#Depribattle | Woche #6

Howdy!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Vor sechs Wochen habe ich mein #Depribattle (mehr Infos dazu hier) gestartet und mich mutig in den Kampf gegen Depression und Ängste begeben.

Wie die Woche vom 14.  bis 20. Juli 2018 gelaufen ist, verrate ich dir in diesem Blogpost. Er ist eine Art Tagebuch, in das ich Updates während der einzelnen Wochentage geschrieben habe.

Achtung! Triggergefahr!

In diesen Beiträgen schreibe ich ziemlich hoffen und ehrlich über meinen Alltag. Es könnte passieren, dass ich Depression, Angstzustände, SVV oder andere Symptome bei Menschen triggere, die dafür anfällig sind.

#Depribattle

 

14. Juli 2018 – 22:33 Uhr

Der heutige Tag war etwas „tranfunzlig“, wie wir Schwaben sagen. Sprich, ich bin erst ewig nicht in die Gänge gekommen. Habe mich viel im Bett versteckt und hatte keine Motivation irgendetwas zu tun.

Doch mit dem Abend kam auch meine Energie zurück und ich habe noch etwas über 2.000 Wörter geschrieben. Außerdem habe ich noch eine lange E-Mail beantwortet und somit doch noch den Tag genutzt. Deshalb werde ich ihn auch beim Disziplin verbuchen, auch wenn es erst so aussah, als würde die Depression gewinnen.

Die nächste Woche wird etwas anstrengender und ich hoffe, dass ich es schaffe, cool zu bleiben und weiter gegen die Depression und Ängste zu kämpfen. Ich habe jetzt schon etwas Schiss vor dem, was auf mich zukommt, aber irgendwie werde ich das schon durchstehen.

22. Juli 2018 – 00:46 Uhr

Ausnahmsweise geht die heutige #Depribattle-Woche erst am Sonntag online. Ich war die Woche über so beschäftigt, dass ich gar nicht dazu kam, weitere Updates zu schreiben.

Diese Woche war ganz gut und ich habe viel erlebt, z. B. auch meinen Kurzroman fertiggeschrieben, also die Rohfassung. Das Ding ist totaler Mist, aber es ist ja auch noch ein Rohdiamant, an dem man feilen muss. Ich habe das Projekt zur Übung genutzt, um mehr Beschreibungen, Gefühle und Gedanken in meine Geschichten einzubauen.  Ich habe ja bisher immer ziemlich direkt und „nüchtern“ geschrieben, mit wenig Vergleichen und Umschreibungen. Das habe ich jetzt etwas geändert.

Außerdem habe ich „Opfermond“ von Elea Brandt wiederholt gelesen (weil es dazu morgen einen Beitrag anlässlich ihrer Bloggerwoche geben wird) und war wieder einmal sehr begeistert vom Schreibstil der Autorin. Von ihr habe ich mir auch ein bisschen was abgeschaut. Das Lesen dieser Geschichte hat mich irgendwie glücklich gemacht. Es gehört zu den kleinen Glücksmomenten im Alltag.

Meine Ängste und Zwänge hatte ich am Freitag wieder. Die kommen einfach nach wie vor einmal in der Woche und ich kann gar nichts dagegen tun. Außer schlafen. Bin daher auch schon früher ins Bett als sonst.

Die Depression hat mich größtenteils in Ruhe gelassen und daher steht es jetzt 28:13 für die Diszplin.

Wochenfazit

Die Woche war anfangs etwas von der Depression geprägt, aber dann habe ich so viel Schönes erlebt, dass die Depression und Angst in den Hintergrund gerückt sind. Auch wenn es mir letzten Sonntag und am Freitag wieder ziemlich schlecht ging, hatte ich sonst viele gute Tage. So darf es gerne weitergehen.


Achtung!

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2 Kommentare zu “#Depribattle | Woche #6

  1. Wie schön, dass die positiven Dinge in dieser Woche die Überhand bekamen. Selbst wenn die Depri nicht komplett zurückgedrängt wurde – wer schafft das auch schon – klingt das nach einer Woche, mit der Du sehr zufrieden sein kannst.
    „Opfermond“ habe ich auch gerade zu Ende gelesen und fand es richtig toll, obwohl Fantasy sonst nicht unbedingt mein Schwerpunkt ist. Nun steht noch „Sand und Wind“ auf meiner Liste :-)
    Hab einen schönen Sonntag!
    LG Gabi

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Gabi,

      vielen Dank für die lieben Worte. Ja, die Depression konnte ich diese Woche für die meiste Zeit verdrängen. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Auch wenn, die Depri ab und zu wieder zurückkam, war ein Großteil der Woche positiv.

      Freut mich, dass dir „Opfermond“ so sehr gefallen hat. Ist auch ein ganz tolles Buch. „Sand und Wind“ möchte ich auch unbedingt noch lesen. Ich liebe Elea Brandts Schreibstil.

      Liebste Grüße
      Myna

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