Meine Top 10 des ESC 2017

Howdy zusammen,

gestern war es soweit: Der 62. Eurovision Song Contest stieg in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Für Deutschland ging die hübsche Levina mit ihrem Song „Perfect Life“ an den Start und belegte damit leider nur den vorletzten Platz.

Ich bin ein großer Fan des ESC, seit mich 2013 meine liebe Freundin Tiziana von Scrabbled Rambles mit dem ESC-Virus infiziert hat. 😀 Vor einem Jahr habe ich euch ja schon meine Lieblingssongs des ESC aus den Jahren 2013 – 2016 vorgestellt.

Um den gestrigen Abend noch einmal ein wenig Revue passieren zu lassen, verrate ich euch hier meine persönlichen Top 10.

esc2017

10. Platz: „Beautiful Mess“ – Kristian Kostov (Bulgarien)

Kristian Kostov ist mit seinen gerade mal 17 Jahren der jüngste Teilnehmer am ESC 2017. Mit seinem gefühlvollen Lied „Beautiful Mess“ hat er definitiv mein Herz berührt. Deshalb landet er auf Platz 10 meiner Lieblingssongs.

9. Platz: „Requiem“ – Alma (Frankreich)

Ich liebe es ja, wenn die Songs der einzelnen Länder in ihrer Landessprache vorgetragen werden. Dass ich dabei auf Frankreich zählen konnte, dachte ich mir schon. Das Lied ist typisch französisch und man fühlt sich automatisch nach Paris versetzt.

8. Platz: „Never Give Up On You“ – Lucie Jones (Großbritannien)

Die britischen Songs konnten mich in der Vergangenheit nicht so wirklich überzeugen. Anders war es mit dem diesjährigen Beitrag. „Never Give Up On You“ ist gefühlvoll und geht ins Ohr.

7. Platz: „Perfect Life“ – Levina (Deutschland)

Ich mochte unseren deutschen Song dieses Jahr ganz gerne, auch wenn er nicht unter meinen Top 3 war. Levina hat eine schöne, einzigartige Stimme und das Lied hat Wiedererkennungswert. Deshalb Platz 7 für Deutschland.

6. Platz: „Hey, Mamma“ – Sunstroke Project (Moldau)

Bei diesem Song will ich automatisch tanzen, wenn ich ihn höre. Ich liebe ja das Saxophon total. Damit haben die Jungs aus Moldau etwas gewagt und ich fand das Ergebnis wirklich super.

5. Platz: „Do It For Your Lover“ – Manel Navarro (Spanien)

Wenn ich dieses Lied höre, träume ich von Urlaub, Strand und Meer. Es lässt einfach das perfekte Sommerfeeling aufkommen. Ein tolles Lied, vor allem auch, weil es zum größten Teil in spanischer Sprache gesungen wird.

4. Platz: „Dance Alone“ – Jana Burceska (Mazedonien)

Dies ist das einzige Lied, das es nicht ins Finale geschafft hat. Ich habe Mazedonien ja so meine Daumen gedrückt, aber leider war beim Halbfinale Schluss für das Lied. 😦 Es zählt aber definitiv auch zu meinen Lieblingssongs.

3. Platz: „Time“ – O.Torvald (Ukraine)

Der einzige Rocksong musste einfach in die Top 3. Beim ESC gibt es viel zu wenig Rock, die Show wird von Popsongs und Balladen regiert, was ich sehr schade finde. Deswegen hat es mich sehr gefreut, dass die Ukraine eine Rockband zum ESC geschickt hat.

2. Platz: „I Can’t Go On“ – Robin Bengtsson (Schweden)

Ich hatte neulich einen Ohrwurm von diesem Lied und habe es den ganzen Tag vor mich hingeträllert. Klar also, dass es in meine Top 3 muss. Die Schweden haben einfach ein Händchen für gute Musik.

1. Platz: „Amar Pelos Dois“ – Salvador Sobral (Portugal)

Mein Nummer-1-Hit ist definitiv dieser superemotionale Beitrag von den Portugiesen. Eine Jazz-Ballade, die direkt das Herz berührt. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich dieses Lied höre. Es kommt ohne viel Show aus. Keine blinkenden Lichter, eine Pyrotechnik. Einfach nur ein junger Mann und sein Mikrofon. Das hat mich umgehauen – und nicht nur mich. Auch Jury und Zuschauer konnte der Portugiese überzeugen und er gewann den ESC 2017.

Das waren meine Top 10 Lieblingssongs des ESC 2017. Welche Songs haben euch am besten gefallen? Habt ihr den ESC überhaupt angeschaut oder interessiert ihr euch nicht so sehr dafür? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen. 🙂

PS: Das Ranking habe ich bereits früher in der Woche geschrieben, noch bevor ich wusste, dass Portugal gewinnen würde. Meine Meinung ist also nicht beeinflusst worden durch den Gewinn oder die Stimmen des Votings.

 

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3 Kommentare zu “Meine Top 10 des ESC 2017

  1. Ich schaue mir den ESC schon gerne an, seit er noch Grand Prix hieß und es wirklich dem damaligen Namen entsprechend nur um Schlager ging. Da war ich noch ein Kind und seitdem haben sich sowohl der ESC als auch ich musikalisch doch enorm weiterentwickelt. Aber ich kann mich noch gut an den Aufschrei erinnern, als Deutschland, das ehrwürdige Ralph-Siegel-Land, auf einmal Leute wie Stefan Raab oder Guildo Horn entsandte – und die dann auch noch Erfolg hatten!

    Den gestrigen Contest fand ich leider alles in allem nur durchschnittlich und bei vielen Kandidaten aus deiner Liste kann ich leider nicht mitgehen. So fand ich insbesondere den Beitrag von Levina sehr schlecht gesungen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Lied eben melodisch ein dreister Ripoff von „Titanium“ ist, da nun auch schon nicht durch Originalität zu punkten wusste. Der vorletzte Platz ist gewiss ein wenig harsch, aber unteres Drittel trifft es schon ganz gut, finde ich.

    Welchen Narren die europäische Welt an dem Portugiesen gefressen hat, verstehe ich allerdings auch nicht so ganz. Das Lied war okay, mehr nicht. Ich glaube nicht, dass man in einem Monat noch daran denken wird. Aber das eint es ja z.B. mit dem Gewinnertitel aus dem Vorjahr.

    Mir haben besonders gut gefallen die Beiträge aus Belgien, Rumänien und Moldawien. Bei denen glaube ich, dass sie im Ohr bleiben werden. Der spanische Song war vom Songwriting her auch nicht schlecht, allerdings katastrophal gesungen. Da hätte man mehr draus machen können.

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  2. Hallo Michael,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist interessant, deine Sicht der Dinge zu sehen. Nun, ich bin ja noch ein ziemlicher Neuling, was den ESC betrifft und schaue ihn erst seit 2013.

    Was Levinas Song und „Titanium“ betrifft, muss ich dir leider recht geben – allerdings kannte ich „Titanium“ bis heute nicht (bin nicht so der Fan von David Guetta). Deswegen war mir das nicht aufgefallen. Aber jetzt habe ich mir das Lied vorhin mal angehört und es stimmt, zumindest der Anfang klingt überraschend ähnlich.

    Wahrscheinlich bin ich nicht so kritisch wie du. Ich fand, dass eigentlich alle Künstler eine gute Show abgeliefert haben. Mir hat nicht jedes Lied gleich gut gefallen, aber ein paar Perlen waren schon darunter.

    Und das Gewinnerlied ging mir einfach super unter die Haut. Ich bin mir sicher, dass ich es auch nach dem ESC noch gerne hören werde. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. Wäre ja schlimm, wenn alle auf das Gleiche stehen würden, dann hätten wir ja keine musikalische Vielfalt mehr.

    Liebste Grüße
    Myna

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  3. Pingback: Monatsrückblick Mai 2017 | Myna Kaltschnee

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