Meine Lesehighlights 2016

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Hallo ihr lieben Leseratten und Bücherwürmer,

schön, dass ihr wieder vorbeischaut. Heute möchte ich euch meine Top 11 gelesenen Romane aus dem Jahr 2016 vorstellen. Warum 11 und nicht 10? Ganz einfach, weil 11 meine Lieblingszahl ist 😉 Ich muss ganz ehrlich sagen, die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen. Es waren so viele tolle Bücher unter den 41, die ich gelesen habe. Aber schließlich habe ich doch zehn Stück herausgepickt, um sie euch hier zu präsentieren.

Ich muss dazusagen, dass ich beschlossen habe, euch an dieser Stelle nur meine Top-Romane zu zeigen. Sachbücher sind vom Ranking ausgeschlossen, obwohl ich 2016 auch ein paar ganz tolle Sachbücher gelesen habe. Aber ich glaube, da ist das Interesse meiner Leser nicht so groß dafür, oder? Wollt ihr ein gesondertes Ranking zu Sachbüchern? Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Noch eines, bevor ich mit dem Ranking starte: Unter den Platzierten finden sich sowohl Verlagsbücher, als auch selbst verlegte Romane. Einige der Selfpublisher kenne ich persönlich. Trotzdem ist mein Ranking ehrlich gemeint und die Plätze sind nicht an bestimmte Leute vergeben, weil ich denen einen Gefallen oder Freundschaftsdienst erweisen wollte. Ich habe das Ranking nach meinem Gefühl erstellt, wie ich die Geschichten in Erinnerung hatte. Dass dabei zwei Autorinnen sogar mit jeweils zwei Büchern vertreten sind, liegt also daran, dass mich mehrere ihrer Bücher 2016 in den Bann gezogen haben und nicht daran, dass ich mit den Autorinnen ein gutes Verhältnis pflege. Ich würde niemals ein Buch empfehlen, das ich nicht auch wirklich gut finde und nehme meine Empfehlungen sehr ernst. Schließlich gibt es Leute, die sich daran orientieren und aufgrund meiner Empfehlung die Bücher kaufen könnten.

Nun wollen wir aber mal zur Tat schreiten.

11. Platz: „Eine echt verrückte Story“ von Ned Vizzinicraigs story

Ein wunderbares Buch, das ein ernstes Thema behandelt. Es geht um Craig, Schüler einer Elite-Highschool, der an Depressionen erkrankt und sich deshalb das Leben nehmen möchte. Das Buch ist tiefgründig, doch auch Humor findet hier und da seinen Platz. Mir hat das Buch gut gefallen und es ist mir im Gedächtnis geblieben. Deswegen musste es definitiv auf meine Highlightsliste. Zur Rezension kommt ihr hier.

10. Platz: „Traumbold“ von Dana Müller

TraumboldMit „Traumbold“ ist der Indie-Autorin Dana Müller ein spannender Mystery-Roman gelungen. Die Protagonstin Sophie sieht plötzlich den Geist eines Jungen. Er erscheint ihr immer wieder. Hinzu kommt, dass Sophie Post von einem Unbekannten erhält. Als sie Zugtickets in ihrem Briefkasten vorfindet, beschließt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Buch hat von allem etwas: Grusel, Spannung, aber auch Gefühl und sogar ein wenig Erotik. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und für mich war es ganz klar, dass es mit auf die Highlightsliste musste. Zur Rezension kommt ihr hier.

9. Platz: „Kellerwesen – Die Welt zwischen den Wänden“ von Anna Gasthauserkellerwesen

Dieses Buch ist mir noch gut in Erinnerung, weil ich es erst im Dezember gelesen habe. Die Rezension ist daher zu diesem Zeitpunkt auch noch gar nicht online, sie erscheint aber heute in einer Woche am 15. Januar 2016. Ein dunkler Keller, bewohnt von einem chaotischen Hausmeister namens Benno – genau dort verbringt Lydia einige Wochen, weil sie von ihrem Job suspendiert worden ist. Dabei wird ihr schnell eines klar: Hier unten gibt es Geheimnisse und sie ist fest entschlossen, diese zu lüften. Spannend, düster und sogar ein bisschen romantisch. Anna Gasthauser ist damit ein toller Debütroman gelungen.

8. Platz: „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. ArmentroutObsidian

Dieses Buch beginnt wie viele Jugendromane: Ein junges Mädchen zieht mit ihrer Mutter in eine neue Stadt. Dort begegnet sie ihren neuen Nachbarn, den Zwillingen Daemon und Dee Black. Doch bald bemerkt sie, dass diese beiden ihr etwas verheimlichen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und weiß zu überraschen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und muss deshalb auf meine Highlightsliste. Hier geht’s zur Rezension.

zwietracht7. Platz: „Zwietracht – Mörderische Freundschaft“ von Tanja Hanika

Grusel gefällig? Dann kann ich euch dieses Buch ans Herz legen. Es ist dieses Jahr erst erschienen und ich habe es innerhalb weniger Tage gelesen. Die erfolgreiche Horrorautorin Lina verbringt mit ihrer besten Freundin Millie ein paar Tage in einer abgelegenen Waldhütte. Doch schon bald kommt ihr der Verdacht, dass Millie etwas gegen sie im Schilde führt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was dem Leser ganz besondere Einblicke in die Gedanken der beiden Freundinnen gibt. Tolles Buch! Hier geht’s zur Rezension.

6. Platz: „Lea“ von Dana MüllerLea

Die liebe Dana Müller hat es gleich zweimal in mein Ranking geschafft. Allerdings mit zwei völlig unterschiedlichen Büchern. „Traumbold“ auf Platz 10 war ja ein Mystery-Roman, „Lea“ hingegen ist ein Psychothriller. Dana Müller bewies mir damit, dass sie in sämtlichen Genres schreiben kann – ihre Bücher sind einfach immer super! 😀 In „Lea“ geht es um eine junge Frau, die an Agoraphobie leidet. Eines Tages träumt sie, dass ihr Ex ermordet wird. Am nächsten Tag ist dieser Tatsächlich tot. Noch mehr Menschen sterben und immer sieht Lea es voraus. Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Wie es endet? Das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Mehr über dieses Buch findet ihr hier in der Rezension.

5. Platz: „Regenbogentänzer“ von Nicole Walterregenbogentanzer

Noch einmal ein ernstes Buch, das aber mit einer solchen Leichtigkeit erzählt wird, dass es einfach Spaß gemacht hat, es zu lesen. Milena lebte für das Tanzen und verdiente damit sogar ihre Brötchen – bis die Gesundheit nicht mehr mitgemacht hat und sie ihren Job an den Nagel hängen musste. Nun ist sie auf der Suche nach einer neuen Arbeit und begegnet dabei Alphonse, einen psychisch kranken Mann, der im „Regenbogenhaus“ lebt. Er nimmt sie mit dorthin und wenig später wird Milena tatsächlich ein Job angeboten – als Tanzlehrerin für psychisch Kranke. Eine berührende Geschichte mit Tiefgang, in einem einzigartigen Schreibstil in Worte gefasst. Zur Rezension kommt ihr hier.

bösejungs4. Platz: „Böse Jungs“ von Susann Julieva

Dieses Buch war mein erster Schwulenroman, wenn ich mich recht erinnere. Aber mit diesem Buch bin ich auch auf den Geschmack gekommen. Ich fand die Liebesgeschichte sehr spannend und es war auch viel knisternde Erotik dabei. Die abwechselnden Perspektiven geben einen guten Einblick in das Leben der drei Stundenten James, Casey und Rizzo. Jeder von ihnen ist eine völlig andere Persönlichkeit und doch schließt man sie alle drei ins Herz. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und wird nicht das letzte von Susann Julieva gewesen sein.

3. Platz: „Pharos“ von Laura Labaspharos

Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen. Die Bronze-Medaille erhält das Buch „Pharos“ von Laura Labas, der Auftakt der „Unwandelbaren“-Reihe. Ich habe auch schon den zweiten Band der Reihe gelesen – „Hydra“ – aber der hat es leider nicht ins Ranking geschafft. Ich will die Reihe definitiv noch weiterlesen. Laura Labas hat eine wunderbare Fantasie und entführt den Leser in die Welt von Reyna, einer Unwandelbaren, die in den Körper von Tieren schlüpfen kann. Immer an ihrer Seite sind ihre besten Freunde Glen und Felicity, die sich allerdings gegenseitig nicht ausstehen können. Als ihn ihrem Heimatort Walcott Hill Leichen aufgefunden werden, stellt sich die Frage, wer dahinter steckt. Glen gerät unter Verdacht – doch ist er wirklich der Mörder? „Pharos“ war Laura Labas‘ Debütroman und dafür kann man nur sagen: Hut ab! Die Rezension findest du hier.

talon cover2. Platz: „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa

Die Silber-Medaille geht an „Talon – Drachenzeit“, die Geschichte um den Drachen Ember und Drachenjäger Garret, der auf sie angesetzt wird. Die beiden wissen nicht, was wirklich hinter dem anderen steckt und so passiert genau das, was eigentlich nicht passieren sollte: Sie verlieben sich ineinander. Mir hat die Idee von „Talon“ sehr gut gefallen – Drachen, die eine menschliche Gestalt annehmen können. Das finde ich äußerst spannend. Das Buch war, wenn ich mich richtig erinnere, mit 558 Seiten das dickste, das ich 2016 gelesen habe und dementsprechend lange habe ich auch dafür gebraucht. Aber mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Band 2 und 3 liegen schon in meinem Regal und ich hoffe, dass ich dieses Jahr dazu kommen werde, sie zu lesen. Zur Rezension kommt ihr hier.

1.Platz: „Redthorne Castle“ von Tanja Hanikab2388-redthorne2bcastle

Die Gold-Medaille und der glitzernde Siegerpokal gehen an Tanja Hanika mit „Redthorne Castle“. Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen, dieses Ranking zu erstellen. Ich habe mich dabei völlig auf mein Bauchgefühl verlassen und den Eindruck, den ein Buch bei mir hinterlassen hat. Und dieses Buch war das EINZIGE, bei dem es mir tatsächlich passiert ist, dass ich die Zeit vergessen habe und es nicht mehr weglegen konnte. Das passiert mir sehr, sehr selten. „Redthorne Castle“ hat es geschafft, dass ich irgendwann auf die Uhr geschaut und bemerkt habe, dass es bereits drei Uhr morgens war. Deshalb war es für mich ganz klar: Dieses Buch muss auf Platz 1. 🙂 Worum es in dem Buch geht? Es ist ein Schauerroman, der Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Die junge Autorin Joanne Hadley wird auf Redthorne Castle geladen, um mit anderen Autoren Literatur zu schaffen. Doch dort angekommen, gehen merkwürdige Dinge vor sich. Menschen sterben auf mysteriöse Art und Weise. An flüchten ist nicht zu denken, denn ausgerechnet jetzt ist die Zugbrücke defekt. Joanne möchte sich auf die Suche nach dem Mörder begeben – und  macht eine unheimliche Entdeckung. Ein tolles Buch, das ich jedem Gruselfan wärmstens empfehle. Hier geht es zur Rezension.

Das waren meine Top 11 Romane des Jahres 2016. Kennt ihr welche davon? Oder konnte ich euch vielleicht für Bücher begeistern, die ihr noch nicht kanntet? Möchtet ihr ebenso ein Ranking für Sachbücher haben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. 🙂

Liebste Grüße,
eure Myna

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3 Kommentare zu “Meine Lesehighlights 2016

  1. Wow, Myna, ich bin in deine Lesehighlights gerutscht!! Ich kann dir gar nicht sagen, wie mich das freut und motiviert ❤ Tanja Hanika finde ich auch toll. Bisher habe ich nur Zwietracht gelesen, aber die Gänsehautstimmung, die darin aufkommt, ist ja wohl genial. Das ist echt eine Kunst! Redthorne Castle ist vorgemerkt 😉 Liebe Grüße und danke für die lieben Zeilen!!! Anna

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Anna,

      du hast mir so schöne Lesestunden mit deinem Buch beschert, da musste es einfach ins Ranking 🙂 Ich bin schon sehr auf dein nächstes Werk gespannt 🙂
      Und ja, wenn dir „Zwietracht“ gefallen hat, wird dir „Redthorne Castle“ bestimmt auch gut gefallen 🙂 Auch wenn das Setting ein anderes ist (spielt auf einer Burg Ende des 19. Jahrhunderts).

      Liebste Grüße
      Myna

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  2. Pingback: Monatsrückblick Januar 2017 | Myna Kaltschnee

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