin vorgegangen und das hat für mich gut funktioniert. Oder man „springt ins kalte Wasser“ und stellt sich einer schwierigen Situation sofort, was auch als „Flooding“ bezeichnet wird. Letzteres sollte aber unbedingt in Begleitung eines Therapeuten erfolgen, da es sonst die gegenteilige Wirkung haben könnte.

Auch mit Medikamenten kann man Panikstörungen und Agoraphobie behandeln. Hierbei muss man allerdings beachten, dass Medikamente in diesem Fall nicht heilen können, sondern nur die Symptome lindern. Diese Behandlung muss von einem Psychiater überwacht werden.

Meine Erfahrung

Ich hatte bereits als Kind gelegentlich Panikattacken, richtig extrem wurde es aber erst 2010. Nachdem ich während einer Busfahrt einen Kreislaufkollaps erlitten hatte und ohnmächtig geworden war, bekam ich Angst, dass mir das wieder passieren könnte – was dazu führte, dass ich bald nichts mehr tun konnte, ohne in Panik vor einer drohenden Ohnmacht zu geraten. Immer wieder hatte ich auch Phasen, in denen ich mich nicht alleine aus dem Haus getraut habe. Zuletzt 2015, kurz nach einer sehr stressigen Zeit.

Mithilfe meiner Verhaltenstherapeutin übe ich aber regelmäßig, mich angstbesetzten Situationen zu stellen. Ich kann mittlerweile wieder fast angstfrei einkaufen und Bus fahren. Dinge wie Frisörbesuche, S-Bahn fahren, reisen oder Behördengänge sind aber immer noch Dinge, die ich momentan noch nicht alleine bewältigen kann.

Falls du irgendwelche Fragen zu diesem Thema (oder einem anderen aus meinen Mental Health Months) hast, kannst du dies gerne in den Kommentaren tun oder mir eine Nachricht schicken. Ich antworte dir ganz bestimmt, denn es liegt mir am Herzen, über das Thema aufzuklären und anderen mit meiner Erfahrung zu helfen.

Buchtipps zum Thema Angststörung, Panikstörung und Agoraphobie findest du hier.

 

 

 

 

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15 Kommentare zu “Angst vor der Angst – Panikattacken und Agoraphobie

  1. Hallo Myna,

    mal wieder sein sehr aufschlussreicher Post. Ich finde es sehr mutig und beeindruckend (wie immer :D) dass du so offen mit deinen Erfahrungen zu dem Thema umgehen kannst. Könnte mir vorstellen, dass man damit nicht immer nur auf wohlwollende Reaktionen stößt. Umso wichtiger ist es, was du hier mit dieser Postreihe tust.

    Ich hatte letztes Jahr relativ stark mit Panikattacken zu tun. Relativ stark, weil es für mich grausig genug war, aber vielleicht nur 2% dessen ausmacht, was Leute empfinden, die wirklich schlimm damit zu tun haben und in ihrem Leben bzw der Lebensgestaltung eingeschränkt werden. Glücklicherweise lag es bei mir „nur“ an einem falsch dosierten Medikament. Trotzdem hat es mir gereicht und ich bin froh, dass ich das hinter mir habe…

    Ich wünsche dir weiterhin sehr viel Erfolg und hoffe, dass du irgendwann vollständig angstfrei leben kannst. Du bist auf einem guten Weg und ich habe sehr viel Respekt vor dem, was du bisher für dich geschafft und geleistest hast! Ich glaub ganz fest an dich, dass du das schaffst ❤

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    • Hallo Sarah,

      danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Ja, es ist nicht immer ganz leicht, über psychische Krankheiten offen zu reden. Es existieren einfach immer noch viele Vorurteile. Aber das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich würde es schön finden, wenn sich mehr Menschen durch meine Blogbeiträge mit dem Thema auseinandersetzen würden. Dafür mache ich das schließlich 🙂

      Oh nein, tut mir leid zu hören, dass du auch mit Panikattacken zu tun hattest. Aber gut, dass man die Ursache dafür gefunden hat und es danach aufhörte. Es ist schlimm, wie viele junge Menschen schon von psychischen Problemen betroffen sind oder waren.

      Danke, das ist wirklich lieb von dir. Das weiß ich zu schätzen. 🙂
      Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.

      Liebste Grüße
      Myna

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  2. Liebe Myna,
    ich kenne diese Angst vor der Angst zu gut. Damals fuhr ich U-Bahn und dadurch, dass ich mich nicht ablenken konnte mit dem nach Draußen schauen, fiel mir das schon allein schwer. Als es aber anfing nach Schwefel zu riechen und ich das Gefühl nicht los wurde, dass es brennt und mein Körper mir sagte, dass ich flüchten sollte, wars dann schon um mich geschehen. Ich bin nicht ausgestiegen, bin meinem Instinkt nicht gefolgt, da ich zur Arbeit musste und habe so angefangen mich da selbst in die Angst vor der Angst hineinzustürzen. Seitdem fuhr ich nur noch mit genügend Bonbons mit der U-Bahn, auch wenn ich Schweißausbrüche und Schwindelanfälle vom feinsten hatte. Ich stand nur noch an der Tür, die sich jede Station öffnete und schloss, um die Möglichkeit zu haben zu fliehen. Bis heute ist es manchmal immer noch so, denn dann kommt diese Angst einfach prompt wieder und mir geht es wirklich schlecht. So schnell sie kam, geht sie meistens dann auch wieder, wenn ich aus der Situation heraus bin. Ob man diese Angst für immer bewältigen und aus dem Hirn schaffen wird, weiß ich nicht. Keine Ahnung, ob das nicht ewig verankert bleiben wird wie zum Beispiel dass man die Hand nicht übers Feuer halten sollte.

    Ich bin froh, dass es langsam immer besser wird bei dir! 🙂 Es ist toll, wenn man weiß, dass es einem langsam hilft, das was man dagegen tut. Oder eben dafür, dass es weniger schlimm ist. Mir hat es geholfen irgendwann zu wissen, dass die Leute mir helfen würden. Oder habe auf Details von denen geachtet und immer dabei einen Bonbon gehabt. Sowas brauche ich immer, ansonsten habe ich Angst das Gefühl zu bekommen wieder zu ersticken.

    Danke für den tollen Beitrag und der Aufklärung darüber! 😀 Liebe Grüße,
    Sarah

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    • Hallo Sarah,

      oh Gott, du hattest/hast auch Panikattacken in der U-Bahn? Das tut mir so leid zu hören. Ich weiß nicht, ob man das ganz wegbekommen kann … manchmal habe ich da auch so meine Zweifel. Bei mir ist es eigentlich so, dass es eine Zeit lang besser läuft und dann irgendwann wieder schlimmer wird (meistens wenn ich im Stress bin). Wenn die Bahn ganz vollgestopft ist, ist es extrem schlimm, weil ich dann Angst habe, nicht schnell genug flüchten zu können. Es kommt wohl auch immer auf meine tägliche Verfassung darauf an. Manchmal hat man ja schon von vornherein schlechte Tage.

      Ich hoffe jedenfalls für dich, dass du das wieder los bekommst. Hast du jemals mit einem Arzt darüber gesprochen? Wenn’s nicht besser wird, würde ich das definitiv mal überlegen. Aber du meintest ja, dass es schon besser ist, oder?

      Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Dir auch alles Gute!

      Liebste Grüße
      Myna

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  3. Pingback: Monatsrückblick Oktober 2016 | Myna Kaltschnee

  4. Hallo, was für ein gelungener Post, informativ und ich kann mich gut damit identifizieren, Panikattacken und Agoraphobie kenne ich nur zu gut, es ist aber dank Therapie unter Kontrolle. Bei mir war es auch die U-Bahn, die mir zu schaffen gemacht hat, sobald ich von zu vielen Menschen umringt war, war ich im Panik-Modus.
    Es freut mich zu hören, dass du am Weg der Besserung bist und wünsche dir viel Erfolg und alles Gute.
    LG, Susanne

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    • Hallo Susanne,

      oh je, das kennst du auch? Das tut mir leid zu hören 😦 Es ist wirklich eine heftige Krankheit, aber ich freue mich, dass es dir Dank deiner Therapie wieder besser geht 🙂 Ja, ich glaube U-Bahnen und öffentliche Verkehrsmittel generell sind häufig Orte für Panikattacken. Genauso wie Menschenansammlungen und dergleichen. Freut mich jedenfalls, dass du dich mit dem Artikel identifizieren kannst 🙂

      Dir auch viel Erfolg und alles Gute!
      Liebste Grüße
      Myna

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      • Hallo Myna, ja, leider, muss ich da sagen, stimmt, das ist wirklich krass, insbesondere beim ersten Mal, da ist das erschreckend.

        Das iss mir auch aufgefallen, als ich in der Nervenklinik mit ein paar Betroffenen gesprochen habe, hatten die meisten auch in den Verkehrsmitteln Probleme.

        Dankeschön, ganz viele liebe Grüße und nochmal danke dafür, dass du hier so wertvolle Aufklärungsarbeit leistest.
        Susanne

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      • Huhu Susanne,

        ja, würde mich mal interessieren, warum das gehäuft in öffentlichen Verkehrsmitteln passiert. Herrscht dort vielleicht ein besonders großer Stresslevel, ohne dass wir es bemerken? Ich kann es mir nicht erklären.

        Danke, das tue ich doch gerne. Mir liegt das Thema einfach sehr am Herzen und ich möchte, dass die Menschen sich Gedanken darüber machen und sich damit auseinandersetzen. Deswegen diese Reihe. Ich werde sie auch definitiv in nächsten Jahr irgendwann wiederholen mit neuen Artikeln.

        Ganz liebe Grüße
        Myna

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      • Hi Myna, mich würde das auch interessieren. Ich denke schon, es sind ja die unterschiedlichsten Menschen dann auf engsten Raum beisammen, alle mit ihren eigenen Ängsten und Problemen und dann kannst du der Situation immer nur an der Haltestelle entkommen, das ist schon stressig und wirkt vielleicht eher unterbewusst.

        Ich finde das großartig, es gibt eh noch immer so viel Ungeklärtes, soviele Vorurteile, jedes bisschen Information, das dem entgegen wirkt ist wichtig und wertvoll.

        Oh toll, da bin ich schon gespannt 🙂
        Viele liebe Grüße
        Susanne

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  5. Pingback: Mein Blog in Zahlen – Jahresstatistik 2016 | Myna Kaltschnee

  6. Natürlich darfst du fragen 🙂 Also, ich habe es mit einer Therapie geschafft, deutliche Fortschritte zu machen, d. h. ich schaffe es mittlerweile problemlos innerhalb meiner Stadt mit dem Bus zu fahren und kann auch wieder alleine einkaufen gehen. Es ist immer noch mit Nervosität besetzt, aber ich gerate i. d. R. nicht mehr in Panik. Es ist eine Verhaltenstherapie, in deren Rahmen ich aber auch Konfrontationsübungen gemacht habe, sprich mich in Situationen gebracht habe, die mit Angst besetzt sind. Ich habe mir da in jeder Therapiesitzung bis zum nächsten Mal etwas vorgenommen und das dann durchgeführt. Anschließend habe ich jedes Mal einen kurzen Fragebogen ausgefüllt, in dem es darum ging, wie es mir während der Konfrontationsübung erging, welche Gedanken, Gefühle und körperliche Symptome ich wahrnahm und wie groß die Angst war in Prozent.
    Machst du denn auch eine Therapie oder bist du auf dich allein gestellt?

    Liebste Grüße
    Myna

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