Montagsfrage #50: Indie-Autoren und Selfpublisher

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Huhu ihr lieben Leseratten und Bücherwürmer,

die Weihnachtswoche ist angebrochen und die Feiertage sind nicht mehr weit. Für mache, die ihre Geschenke noch nicht beisammen haben, beginnt jetzt der Stress. Ich habe zum Glück alles erledigt: Karten geschrieben und verschenkt, Geschenke gekauft und verpackt, Wohnung dekoriert, Weihnachtsplaylist geupdatet (hat jetzt 100 Songs), Weihnachtsbaum aufgestellt. Von mir aus kann Weihnachten kommen 😀

Heute kommt zum letzten Mal in diesem Jahr die Montagsfrage. Da ist es doch schön, dass ich ausgerechnet heute das 50. Mal bei dieser Aktion teilnehme. Ein toller Abschluss für dieses Jahr. Weiter geht es, laut Buchfresserchen, am 9. Januar 2017. Heute wurde keine bestimmte Montagsfrage gestellt, sondern es wurde offengelassen, welche Frage man beantworten möchte. Ich habe mich für folgende Frage entschieden: Sind deine Erfahrungen mit Indie-Autoren/Selfpublishern eher positiv oder eher negativ? (Frage vom 15. Juni 2015).

Ich fand die Frage sehr spannend, deshalb habe ich sie gleich mal ausgewählt – auch wenn es noch viele andere interessante Fragen gab.

Ich war ja anfangs sehr skeptisch, was Selfpublisher angeht. Mittlerweile habe ich diese Skepsis abgelegt. Ich habe inzwischen viele Bücher von Selfpublishern gekauft und gelesen und die meisten waren wirklich gut, viele von ihnen bekamen von mir vier oder sogar fünf Sterne. Und zwar unabhängig davon, ob sie ein Lektorat genossen haben oder nicht. Manche Autoren können einfach so schön schreiben, da war ein Lektorat gar nicht notwendig. Zumindest aus meiner Sicht.

Zu meinen Favoriten zählen Tanja Hanika, Dana Müller, Tinka Beere, Rayne Hall, Anna Moffey, Julia Meyer, Laura Labas und Jens van der Kreet.

Allerdings hatte ich gerade heute eine große Enttäuschung. Ein junger Selfpublisher hat mir seinen Debütroman angeboten – und der hat mir einfach überhaupt nicht gefallen. Er strotze gerade so vor Fehlern und auch der Inhalt war nicht sonderlich interessant. Das hat mich wirklich nachdenklich gemacht. Es vermiest mir ein bisschen das positive Bild, das ich von Selfpublishern habe.

Da ich selbst mit Selfpublishern in Kontakt stehe, kann ich aber sagen, dass die meisten sich wirklich viel Mühe und Arbeit mit ihren Büchern machen und auch durchaus mal eine Stange Geld hineinstecken.

Also: Insgesamt finde ich Bücher von Selfpublishern toll und ich werde sie auch weiterhin lesen und kaufen! 🙂

Welche Erfahrung habt ihr mit Selfpublishern gemacht? Lest ihr deren Bücher überhaupt oder seid ihr da skeptisch?

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4 Kommentare zu “Montagsfrage #50: Indie-Autoren und Selfpublisher

  1. Liebe Myna,

    anfangs, vor vielen vielen Monden, war ich ebenso skeptisch wie du. Meine Ansichten diesbezüglich habe ich aber ganz schnell über den Haufen geworfen und neu modeliert.

    Ich habe wunderbare Erfahrungen gemacht, nur selten eine negative, und dabei wirklich sehr schöne Buchperlen entdeckt. Von manch einem Autor habe ich inzwischen immer wieder Bücher mit Genuss gelesen.

    Ob Selfpublisher oder Autor eines großen Verlags, ich sehe sie inzwischen als gleichwertig an.

    Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit und lasse dir liebe Grüße da.

    Nisnis

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nisnis,

      ich freue mich sehr, dass du da ähnlich Erfahrungen gemacht hast wie ich. Ich sehe die beiden auch als gleichwertig an und kann mir auch vorstellen, selbst mal als Selfpublisher etwas zu veröffentlichen.

      Danke schön, dir auch ein schönes Weihnachtsfest.

      Liebste Grüße
      Myna ❤

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  2. Da hast du dir aber eine sehr interessante Frage ausgesucht. Ich habe bisher keinen Selfpublisher gelesen. Schön, dass du so positive Erfahrungen gemacht hast.
    Ich lese überwiegend historische Romane und da bin ich mir ein bisschen unschlüssig, wie das da dann mit der Recherche aussieht. Ich kann da manchmal recht pingelig sein. Das gebe ich gerne zu. Ich steh da auch total auf Personenverzeichnisse und Nachworte. Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass jeder andere Autor auch mal ohne einen Verlag angefangen hat und dann erstmal suchen musste. Vielleicht wage ich es ja demnächst mal. Werde vorher aber sicher noch einige Rezensionen lesen von Bloggern bzw. Lovelybookern meines Vertrauens. 😉

    LG, Moni

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Moni,

      also bei historischen Romanen kenne ich mich leider nicht so aus, deshalb kann ich dir da auch keine bestimmten Bücher oder Autoren empfehlen. Aber ich hoffe, dass du auch so positive Erfahrungen machst wie ich. Rezensionen zu lesen kann bestimmt nicht schaden. Aber ich kann dich nur entmutigen, dich mal an Selfpublisher dran zu trauen. Es gibt viele Schätze zu entdecken und das schon für einen kleinen Preis.

      Liebste Grüße
      Myna ❤

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