Schreiblaunen #5: Kampf gegen Adolf

Heyho,

schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust. Das letzte Mal Schreiblaunen gab’s im Juli und ich fand, es wird mal wieder Zeit, einen neuen Post den Schreiblaunen zu widmen. Und da ich gerade sowieso wieder schreibe, war das passend.

Die Aktion stammt von Fieberherz und mehr Informationen dazu bekommst du hier.

fieberherz_schreiblaunen

Woran ich gearbeitet habe

Meinen Kurzroman „Soyala“ habe ich ja bereits mit ca. 35.000 Wörtern beendet. Momentan schreibe ich daher wieder an meinem Hassliebe-Dryaden-Projekt.

Bei meinem aktuellen Projekt stehe ich mittlerweile bei etwa 61.000 Wörtern. Ich peile die 80.000 Wörter insgesamt an, aber ich weiß nicht, ob die Geschichte noch so lang wird. Vielleicht ist auch mit 70.000 Wörtern schon Schluss. Das kann ich bei dieser Geschichte sehr schlecht abschätzen.

Die anfänglich vorgenommenen 100.000 Wörter werden es jedenfalls nicht. Aber das ist auch nicht schlimm.

Was sich als nützlich erwies

Auf jeden Fall ist der NaNoWriMo eine große Motivation, um in die Tasten zu hauen. Auch wenn diese Motivation seit meinem Sieg am 17.11. etwas abgenommen hat. Seitdem hatte ich einige Tage, an denen ich gar nicht geschrieben habe. Insgesamt mache ich mir jetzt auch viel weniger Druck und nehme mir nur noch 500 Wörter am Tag vor. Das ist ein geringes Ziel, das auch an schlechten Tagen ohne Motivation gut erreicht werden kann.

Außerdem gibt es ja noch meine Writing Buddies, die mich anspornen. Für die bin ich auch sehr dankbar.

Das stört mich noch

Meine Motivation ist ziemlich im Keller und ich muss mir immer selbst einen Arschtritt verpassen, um mich noch an mein Dokument zu setzen und weiterzuschreiben.

Und ich kämpfe tagtäglich gegen Adolf, meinen inneren Kritiker. Ja, ich habe ihm absichtlich diesen Namen gegeben, weil er ein kleiner Terrorzwerg ist, der ständig was zu maulen hat.

Zitat des Augenblicks

“There is nothing to writing. All you do is sit down at a typewriter and bleed.”

(Ernest Hemingway)

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5 Kommentare zu “Schreiblaunen #5: Kampf gegen Adolf

  1. Genau! Mach den Adolf platt! BOOM!

    Ich werd schon dafür sorgen, dass du die Dryaden weiterschreibst und damit am Ende auch zufrieden bist. Glaub mir.
    … irgendwie klingt das jetzt eher nach einer Drohung und nicht nach einem motivierenden Satz. Hm. Muss es das denn?

    Nunja. Viel Erfolg für die restlichen NaNo-Tage! ❤

    Sarah

    Gefällt 1 Person

  2. Hey Myna,

    ich habe schon länger nicht mehr bei dir vorbeigeschaut und da hat mich der Titel von diesem Beitrag spontan angesprochen. Ich finde es super, wenn sich Blogger oder Autoren für gemeinsame Aktionen zusammentun. Das macht viel mehr Spaß, als alleine vor sich hin zu schreiben.

    Ich bin so hin- und her gerissen was das Wörter zählen betrifft. Ich hatte 2014/2015 ja einen Jahresschreibmarathon. Zu dieser Zeit habe ich mein Studium begonnen und wollte nicht, dass mein Blog in dieser Zeit lahm liegt, weil mein Blog zu dieser Zeit auch ganz frisch eröffnet wurde. In dieser Zeit hat mir das Wörter zählen auch irgendwie Spaß gemacht. Nach einem Jahr Wörter zählen war bei mir aber auch die Luft raus. Ich hatte keine Lust mehr. Vor allem nervte es mich, mich daran zu orientieren, wie viele Wörter ich geschrieben habe. Eine bestimmte Wortanzahl sagt ja auch nichts über die Qualität einer Geschichte aus. Für das nächste Jahr habe ich mir wieder einen Schreibmarathon vorgenommen. Allerdings soll es diesmal nicht primär um die Wortanzahl gehen, sondern um die Schreibzeit. Ansporn hierfür war wieder mal ein Autorentalk indem die Autoren thematisiert haben, dass es wichtig ist, sich Zeit fürs Schreiben zu nehmen und nicht immer nur darüber zu reden oder ggf. zu jammern, dass ja keine Zeit sei.

    Verdammt, ich habe das Gefühl, ich habe jetzt etwas weit ausgeholt. Ich will dir das Wörter zählen nicht madig machen. Ich habe nämlich auch festgestellt, dass ich doch eine kleine Statistikerin bin und hin und wieder gerne schaue, wie viele Wörter so zusammenkommen.

    viele Grüße

    Emma

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Emma,

      erst mal: Danke für deinen Besuch bei mir. Freut mich, dass du mal wieder vorbeigeschaut hast.

      Ich muss dir recht geben, über die Qualität sagt eine bestimmte Wortanzahl nicht viel aus. Beim Camp NaNoWriMo im April und Juli kann man ja mittlerweile auch Minuten oder Stunden zählen anstatt Wordcounts. Vielleicht wäre das mal was für dich? Ich weiß nicht, ob dich das irgendwie anspornen könnte?

      Keine Angst, du hast mir das Wörterzählen nicht madig gemacht. Ich habe ja auch schon mal einen Blogbeitrag geschrieben, der sich kritisch mit dem Wörterzählen auseinandersetzt.

      Liebste Grüße
      Myna

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  3. Pingback: Monatsrückblick November 2017 | Myna Kaltschnee

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