Rezension: „An der Ostsee sagt man nicht Amore“ von Katharina Jensen

Titel: An der Ostsee sagt man nicht Amorean der ostsee sagt man nicht amore cover
Autorin: Katharina Jensen
Genre: Chicklit, Liebe, Humor
Verlag:
  Heyne
Seiten: 319
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-453-41834-9
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

Klappentext

„Das Glück ist ein verdammter Zauberwürfel.

Als Anne während ihrer Hochzeit mit dem Italiener Fabio ein schwerwiegendes Geheimnis ihres Angetrauten entdeckt, flüchtet sie Hals über Kopf nach Rügen. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Fritz, einen verschlossenen Fischer, der wenig begeistert über den Gast aus Berlin ist. Während Anne mit der Enttäuschung und Wut über ihre so schnell gescheiterte Ehe kämpft, will Fritz von Frauen generell nichts mehr wissen. Doch manchmal ist es genau die unwahrscheinlichste Kombination, die in dem Glückspuzzle der Liebe Sinn macht – auch wenn der Weg dorthin über viele Drehungen und Kanten führt …“

Meine Meinung

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das Buch endlich gelesen habe – aber es hat sich gelohnt. Denn ich bin schlichtweg begeistert.

Das Cover ist sehr hübsch gestaltet und hat mich, genauso wie der humorvolle Titel, sofort angesprochen. Die ganze Geschichte wird sehr locker flockig erzählt und ist leicht zu lesen. Man kann einfach in das Buch einsteigen und ist sofort im Geschehen, da das Buch in einer ziemlich verzweifelten Szene beginnt, nämlich Annes Flucht aus Berlin.

Die Figur Anne hat mir von Anfang an gut gefallen, doch noch besser fand ich Fritz, den verschlossenen Fischer, der mich ein wenig an mich selbst erinnert hat – ein sehr introvertierter Charakter, genau wie ich es bin. Von Fabio hingegen hatte ich von Anfang an einen schlechten Eindruck, das war aber wohl auch so gewollt. Ich frage mich, ob Fabio vielleicht generell etwas zu schwarz dargestellt wurde. Ich hatte nicht wirklich Mitleid mit dem Charakter. Aber das war wahrscheinlich beabsichtigt.

„An der Ostsee sagt man nicht Amore“ ist aber nicht nur ein Liebesroman, sondern auch eine Geschichte über das Leben. Anne findet Stück für Stück heraus, was sie wirklich vom Leben möchte und was ihr gut tut. Das fand ich sehr schön zu beobachten. Mehr kann ich dazu leider nicht schreiben, weil das sonst spoilern würde und ich möchte meine Rezensionen so spoilerfrei wie nur möglich halten.

Auch das Ende fand ich sehr überzeugend. Es war stimmig und hat mich zufrieden und glücklich aus der Geschichte entlassen. Und ihr wisst ja, wie wichtig mir gute Enden sind (im Sinne von stimmig, nicht zwingend im Sinne von happy).

Für mich ist das ganz klar ein 5-Herzchen-Buch. Für Fans von Liebes- und Frauenromane ist es ein wahrer Goldschatz.

Über die Autorin

Katharina Jensen wurde 1984 geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend an der Ostsee in Stralsund und auf der Insel Rügen. Später zog es sie nach Berlin, wo sie ein Psychologiestudium absolvierte. An die Ostsee und vor allem nach Rügen reist sie nach wie vor häufig und konnte somit direkt vor Ort für ihr Buch recherchieren.

Fazit

Ein locker-leichtes Buch über die Liebe und das Leben. Ich empfehle es gerne weiter.

Meine Bewertung

5herzchen

 

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2 Kommentare zu “Rezension: „An der Ostsee sagt man nicht Amore“ von Katharina Jensen

  1. Huhu!

    Ich bin ja generell nicht so der große Fan von ChickLit oder Liebesromanen, aber wenn, dann habe ich gerne etwas Humor und und ein bisschen Selbsterkenntnis der Charaktere. :-)

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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  2. Pingback: Montagsfrage #99: Highlights 1. Quartal | Myna Kaltschnee

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