Rezension: „Die Supermamas“ von Tina Skupin

Titel: Die Supermamas – Windeln wechseln und Welt rettensupermamas
Autorin: Tina Skupin
Genre: Humor, Science Fiction
Verlag:
  Selfpublishing
Seiten: 238
Jahr: 2017
ISBN: 978-1975697235
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 2,99 € (bzw. 9,99 €)
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

So hat sich Maira das Leben als frischgebackene Mutter nicht vorgestellt: Windeln wechseln, Hausarbeit, immer neue Ausreden von ihrem Mann. Und Fliegen muss sie auch noch lernen. Ja, fliegen! Seit ihrer Entbindung kann Maira das nämlich. Nur mit dem Steuern und Landen hapert es noch, ganz abgesehen von kreuzenden Flugzeugen.

Glücklicherweise gibt es noch weitere Supermamas. Gemeinsam bewältigen sie die Hindernisse des Alltags, von Tragetuch binden bis Monster jagen. Doch können sie Maira bei ihrer zerbrechenden Ehe helfen? Und was hat es mit den verschwundenen Supermamas auf sich? Sind die wirklich nach Bielefeld gezogen?

Meine Meinung

Als mich die Autorin Tina Skupin anschrieb und mir ein Rezensionsexemplar ihres neuen Buches mit dem Titel „Die Supermamas“ anbot, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Geschichte hörte sich so vielversprechend an und ich wollte sie unbedingt lesen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

In „Die Supermamas“ steckt genauso viel Humor, wie der Klappentext erahnen lässt. Tina Skupin weiß mit viel Witz ihre LeserInnen zu unterhalten und hat mit Maira eine tolle Heldin geschaffen, mit der man von der ersten Seite an mitfiebert.

Trotzdem spricht das Buch auch ernste Themen an und regt durchaus auch zum Nachdenken an.

Mir fiel der Einstieg in das Buch superleicht, was nicht häufig der Fall ist. Meist habe ich bei Büchern etwas Schwierigkeiten, ins Geschehen hineinzufinden, das war hier absolut nicht so, was mir gleich schon mal positiv aufgefallen ist.

Maira ist wie gesagt eine sehr liebenswürdige (Super)Heldin, mit der man von der ersten Seite an mitfiebert. Ihr Mann Thorsten ist am Anfang ein bisschen blass geblieben, doch er spielt später in der Geschichte noch eine wichtigere Rolle. Mairas kleine Schwester Jenny ist ein kunterbunter Wirbelwind – so hatte ich zumindest das Gefühl. Etwas ausgeflippt rettet sie einen Pinguin vor dem Einschläfern, indem sie ihn kurzerhand aus dem Zoo entführt. Noch witziger als diese Tatsache ist aber der Name, den Jenny ihrem gefiederten Schützling gibt: Putin. 😀

Die anderen Supermamas Doris, Shanti, Chantall und die beiden Superpapas Ricardo und Joel machten auf mich ebenfalls einen positiven Eindruck. Sie haben ihre ganz eigenen Superkräfte und kämpfen damit für das Gute. Nummer Eins, die am Ende kurz erscheint, hätte eventuell noch ein bisschen besser vorgestellt werden können. Aber im Großen und Ganzen war ich mit den Figuren glücklich.

Das Buch beinhaltet eine ganz wichtige Botschaft. Man braucht keine Superkräfte, um ein Superheld zu sein. Und meiner Meinung nach ist jede Mama eine Superheldin, denn es ist beachtlich was Mütter leisten müssen, um ein Kind groß zu ziehen. Gerade wenn es noch ganz klein ist und ständig schreit (auch nachts), sind Mütter wirklich nicht zu beneiden. Doch gleichzeitig bewundere ich jede Mutter, die sich mit viel Liebe, Mühe und Geduld um ihr Kind kümmert. Meine eigene Mutter miteinbezogen.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, vor allem allen Müttern da draußen, die vielleicht manchmal auch kurz vor dem Verzweifeln sind. Ihr seid nicht allein und ihr seid stark – ihr schafft das!

Über die Autorin

Tina Skupin wurde 1977 geboren und wuchs im schönen Völklingen an der Saar auf. Sie machte ihren Doktor in Geografie und hatte 2016 ihr Debüt mit einem Ratgeber für Auswanderer. Sie schreibt vor allem gerne fantastische Geschichten. Die Autorin lebt mit ihrem Partner und ihrer kleinen Tochter im schwedischen Stockholm.

Fazit

Eine unterhaltsame, humorvolle Superheldengeschichte, die nicht nur für Comicfans etwas ist. Ich empfehle das Buch allen Müttern und solchen, die es werden wollen.

Meine Bewertung

5herzchen

 

Advertisements

Ein Kommentar zu “Rezension: „Die Supermamas“ von Tina Skupin

  1. Pingback: Monatsrückblick Oktober 2017 | Myna Kaltschnee

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s