Rezension: „Herzenswünsche kommen teuer“ von Mira Lindorm

Titel: Herzenswünsche kommen teuerHerzenswünsche kommen teuer
Autorin: Mira Lindorm
Genre: Märchenadaption, Liebe, Fantasy
Verlag:
  Machandel Verl.
Seiten: 104 S.
Jahr: 2018
ISBN: 978-3959590778
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 0,99 € (bzw. 6,90 €)

Klappentext

Neugierig, wie Prinzessin Suleika nun einmal ist, findet sie beim Stöbern in der Schatzkammer ihrer Mutter Sheherezade ausgerechnet die Wunderlampe. Und natürlich setzt sie auch prompt den Dschinn darin frei. Der erklärt, dass er ihr zwar jede Menge gewöhnliche Wünsche erfüllen kann, aber nur drei Herzenswünsche für die Dauer ihres ganzen Lebens.
Nach Kinderart äußert Suleika ihren ersten Herzenswunsch spontan – ohne zu ahnen, was sie damit anrichtet.
Für eine Weile schwört Suleika darauf der Wunderlampe ab, doch als sie zur Frau heranwächst, bringt das Leben neue Sehnsüchte mit sich, für die der Dschinn der ideale Ausweg scheint. Bleibt nur die Frage, ob Suleika inzwischen gelernt hat, ihre Wünsche mit mehr Weitsicht zu äußern.

1001 Nacht lang erzählte die todgeweihte Sheherezade ihre Geschichten, bis der Sultan sie verschonte. Mira Lindorm spinnt das Garn nun weiter und beschreibt in „Herzenswünsche kommen teuer“ die möglichen Folgen der 1002 Nacht. Ein Thema so zeitlos aktuell wie der Zauber der arabischen Sagenwelt: Egoistische Wünsche, kurzsichtig verwirklicht – ein prima Rezept für Schwierigkeiten.

Band 10 aus der Reihe der Märchenspinner

Meine Meinung

Mit „Herzenswünsche kommen teuer“ kam ich bereits zum zehnten Mal in den Genuss eines Märchenspinnerei-Buchs. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin Mira Lindorm, die mir vorab ein Rezensionsexemplar zukommen ließ.

Das Cover zeigt eine verschleierte, junge Frau und einen Dschinn. Ich finde das Cover sehr ansprechend und gut gelungen. Es passt auch super zur Geschichte.

Das Buch ist in Prolog, vier (lange) Kapitel und einen Epilog gegliedert. Meistens wird aus der Sicht der Prinzessin Suleika erzählt, der Tochter der Sheherezade. In ihr steckt ein kleiner Tomboy und sie wünscht sich bereits als Kind nichts sehnlicher, als den Palast verlassen und ein Abenteuer erleben zu können. Sie möchte kämpfen lernen, wie ihre Brüder, die Prinzen, und beneidet diese um ihre Freiheiten. Ich fand das sehr sympathisch und die Figur hat mir von Anfang an gut gefallen. Auch wenn sie später etwas naiv ist, mochte ich Suleika sehr gerne.

Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet worden und haben mir gut gefallen – ganz besonders auch der Dschinn, der Suleikas Wünsche nicht immer zu deren Zufriedenheit erfüllt. Doch das liegt sicher auch daran, dass sie die Konsequenzen ihrer Wünsche nicht immer ausreichend bedenkt.

Man kann aus der Geschichte mit Sicherheit eine Lehre ziehen, nämlich dass man gut darauf Acht geben sollte, was man sich wünscht und dass man nicht zu naiv sein sollte, weil die Dinge sich manchmal ganz anders entwickeln, als man vermutet.

Die Geschichte war mit ihren 104 Seiten ziemlich kurz und ich habe sie innerhalb von zwei Tagen gelesen. Trotzdem hat sie mir gut gefallen und das Buch hat trotz seiner Kürze nichts an Unterhaltung eingebüßt.

„Herzenswünsche kommen teuer“ war eine interessante, lehrreiche Lektüre über eine Prinzessin, die sich nichts mehr als die Freiheit wünscht. Ich fand die Märchenadaption gut umgesetzt und vergebe daher 4 Herzchen.

Warum nur 4 Herzchen? Nun, mir hat irgendwie das gewisse Etwas gefehlt. Es ist eine süße Geschichte, keine Frage. Aber völlig vom Hocker gerissen hat sie mich eben nicht, deshalb nur 4.

Über die Autorin

Mira Lindorm schreibt, und das seit geschätzten fünfzehn Jahren. Seit rund fünf Jahren schreibt sie auch Urban-Fantasy. Warum? Weil es das ist, was sie selbst begeistert liest. Sie liest viel. Manchmal bis zu drei Bücher pro Woche. Schreiben kann sie dagegen nur ein bis zwei Bücher im Jahr. Wenn sie nicht schreibt, kocht sie Tee, genießt viel, viel Schokolade, und plant Urlaube mit ihren Freundinnen. Ihr Traum-Urlaub wäre eine Reise von Neuseeland über Japan nach Hawaii. Allerdings wird das wohl noch sehr lange nur ein Traum bleiben. Solange besucht sie fremde Länder in ihrer Fantasie. Und nicht nur fremde Länder, sondern auch fremde Welten.

(Quelle: http://maerchenspinner.layeredmind.de/autoren/mira-lindorm/)

Fazit

Eine süße Geschichte über eine Prinzessin, die keine sein will – ich empfehle das Buch gerne weiter!

Meine Bewertung

4herzchen

 

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Ein Kommentar zu “Rezension: „Herzenswünsche kommen teuer“ von Mira Lindorm

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