Rezension: „Ist Fat Bob schon tot?“ von Stephen Dobyns

Titel: Ist Fat Bob schon tot? (Original: Is Fat Bob Dead Yet?)ist fat bob schon tot cover
Autor: Stephen Dobyns
Genre: Krimi, Thriller
Verlag:
  C. Bertelsmann
Seiten: 457
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-570-10230-5
Format: Hardcover
Preis:  19,99 €

Klappentext

In der idyllischen Kleinstadt New London, Connecticut , wird Connor Raposo zufällig Zeuge eines grässlichen Unfalls zwischen einem Laster und einem Motorrad, bei dem der Biker eindeutig den Kürzeren zieht. Und ohne recht zu wissen, warum, gerät Connor im Lauf der nun folgenden Ereignisse von einer Kalamität in die nächste. Morde geschehen, rätselhafte Frauen und rabiate Ganoven kreuzen seinen Weg – und er muss zusehen, wie er aus der ganzen Sache wieder heil herauskommt.

Extrem komisch ,extrem unterhaltsam präsentiert Stephen Dobyns eine rasante Krimigeschichte voller raffinierter Einfälle, aberwitziger Dialoge und schräger Typen.

Meine Meinung

Phew, ich bin durch! Ich dachte ja schon, dieses Buch endet niemals. Hundertmal habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen, doch dann habe ich doch bis zum Ende durchgehalten.

Das Cover zeigt eine Katze, die ein Schild mit dem Titel hält. Ein sehr unpassendes Cover, wie ich finde, denn eine Katze kommt im ganzen Roman nicht vor. Wenn schon Tiere, dann Hunde (vor allem Beagles).

Ein Wort, das die Geschichte am besten beschreibt ist wohl „schräg“. Sie ist aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers geschrieben, der einzelne Szenen auch selbst kommentiert. Das war schon mal sehr ungewohnt, denn ich habe bisher hauptsächlich von personalen Erzählern gelesen.

Dadurch, dass der Erzähler quasi über dem Geschehen schwebte, konnte ich leider auch keine Verbindung zu den einzelnen Figuren aufbauen oder mich mit ihnen identifizieren. Die Figuren blieben so irgendwie „unerreichbar“ für mich, was mich massiv gestört hat. Ich konnte einfach nicht mit ihnen mitfiebern. Das hat das Lesen sehr anstrengend gemacht.

Die Handlung ist etwas langwierig und hätte sicher auch auf weniger Seiten erzählt werden können. Allein schon die ewigen Beschreibungen des Äußeren der einzelnen Figuren hat extrem genervt. Selbst wenn die Figuren nicht wichtig waren, wurden sie genaustens beschrieben.

Außerdem stellte sich heraus, dass der Autor und ich wohl nicht den gleichen Humor teilten. Ich musste kaum schmunzeln, nur gegen Schluss hat mich Vaughn mit seinen chaotischen Sätzen ein wenig zum Lachen gebracht, auch wenn ich manchmal erst mal rätseln musste, was er meint.

Alles in allem hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen und ich kann es auch nicht weiterempfehlen. Ich gebe enttäuschte zwei Herzchen.

Über den Autor

Stephen Dobyns wurde 1941 in Orange, New Jersey, USA geboren. Er hat für seine Werke einiges an Preisen gewonnen und schreibt hauptsächlich Lyrik und Thriller. Einige seiner Geschichten wurden bereits verfilmt. Der Autor lebt in Westerly, Rhode Island, USA.

Mein Fazit

Leider eine Enttäuschung. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.

Meine Bewertung

2herzchen

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