Schreiblaunen #4: Schritt für Schritt

Hey,

schön, dass du wieder auf meinem Blog vorbeischaust. Heute möchte ich mich nach langer Zeit mal wieder den Schreiblaunen widmen. Mein letzter solcher Beitrag erschien am 21. August 2016, ist also fast schon ein Jahr her. Deshalb wird es Zeit, dich über mein Geschreibsel mal wieder auf dem Laufenden zu halten.

„Schreiblaunen“ ist eine Aktion, die von Fieberherz ins Leben gerufen wurde. Wie genau es funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Dann legen wir mal los …

fieberherz_schreiblaunen

Woran ich gearbeitet habe

Über das Projekt selber möchte ich eigentlich gar nicht viel verraten. Nur so viel: Es ist eine Liebesgeschichte zwischen einem ziemlich ungleichen Paar. Und es ist eigentlich ein Emma-Escamilla-Projekt. Aber ich bringe die Schreiblaunen dazu jetzt trotzdem auf diesem Blog, einfach weil ich dich auf dem Laufenden halten möchte.

Es läuft mal besser und mal schlechter. Manche Kapitel gehen mir leicht von der Hand und machen Spaß, geschrieben zu werden. Andere Kapitel sind ein Kampf, bis sie auf dem Bildschirm stehen. Geplant sind 30.000 Wörter, also ein Kurzroman. Aber vielleicht, nein, vermutlich wird es länger.

Was sich als nützlich erwies

Definitiv das Camp NaNoWriMo. Ohne das, hätte ich das Projekt vermutlich noch nicht mal angepackt. Ich habe mir fest in den Kopf gesetzt, es noch diesen Monat zu beenden. Hoffentlich klappt’s.

Außerdem erweisen sich auch die Schreibabenteuer und Co. bei der Schreibnacht als nützlich. Es macht einfach Spaß, gemeinsam zu schreiben und motiviert mich zusätzlich. An der Motivation liegt es nämlich momentan ziemlich. Ich habe meist einfach keine Lust auf das Schreiben. Ob das mit meiner derzeit sowieso andauernden depressiven Stimmung zusammenhängt? Kann gut sein. Momentan macht mir nämlich fast gar nichts mehr Spaß. Selbst zum Bloggen muss ich mich zwingen. *seufz*

Das stört mich noch

Die Motivation lässt sich noch sehr vermissen. Hinzu kommen die ständigen Selbstzweifel und die Gedanken, dass alles, was ich schreibe absoluter Mist ist. Doch ich muss mir einfach wieder einmal ins Gedächtnis rufen, dass die Rohfassung ruhig schlecht sein darf. Niemand schreibt eine perfekte Rohfassung. Die einzige Aufgabe, die ich jetzt habe, ist die Geschichte niederzuschreiben, um später damit zu arbeiten.

Dennoch plagen mich die inneren Dämonen und wollen mich einfach nicht in Ruhe lassen. Es ist schwierig, sich auf das Schreiben zu konzentrieren, wenn sie dir ständig zuflüstern, das alles sowieso scheiße ist und du die Geschichte eigentlich gleich einstampfen kannst. *seufz*

Außerdem bin ich viel lahmarschiger als in den letzten Jahren. Ich bin gerade mal bei 24.000 Wörtern und wir haben heute schon den 16. Juli. Letzten November war ich um diese Zeit schon bei 50.000 Wörtern. Ich scheine ziemlich eingerostet zu sein und irgendwie packt mich das Schreiben und der Flow nicht mehr so wie in den letzten Jahren. Das macht mir etwas Sorge.

Zitat des Augenblicks

„You can fix anything but a blank page.“ – Nora Roberts

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5 Kommentare zu “Schreiblaunen #4: Schritt für Schritt

  1. Es geht mir ein bisschen ähnlich mit dem Schreibfluss. Liegt bei mir aber auch sehr viel daran, dass inzwischen so viel Anderes zu tun ist. Ich persönlich drücke mich aber eher vor Szenen, als dass ich tatsächlich keine Lust darauf habe. Wenn sie mir zu anstrengend vorkommen, möchte ich alles überspringen, was ich sonst nie gemacht habe.
    Jedenfalls wird es bei dir schon vorwärts gehen und CampNaNo als Ansporn finde ich super. Obwohl ich denke, dass die Wortanzahl gar nichts darüber aussagt, ob du einrostest. Womöglich machst du dir einfach mehr Gedanken um das, was auf dem Papier landet. Das ist doch gut so. 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Mika,

      ich versuche mich bei schwierigen Szenen immer durchzubeißen und konzentriere mich darauf, dass danach wieder schönere Szenen kommen.

      Ja, stimmt schon. Es kommt auf die Qualität an, nicht auf die Quantität. 🙂

      Liebste Grüße
      Myna

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  2. Hallo liebe Myna,

    ich finde, du solltest dir keine Gedanken machen, dass das Schreiben samt Flow dich momentan nicht mehr so packt wie sonst. Solche Phasen hat man mal, gerade auch, wenn es dir momentan insgesamt nicht so gut geht. Ich bin mir aber sehr sicher, dass das wieder kommt! 🙂

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg fürs Camp! ❤

    Sarah 🙂

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    • Hallo liebe Sarah,

      danke für deine lieben Worte. Ich hoffe wirklich sehr, dass das wieder kommt. Vor allem auch im Hinblick auf den NaNo im November. Ich würde ja schon gerne mitmachen, aber ich habe einfach Angst, es nicht zu packen.

      Dir auch noch viel Erfolg fürs Camp. ❤

      Liebste Grüße
      Myna

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      • Ich würde es machen wie Simba aus „König der Löwen“: Lach der Angst ins Gesicht!
        Du packst das auf jeden Fall. Noch habe ich ja genug Zeit dich davon zu überzeugen 😉

        Liebe Grüße,
        Sarah

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