Meine Städtereise nach Berlin

Heyho!

Vielen Dank für deinen Besuch bei mir. Heute habe ich wieder etwas Außergewöhnliches im Gepäck. Nämlich einen kleinen Reisebericht zu meinem Städtetrip nach Berlin vom 24. bis 28. Mai 2018.

Ich bin mit meinen Eltern und meinem Kumpel dorthin gereist, habe aber die meiste Zeit zu zweit mit meinem besten Freund verbracht. Meine Eltern hatten einfach andere Interessen. Oder wir. Wie man es sieht. :D

Was ich in Berlin alles besucht und entdeckt habe? Das verrate ich dir in diesem Blogpost.

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Am Donnerstag, den 24. Mai 2018 stand ich schon früh auf. Ich traf mich um kurz vor sechs Uhr mit meinen Eltern und ging mit ihnen gemeinsam zum Bahnhof, von wo aus wir mit der S-Bahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof fuhren. Nachdem wir die Baustelle von Stuttgart 21 bewundert hatten, ging’s ans Gleis, wo wir auf meinen Kumpel C. trafen. Die Fahrt nach Berlin dauerte insgesamt etwa sechs Stunden.

Die meiste Zeit verbrachten wir mit Lesen. Ich hatte extra die aktuelle Ausgabe 01 im zug„Selfpublishers“ mitgenommen und versank ganz in Artikeln über E-Book-Verlage und andere interessante Themen über das Selbstpublizieren von Büchern. Außerdem machte unserer Berlin-Reiseführer die Runde. Jeder wollte noch ein bisschen nach möglichen Ausflugszielen suchen. Insgesamt ging die Fahrt viel schneller herum als gedacht und schließlich kamen wir am Berliner Hauptbahnhof an. C. hatte schon die Route zum Hotel ausgekundschaftet und wir fanden es auf Anhieb.

Unser Zimmer stellte sich als sehr hübsch heraus. Überhaupt war das Hotel toll. Es lag zentral direkt am Kurfürstendamm und der Frühstücksraum befand sich im sechsten Stock, von wo aus man eine herrliche Aussicht über die Dächer Berlins hatte.

Nachdem wir erst mal in Ruhe angekommen und uns kurz ausgeruht hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Supermarkt. Wir fanden auch einen Edeka, der ganz in der Nähe lag. Dort kauften wir erst einmal neuen Proviant und Getränke ein.

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Im Theater

Am Abend folgte dann das erste „Highlight“ der Reise: wir besuchten das Musical „Grease“ im Admiralspalast. Es war sehr schön inszeniert und die Lieder gingen mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Den Film mit John Travolta und Olivia Newton-John kannte ich nämlich noch nicht. Ich beschloss, es schnellstmöglichst nachzuholen und diesen Film anzuschauen.

Am nächsten Tag zogen C. und ich los und machten eine „Hop on, hop off“-Tour quer

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Das Konzerthaus

durch Berlin. Wir sahen die Botschaften verschiedenster Länder, die CDU-Zentrale, das Konzerthaus, den Deutschen Dom, den Französischen Dom, das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel mit Reichtstag und Bundeskanzleramt, das Rote Rathaus, den Fernsehturm und Alexanderplatz, den Neptunbrunnen, den Berliner Dom, das Schloss Bellevue, die Siegessäule uvm. Ab und zu stiegen wir aus und erkundeten die Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust. Am chluss ging es noch ins KaDeWe (Kaufhaus des Westens), obwohl uns schnell klar wurde, dass das nicht unserer Preisklasse entsprach. ;-)

Samstag machten wir morgens nochmal eine Bustour an den Sehenswürdigkeiten vorbei, denn wir hatten noch ein gültiges Ticket für die „Hop on, hop off“-Tour.

Das eigentliche Highlight fand aber am Nachmittag statt. Wir (C. und ich) trafen nämlich

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Sarah und ich im Britzer Garten

meine liebe Freundin Sarah Force im Britzer Garten, einer riesigen Parkanlage mitten in Berlin. Nach einmal Kneipen im eiskalten Wasser und einer kleinen Futterpause mit Wassermelone, suchten wir uns ein stilles Plätzchen am Bach, wo wir uns niederließen und über Gott und die Welt quatschten. Es war ein sehr schöner Nachmittag und ich hatte das Gefühl, dass unser Treffen uns zu noch besseren Freunden gemacht hat.

Den Sonntag ließen wir gemütlich angehen. Erst gegen dreizehn Uhr trafen wir uns mit meiner Mutter vor dem Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. Mein Vater war so lange in einem Museum.
Madame Tussauds war ebenfalls ein echtes Highlight. Ich war 2009 schon einmal dort gewesen, doch in der Zwischenzeit waren viele neue Wachsfiguren hinzugekommen.

Es entstanden viele Bilder mit „Promis“ und hinzu kam, dass es eine 90er-Jahre-Ausstellung mit Bällebad gab. Das habe ich natürlich gleich mal ausprobieren müssen …

Leider bildeten sich während unserer Zeit im Wachsfigurenkabinett draußen Demonstrationen: AfD gegen Anti-AfD. Wir gerieten mitten hinein und als wir schließlich die U-Bahnstation erreichten, hieß es nur:

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Toll! Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis wir einen Bahnhof fanden, wo die Bahnen fuhren. Aber schließlich kamen wir doch noch wohlbehalten ins Hotel.

Am Montag, den 28. Mai 2018 ging es wieder nach Hause zurück. Wir waren pünktlich am Hauptbahnhof und an unserem Gleis wurde unser Zug bereits angezeigt. Wir waren müde und erschöpft und wollten nur noch nach Hause. Dann das Unfassbare: ca. 15 Minuten bevor unser Zug hätte abfahren müssen, kam die Nachricht: „Dieser Zug fällt heute aus!“ Von nun an begann eine Odyssee durch mehrere Züge und einem Chaos nach dem anderen. Wir legten uns sogar mit einer Schaffnerin an – es war ein Abenteuer für sich. Um kurz nach Mitternacht erreichte ich schließlich völlig erledigt mein Zuhause. Den nächsten Tag schlief ich komplett durch.

Trotzdem war es eine tolle Reise, während der ich viele neue Eindrücke und Inspiration gewonnen habe. Ich würde diese Zeit nicht missen wollen. <3

Warst du schon mal in Berlin? Wenn ja, was war dein besonderes Highlight? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin gespannt auf deine Erlebnisse.

Achtung!

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7 Kommentare zu “Meine Städtereise nach Berlin

  1. Ich war erst einmal in Berlin – mit 17. Das war vor 11 Jahren.
    Damals war unser Highlight vermutlich shoppen und Shisha rauchen vor dem Reichstag. Da sind zugegebenermaßen ziemlich lustige Bilder entstanden.
    Heute würde ich meinen Berlinbesuch aber doch etwas anders angehen.^^

    Gefällt 1 Person

  2. Hach, schön, nochmal alles so zu lesen, obwohl wir ja schon darüber gesprochen haben.
    Es freut mich wirklich sehr, dass ihr so eine tolle Zeit hattet, trotz Demo. Tut mir echt leid, dass ich das nicht mehr aufm Schirm hatte, sonst hätte ich euch das natürlich gesagt.

    Das Treffen hat mir auch richtig gut gefallen! Und ja, ich finde auch, dass es uns zu besseren Freunden gemacht hat <3 sehr gerne und jederzeit wieder! <3

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Gefällt 1 Person

    • Kein Problem wegen der Demo – wir sind ja wieder ins Hotel gekommen. :D Das ist halt auch typisch Großstadt. In Esslingen haben wir das nicht. ;-)

      Ja, dann sind wir wohl einer Meinung <3 Vielleicht können wir das Treffen ja irgendwann wiederholen. Je nachdem, was die Zukunft bringt.

      Liebste Grüße
      Myna

      Gefällt 1 Person

  3. In Berlin war ich einmal für einen Tag mit einer Jugendgruppe. Das war Anfang 1990, es gab noch Grenzkontrollen (wir waren aus der DDR nach West-Berlin eingereist). An besondere Höhepunkte kann ich mich nicht erinnern. Damals war es noch neu und aufregend genug, überhaupt diese Stadt auf beiden Seiten der Mauer sehen zu können.

    Gefällt 1 Person

      • Die ganze Reise war spannend. Wir waren halt junge Wessis, die den wilden Osten besuchten, wo mitten in der Nacht noch sowjetische Truppen über Dorfstraßen rumpelten und die Telefonleitungen am Abend abgestellt wurden. Ganz zu schweigen von der dicken Luft, die durch die ganzen Trabis und Wartburgs erzeugt wurde.

        Das war schon eine ganz andere Welt. Berlin war da nur das i-Tüpfelchen.

        Gefällt 1 Person

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