Montagsfrage #103: Dick oder dünn?

Heyho!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Vielen Dank für deinen Besuch. Heute soll es wieder um die Montagsfrage gehen, die uns Buchfresserchen Svenja jeden Montag an die Hand gibt.

Diesmal lautet die Frage:

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

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Eine sehr interessante Frage, wie ich finde. Ich bin schon sehr auf die Antworten der anderen gespannt.

Ich persönlich mag tatsächlich lieber dünne und mitteldicke Bücher. Alles was über 500 Seiten hat ist schon grenzwertig und wird von mir selten gelesen. Ideal ist ein Buch mit zwischen 250 und 450 Seiten. Wobei ich auch mal was dickeres oder dünneres lese, es kommt immer ganz auf das Buch an.

Aber tatsächlich schrecken mich sehr dicke Wälzer eher etwas ab. Das ist auch der Grund, warum ich von Stephen King bisher nur Kurzgeschichten, Novellen und „Carrie“ (ein für ihn eher dünnes Buch) gelesen habe, obwohl ich den Autor und seine Schreibe eigentlich ganz gerne mag.

Wie geht es dir damit? Magst du lieber dicke oder dünne Bücher und warum? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen und lass mir auch gerne deinen Link da, dass ich einen Gegenbesuch machen kann.

Achtung!

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16 Kommentare zu “Montagsfrage #103: Dick oder dünn?

  1. Hey Myna,

    könntest du erklären, warum dich dickere Bücher abschrecken? Hat das mit der Zeit zu tun, die du dafür brauchst oder geht es darum, dass dir das Risiko, dich zu langweilen, zu hoch ist? Oder vielleicht auch etwas ganz anderes, wie z.B. die Tatsache, dass man dickere Bücher einfach schlechter festhalten kann?
    Ich mache persönlich nämlich wenig Unterschiede und es würde mich interessieren, welche Gründe dich bewegen, schlankere Bücher zu bevorzugen. :)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    Gefällt 3 Personen

    • Hey Elli,

      ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich denke, es ist tatsächlich die lange Zeit die man dafür braucht und auch das Risiko mich zu langweilen, wenn ein Buch recht dick ist. Außerdem ist es unbequem, dicke Bücher im Bett zu lesen.

      Danke für deinen Link, werde gleich mal bei dir vorbeischauen.

      Liebste Grüße
      Myna

      Gefällt 1 Person

  2. Ich habe eine ganze Weile lieber dickere als dünnere Bücher gekauft. Das hatte eigentlich nur einen einzigen ganz simplen Hintergrund, nämlich den finanziellen – das sogenannte Hartz 4 sieht beispielsweise nur 1,01 € monatlich für Bildung vor. Das reicht – mit Glück – für eine Tagezeitung im Monat oder etwa ein Buch im Jahr! ;-) Warum soll ich dann 19,99 € für ein Buch mit 200 Seiten ausgeben, wenn ich dafür auch eines mit 600 Seiten kriegen kann, von dem ich dann länger etwas habe!?

    Momentan muss ich nicht mehr gaaanz so viel sparen, habe aber immer noch Probleme damit, beispielsweise für Ferdinand von Schirachs „Strafe (189 Seiten) 18 € in der gebundenen Ausgabe zu bezahlen.

    Gefällt 2 Personen

    • Richtig spannend wird es dann bei Fachbüchern. Im beruflichen Umfeld habe ich mir auch ein paar Bücher gekauft und da ist der Standardpreis zwischen 60 und 90€ und das unabhängig von der Seitenzahl. Wenn es dann noch ein Wälzer mit 900 Seiten ist, der inhaltlich auch noch gut ist, ist das noch halbwegs erträglich. Bei einem 300 Seiten Buch geht mir dann aber jedes Verständnis ab. ;)

      Gefällt 2 Personen

    • Ja, das verstehe ich. Ich habe ja auch ein paar dickere Bücher daheim, so ist es nicht. Aber ich habe immer ein bisschen Angst, dass mir das Buch zu langatmig wird, wenn es zu dick ist.

      Ein 189-Seiten-Buch für 18 Euro ist aber auch wirklich teuer.

      Liebste Grüße
      Myna

      Gefällt 1 Person

  3. Mir geht es so, dass ich ab einer gewissen Dicke die Befürchtung habe, der Autor oder die Autorin könnte mich irgendwann „verlieren“ und es nicht schaffen, mich die ganze Zeit mit der Geschichte zu fesseln. Obwohl z. B. gerade Stephen King das spielend schafft ;-) traue ich das eben nicht jedem zu und bin da ein bisschen vorsichtig bei der Auswahl.
    LG Gabi

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo Gabi,

      ja, so geht es mir auch. Ich habe jetzt schon viel Gutes über Kings Bücher gelesen, vielleicht traue ich mich doch mal an eines ran. Welches Buch von ihm hat dir denn besonders gut gefallen?

      Liebste Grüße
      Myna

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      • Hallo Myna,
        ich mag die alten Bücher von King sehr, z. B. „The Stand, das letzte Gefecht“, „Es“, „Shining“, „Cujo“, „Sie“, „The Green Mile“ – übrigens alle verfilmt worden und die Filme sind alle gut gelungen. Von den neueren hat mir „Die Arena“ sehr gut gefallen, auch das ist als Serie „Under the Dome“ verfilmt worden, aber diese Verfilmung ist vom Buch abgewichen und ich fand sie nicht so gut.
        Unter dem Pseudonym Richard Bachmann hat er auch einiges geschrieben, also wenn Du schaust, was Dir gefallen könnte, diese Bücher sind auch Kings.
        Dann gibt es noch eine Fantasy-Reihe „Der dunkle Turm“, das ist die einzige Fantasy, die er geschrieben hat, sonst ist da eher Horror enthalten.
        Als Einstieg ist die Sammlung von den 4 Novellen „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ ganz gut, da kriegt man gleich 4 verschiedene Geschichten, von denen zwei übrigens auch verfilmt wurden (die King-Bücher bieten sich offensichtlich für Verfilmungen an) unter dem Titel „Die Verurteilten“ und „Stand by me – das Geheimnis eines Sommers“.

        Sorry, das war nun wirklich nicht EIN Buch, das mir besonders gut gefallen hat ;-) Aber bei King kann ich mich nicht kurzfassen.
        Ich bin gespannt, ob eines seiner Bücher zu Dir nach hause findet und wie Du es magst.
        LG Gabi

        Gefällt 1 Person

      • Hallo Gabi,

        viiiiielen lieben Dank für die vielen tollen Buchtipps. Ich werde mir die Bücher mal genauer anschauen und dann das eine oder andere auf den Wunschzettel setzen. :) Ja, dass er unter dem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben hat, war mir bekannt. Ich glaube, es wurde in seiner Autobiografie „Das Leben und das Schreiben“ erwähnt, die ich übrigens gelesen habe. ;)

        Dann haben die dir 4 Novellen „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ gut gefallen? Ich habe mal eine andere Novellensammlung von ihm gelesen („Zwischen Nacht und Dunkel“) die mir allerdings nur mittelmäßig gefallen hat – leider. Ich hatte mir irgendwie mehr Horror vorgestellt, fand nicht alle vier Novellen gut, obwohl auch einige davon verfilmt worden sind (wenn nicht sogar alle).

        Fandest du die Fantasy-Reihe „Der dunkle Turm“ denn gelungen? Oder kann er besser Horror schreiben? Das ist ja immer die Frage, wenn ein Autor mal aus seinem üblichen Genre ausbricht. :D

        Wie gesagt, ich werde mir die Bücher genauer anschauen. Vielen Dank nochmal für die Tipps. :) <3

        Liebste Grüße
        Myna

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  4. Hallo Myna,
    mir ist die Seitenzahl eher zweitrangig, solange eine gute Geschichte erzählt wird. Das geht auf wenigen genauso gut wie auf mehr.
    Dicke Wälzer schrecken mich nicht wirklich ab, aber ich lese sie eher selten da ich gerne Bücher in Hosentaschen stecke, das klapppt bei manchen dicken Büchern nicht (aber wenn ich sie als ebook vorliegen habe spielt das auch keine Rolle…)
    Liebe Grüße
    Martin
    Mein Beitrag: https://bit.ly/2wG9Xwa

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  5. Hallöchen :)

    oh, das ist ja mal interessant! Mir ist es eigentlich Schnuppe ob dick oder dünn, Hauptsache die Geschichte und die Umsetzung ist interessant. Im Alltag unterwegs ist es halt doof aber dann wird es halt zu Hause gelesen und unterwegs ein anderes halt :)

    Liebe Grüße und schönen Start in die Woche!

    Alisia

    https://alisiaswonderworldofbooks.de

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  6. Hallo, Myna!
    Ich muss sagen 250 bis 400 ist bei Büchern auch meine bevorzugte Seitenanzahl. Dünne Bücher gehen mir oft in der Handtasche verloren, während dicke einfach zu schwer sind, um sie jeden Tag mitzuschleppen. Wenn ich allerdings ein Buch finde, das mich brennend interessiert, dann ist mir die Seitenanzahl auch egal. :)
    LG, m

    Gefällt 2 Personen

  7. Wenn Du King magst, dann entgehen Dir seine besten Werke, denn diese sind durch die Reihe recht lang. Allein „The Stand“ oder „Der dunkle Turm“ sind recht dicke Schmöcker. Allerdings wirst Du es sicherlich nicht bereuen, wenn Du sie durch hast ;)

    Gefällt 2 Personen

  8. Hallo Myna,
    ich glaube, bei Stephen Kings Kurzgeschichten ist der Horror allgemein nicht so ausgeprägt. Er erzählt ja sehr detailverliebt und es braucht wohl eine Weile, bis sich der Grusel entfaltet. Die größte Wirkung in diese Richtung hatten auf mich „The Stand, das letzte Gefecht“ und „Es“. Das sind zwar sehr sehr dicke Wälzer, ich fand aber keine langweiligen Passagen darin.
    Die Fantasy-Reihe vom Dunklen Turm hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Da ist viel Mystik und Fantasy drin, aber Horror eher nicht und das Szenario ist auch anders als bei King üblich. Normalerweise schockt einen King damit, dass er idyllischen Alltag und die heile Welt skizziert, typisch amerikanisches Kleinbürgertum, und dann bricht irgendetwas Schreckliches herein. Das packt mich persönlich immer, denn man wähnt sich selbst ja auch in der heilen Welt und stellt sich dann vor, es wäre wie im Buch …. nach „Es“ konnte ich lange Zeit nicht ohne ungutes Gefühl in einen Abfluss schauen …. Der Dunkle Turm spielt in einer Fantasiewelt. Allerdings mit Anklängen und Bezügen zu der Welt, die wir kennen und ich fande und find es großartig, aber an dieser Reihe scheiden sich die King-Fangeschmäcker.
    Ich finde, King ist ein großartiger Erzähler und zieht mich jedes Mal in seine Geschichten rein, ob nun Fantasy, Horror oder zeitgenössisch.

    Ich hoffe, das hat Dir ein bisschen bei der Entscheidung geholfen?
    LG Gabi

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo Gabi,

      okay, das hilft mir schon einmal sehr weiter, danke. „Es“ wollte ich ja auch schon immer mal lesen, vielleicht nehme ich mir das tatsächlich mal vor. Aber vermutlich landet es erst mal auf der Wunschliste. Ich muss nämlich dringend meinen SuB abbauen. :D

      Dass King ein großartiger Erzähler ist, da stimme ich dir zu. Wahrscheinlich einer der besten unserer Zeit.

      Liebste Grüße
      Myna

      Gefällt 1 Person

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