Mein Tag auf der FBM 2017

Gestern, am Samstag, den 14. Oktober 2017 war es endlich soweit: Ich besuchte mit meiner Familie die Frankfurter Buchmesse. Ich habe dort unglaublich viele Bücher entdeckt und Leute getroffen. Und doch ging die Zeit gefühlt viel zu schnell vorüber. Ich hätte gerne noch länger mich mit bestimmten Leuten unterhalten, aber es war so viel los, dass ich irgendwie kaum meine Aufmerksamkeit auf eine Sache richten konnte.

Jetzt aber nochmal der Reihe nach …

fbm 17

Mein Wecker holte mich gegen 5:30 Uhr aus dem Bett. Nachdem ich mich gerichtet und ganze drei Stücke Schokokuchen zum Frühstück verdrückt hatte, trafen gegen 6:30 Uhr meine Eltern ein und wir fuhren gemeinsam zu meiner Schwester. Dort wechselten wir das Auto und meine Schwester fuhr weiter. Nach gut 3 Stunden Fahrt erreichten wir Frankfurt am Main und bestaunten sogleich die „Skyline“ mit den Bankentürmen. „Dort hinten ist die Messe“, verkündete ich und so war es dann auch.

Gegen 9:30 Uhr erreichten wir die Messe mit einem Shuttlebus. Nachdem wir die Messehalle betreten hatten, teilten wir uns. Meine Eltern machten sich gemeinsam auf den Weg und meine Schwester und ich zogen gemeinsam los. Zunächst sahen wir uns in Halle 3 um. Es gab ja so viel zu entdecken. Meine Schwester hatte vor allem Interesse an Kinderbüchern, da sie in in einem Kindergarten arbeitet. Ich schielte derweil ständig auf mein Handy und schaute, ob irgendwelche Bekannten sich im näheren Umkreis aufhielten.

Schließlich bekam ich von Tanja H. Bescheid, dass sie auf der Messe angekommen war. Sie machte es sich in der Selfpub-Area gemütlich und meine Schwester und ich machten uns daraufhin ebenfalls auf die Suche nach der SP-Area. Schließlich fanden wir sie auch, etwas versteckt in einer der hinteren Ecken. Doch wo steckte Tanja? Ich schrieb ihr nochmal eine Nachricht, dass ich jetzt da sei. Da begegnete ich Lily Magdalena, die ich vom Stuttgarter Schreibnachttreffen her kenne. Wir freuten uns sehr, uns zu sehen und redeten kurz, bevor meine Schwester un dich uns an den Rand setzten und uns erst mal mit jeweils einer halben Butterbrezel stärkten.

Auf einmal sah ich jemanden auf mich zu kommen mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Tanja hatte mich entdeckt! Wir freuten uns so sehr, uns nach mehreren Jahren inniger Freundschaft endlich einmal persönlich kennenzulernen. Sie nahm mich mit in ihre Ecke, wo ich auch auf Benjamin S. traf, den ich ebenfalls von Twitter und Co. her kannte. Dann kam auch noch Jessica I. hinzu, was mich sehr gefreut hat, denn auch sie kannte ich bisher nur aus dem Internet – und hätte sie uns nicht ihren Namen gesagt, dann hätte ich sie wohl auch nicht erkannt. Auf Profilbildern sehen die Leute oft so anders aus. Plötzlich näherte sich jemand von hinten. Es war Jens K.! Wir sind seit längerer Zeit befreundet und haben auch schon gegenseitig unsere Manuskripte gelesen. Ich habe mich riesig gefreut, ihn mal persönlich kennenzulernen.

Leider stand meine Schwester während all dieser Treffen etwas abseits und schien sich zu langweilen. Deshalb beschloss ich, mit ihr weiterzuziehen und mich von meinen Freunden zu verabschieden. Wir sahen uns noch den Rest von Halle 3 an, dann huschten wir in den Wissenschaftsbereich ganz nach oben, wo wir auf die Reihe „Für Dummies“ stießen. Meine Schwester entdeckte ein Buch mit dem Titel „Männer verstehen für Dummies“, das zu einem echten Highlight wurde. Wir sahen uns die Bücher eine Weile an und machten eine kleine Pause (mein Rücken tat schon weh vom vielen herumlaufen).

Danach begaben wir uns in Halle 3.1, wo wir den Verlagsstand von Droemer Knaur suchten, da dort Sebastian Fitzeks Bücher ausgestellt waren. Wir fanden den Stand schließlich auch und meine Schwester entdeckte auf dem Weg dorthin noch ein paar tolle Bilderbücher, die sie sich für ihren Kindergarten merkte.

Eigentlich wollte ich das Schreibnachttreffen ausfallen lassen, einfach weil meine Schwester keine Lust darauf hatte und auch ich schon ziemlich am Limit war, aber dann konnte ich meine Schwester überreden, noch kurz über den Innenhof zu schlendern und zu schauen, ob wir die Schreibnächtler und vor allem Laura R., die ich unbedingt treffen wollte, finden. Und tatsächlich! Wir stießen auf die Schreibnächtler, die sich allerdings gerade schon wieder auflösten. Doch ich entdeckte sofort Laura und wir freuten uns sehr über unser Wiedersehen. Auch Sophia S. traf ich wieder, die ich ebenfalls vom Stuttgarter Schreibnachttreffen her kenne, sowie noch ein paar andere Schreibnächtler, die ich noch nicht persönlich getroffen hatte. Wir erzählten noch ein bisschen und machten ein gemeinsames Foto.

fbm drei mädels

Dann zogen meine Schwester und ich weiter und gingen wieder in Halle 3, wo wir auf unsere Mutter trafen.

Jetzt fehlte nur noch Papa! Wir hatten um 14:30 Uhr einen Treffpunkt am Karl-May-Stand verabredet. Kurz vor 14:30 Uhr kamen wir an besagtem Stand an, doch da saß Papa schon am Stand und war ganz vertieft in „Der Schatz im Silbersee“. 🙂 Welch seltenes Bild! Normalerweise nimmt unser Vater nicht freiwillig ein Buch zur Hand. Aber als alter Karl-May-Fan (wenn auch hauptsächlich der Filme und Schallplatten), siegte doch nie Neugier. Allerdings meinte er dann, er hätte eher die Bilder angeschaut und nicht den Text gelesen. 😀

Gegen 14:30 Uhr saßen wir wieder im Auto zurück nach Hause. Wir legten noch einen kurzen Zwischenstopp bei Burger King ein, wo wir uns ein kleines Mahl genehmigten und düsten dann wieder drei Stunden in die Heimat zurück.

Leider kamen mit dem Abend auch meine Ängste wieder, aber davon ließ ich mir nicht den Tag verderben. Alles in allem war es ein großartiges Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

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3 Kommentare zu “Mein Tag auf der FBM 2017

  1. Hey ho,
    ich bin wirklich sehr beeindruckt, dass du dich an einem Messe Samstag auf die Buchmesse getraut hast. Ich habe den Messe-Samstag bisher ein oder zweimal mitgemacht und mich mittlerweile für die Fachbesuchertage entschieden.
    Wusstest du, dass du als Bloggerin schon an den Fachbesuchertagen auf das Messegelände darfst? Dort ist auch viel weniger los und man kann einigermaßen entspannt durch die Hallen schlendern.
    Es freut mich sehr, dass du in Frankfurt so viele Leute treffen konntest. Ich kenne das von Messen, dass es oft recht schwierig ist, sich dann vor Ort zu finden 🙂
    Und auch das Problem, dass die Begleitung nichts mit den Leuten, die man treffen mag, anfangen kann, kenne ich auch. Mittlerweile hat es sich bei mir aber etwas gelegt.

    Ich hoffe, du hattest einen einigermaßen guten Start in die neue Woche!
    viele Grüße
    Emma

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Emma,

      nein, das wusste ich noch nicht so wirklich. Aber ich war mit meiner Familie dort und die hätten ja bestimmt nicht auf die Fachbesuchertage gedurft, oder? Ich war schon mal auf einem Fachbesuchertag, als ich noch in der Bibliothek meine Ausbildung gemacht habe. Da war aber auch schon ganz schön viel los, wenn ich mich richtig erinnere. Ich fand’s jetzt gar nicht so schlimm am Samstag. Wir waren schon früh dort, vielleicht auch deshalb.

      Und ja, es war echt schwierig, die Leute wiederzuerkennen. Sie sehen ja auf ihren Profilbildern meist ganz anders aus. 😀
      Danke, ja mein Wochenstart war gut. Wünsche dir auch einen guten Start in die neue Woche.

      Liebste Grüße
      Myna

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  2. Pingback: Monatsrückblick Oktober 2017 | Myna Kaltschnee

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