11 Inspirationsquellen für Schreiberlinge

(Werbung, unbezahlt)

Heyho!

Danke, dass du bei mir vorbeischaust. Heute gibt’s mal wieder einen Beitrag über das Schreiben.

Kennst du das? Du willst eigentlich schreiben, bist richtig motiviert, loszulegen, aber dir will einfach nichts einfallen? Der Cursor blinkt auf der leeren Seite und du weißt nicht, wie du sie füllen sollst? Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Im Folgenden werde ich dir elf nützliche Inspirationsquellen vorstellen, die deine Kreativität zum Sprudeln bringen.

11 Inspirationsquellen

1. Hier spielt die Musik!

Musik gehört wohl zu den inspirierendsten Dingen überhaupt. Ein Lied oder Musikstück kann uns in andere Welten versetzen, uns träumen lassen oder uns entspannen. Genau das brauchen wir, wenn wir uns inspirieren lassen wollen.

Ob du nun Songs mit Gesang (Texte können inspirierend sein, aber auch ablenken) hörst oder instrumentale Musik – versuche es einfach mal und lass dich verzaubern.

Das Gute an Musik ist, dass du sie individuell an dein Genre anpassen kannst. Du schreibst Fantasy? Dann wäre wohl keltische oder mittelalterliche Musik für dich das Richtige. Du schreibst über blutrünstige Vampire, Werwölfe oder Zombies? Schauermusik kann dich hier in die richtige Stimmung bringen (z. B. Soundtracks von Horrorfilmen). Bei Romance hast du wohl die größte Auswahl, denn die meisten Lieder handeln von der Liebe.

Ein paar Komponisten instrumentaler (Schreib-)Musik habe ich dir hier schon einmal vorgestellt. Du findest sie auf YouTube und viele davon auch bei Streamingdiensten wie Spotify.

2. Gut geträumt?

Träume können eine echte Inspirationsquelle sein. Stephenie Meyer z. B. hat von einem Vampir geträumt, der sich in ein Menschenmädchen verliebt – daraus ist die „Bis(s)“-Reihe entstanden. Auch Tagträumereien können hierunter gefasst werden. J. K. Rowling soll ihre Idee für „Harry Potter“ bei einer Zugfahrt gekommen sein, als sie vor sich hinträumte.

Eine gute Idee ist allemal, ein Traumtagebuch zu führen. Hierin schreibst du jeden Tag deine Träume (sofern du dich erinnerst) und zwar am besten gleich nach dem Aufwachen, denn man vergisst sie schnell. Einfach ungefiltert alles reinschreiben, was dir zu deinem Traum noch einfällt. Mag sein, dass Vieles davon sich bei späterem Durchlesen als Mist ergibt, doch es gibt auch immer wieder Träume, die wahres Potential in sich tragen.

Du wirst sehen, je öfter du deine Träume aufschreibst, desto öfter kannst du dich an sie erinnern.

3. Was in der Zeitung steht …

Artikel in Zeitungen und Zeitschriften können eine wahre Fundgrube für Ideen sein.

Wage doch mal ein kleines Experiment: Suche dir eine Headline (Überschrift) aus der Zeitung (oder alternativ einer Zeitschrift) aus und schreibe dazu eine Kurzgeschichte. Es kann am Ende etwas vollkommen anderes dabei herauskommen, als das, was wirklich passiert ist. Aber das ist nicht schlimm – im Gegenteil, es ist genau das, was wir wollen.

Kleiner Tipp: Am inspirierendsten sind meist kurze Meldungen am Seitenrand der Zeitung, auch oft im Lokalteil.

Ich sammle immer wieder interessante Artikel mit spannenden Headlines, um mich zu inspirieren. Auch auf Webseiten von Zeitungen und Zeitschriften finden sich solche Berichte (falls du, so wie ich, keine Zeitung abonniert hast). Du kannst dir in deinen Favoriten einen Ordner anlegen und sie darin sammeln oder du speicherst sie in einem Programm wie z. B. Evernote.

4. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte …

Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Eine Sprache, die jeder versteht, egal woher er stammt. Sie können die wildesten Fantasien in Schwung bringen oder uns zu neuen Ideen inspirieren.

Auf DeviantArt, Flickr und Instagram z. B., gibt es viele tolle Fotos und Illustrationen, die deine Gedanken anregen können. Ein ganz besonderer Schatz ist Pinterest, mit dem du eigene Pinnwände zu beliebigen Themen anlegen und pflegen kannst. Ich bin sehr aktiv auf Pinterest und habe mittlerweile über sechzig Pinnwände zu den unterschiedlichsten Themenbereichen: von Charakterportraits, über Fantasyillustrationen bis hin zu Naturfotografie. Falls du dich meinen Followern anschließen magst, findest du mich hier. Du kannst übrigens auch geheime Pinnwände anlegen, die dann nur für dich sichtbar sind, falls du es nicht öffentlich machen möchtest.

Übrigens findet sich auch offline tolles Bildmaterial: Ob eigene Bilder aus dem letzten Urlaub oder in Zeitschriften und Werbekatalogen (z. B. von Reiseveranstaltern).

5. Relax, take it easy!

Die besten Ideen kommen meist dann, wenn man sich entspannt. Zum Beispiel kurz vor dem Einschlafen (sehr tückisch!) oder unter der Dusche. Deshalb: Entspanne dich! Egal ob vor dem Fernseher oder draußen auf dem Balkon in der Sonne.

Du kannst auch Meditation mal ausprobieren. Dazu setzt oder legst du dich bequem hin, sodass du dich ganz entspannen kannst. Schließe deine Augen und lass deine Gedanken vorüberziehen. Halte nicht an ihnen fest, sondern lass sie einfach wie die Wolken am Himmel vorbeigleiten. Optional kannst du dazu auch Entspannungs- oder Meditationsmusik hören (findest du beides auf YouTube). Versuche, deinen Kopf ganz leer zu bekommen. Oft reichen schon fünf Minuten, um dich so weit relaxen zu lassen, dass dir wieder neue Ideen kommen.

6. Kreativität hat viele Gesichter …

Wenn das Schreiben gerade nicht klappt, wie wäre es dann mit einer anderen Form der Kreativität?

Du könntest z. B. schöne Bilder und Headlines aus Magazinen und Zeitungen ausschneiden und damit Collagen basteln. Oder du machst Musik, spielst ein Instrument (wenn du kannst) oder singst Karaoke (hier verweise ich wieder auf YouTube). Auch eine Fotografietour kann Spaß machen, da du dich dabei auch noch draußen bewegst (dazu kommen wir gleich). Einfach mal die Gegend auf Bildern festhalten und die kleinen Details deiner Umgebung wahrnehmen.

Je nach Jahreszeit könntest du auch deine Wohnung schön dekorieren oder mal ein neues Kochrezept ausprobieren. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – aber eines ist sicher: Wenn du dich kreativ auslebst, wirst du auch wieder die Ideen zum sprudeln bringen.

7. Das Kind muss an die frische Luft!

Rausgehen in die Natur ist nie verkehrt. Wenn es am Schreibtisch absolut nicht klappen will, wie wäre es dann mit einem kleinen Spaziergang? Bewegung tut gut und die vielen neuen Eindrücke, die du draußen gewinnen kannst, regen die Fantasie an.

Als ich ein Kind war, sind meine Eltern mit uns oft zum Wandern in die Berge gefahren. Für mich war das eher eine Tortur, als ein tolles Erlebnis – ich bin einfach kein Wanderer. Deshalb habe ich angefangen, mir auf dem Weg Geschichten auszudenken. Ich habe die Felsen und Wälder rund um mich in meine Storys miteinbezogen. Was, wenn hier Zwerge leben, die sich vor den Menschen verstecken? Oder Riesen in großen Höhlen im Inneren der Berge? Du siehst: Man kann draußen in der Natur viel Inspiration gewinnen.

Frage dich, wie es an diesem Ort riecht und welche Geräusche du hörst. Erlebe die Natur mit all deinen Sinnen.

Extratipp: Sport bringt ebenfalls die Kreativität zum Fließen. Egal ob du wanderst, joggst, schwimmst oder Rad fährst – Bewegung tut nicht nur deinem Körper, sondern auch deinem Geist gut.

8. Lies dich kreativ!

Manchmal bringen Bücher, die wir lesen, uns auf eigene Ideen. Sie dürfen dich ruhig inspirieren, solange du die Geschichte nicht nacherzählst oder kopierst.

Geh doch mal in eine Buchhandlung oder die örtliche Bibliothek. Nimm ein Buch, das dich spontan anspricht, aber das du noch nicht gelesen hast. Jetzt lese den Klappentext oder schlage eine beliebige Seite auf. Wie könnte die Geschichte weitergehen? Was könnte sich daraus entwickeln? Stelle dir Fragen, die mit „Was wäre, wenn …“ beginnen.

Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Filmen und Serien.

9. Schreck, lass nach!

Gute Neuigkeiten für all die Angsthasen und Phobiker da draußen: Eure Ängste können euch zu tollen Horrorautoren machen. Egal, was dir einen schnellen Puls beschafft, du kannst es für Gruselgeschichten nutzen. Nur, wenn du selbst Angst beim Schreiben bekommst, ist es auch furchteinflößend für die Leser. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Wie wäre es mit einer Geschichte über Riesenspinnen, die die Erde bevölkern? Oder deine Protagonistin bleibt im Aufzug stecken – ausgerechnet mit diesem gruseligen Typen!

Nur wenn du selbst die Ängste kennst, kannst du sie auch authentisch wiedergeben. Mache dir doch mal eine Liste über die Dinge, die dir wirklich Furcht einflößen und überlege dann, wie du sie in einer Geschichte verarbeiten könntest.

10. Hello Stranger!

Eine gute Übung kann auch Folgendes sein: Du setzt dich an einen belebten Ort, z. B. in die U-Bahn, in einen Park, in ein Café, usw. Nun beobachtest du die Menschen um dich herum. Wie sehen sie aus? Welche Mimik und Gestik zeigen sie? Wie sind sie angezogen? Worüber unterhalten sie sich?

Unterhaltungsfetzen können mit der „Was wäre, wenn …“-Frage zu waren Inspirationsboostern werden. Es lohnt sich also, mal genauer hinzuhören.

Aber auch einfach so Menschen zu beobachten, kann deine Fantasie zum Blühen bringen. Überlege dir, wer diese Menschen sein könnten, wie sie heißen, was sie im Leben tun und was ihren Charakter ausmacht. Welche Probleme, Ängste oder Sorgen könnte die Person haben? Wohin ist sie gerade unterwegs? Und was für besondere Merkmale hat sie?

Schreibe es dir am besten in einem Notizbuch oder einer Notizapp fürs Handy auf.

11. Impulse von außen …

Als letzten Tipp lege ich dir Schreibimpulse wie Writing Prompts oder auch Zitate ans Herz.

Writing Prompts sind kleine Textfetzen, die als Inspirationsfunke dienen sollen. Du findest sie in Büchern wie z. B.

  • „Writing Prompts für jede Gelegenheit: 300 Schreibinspirationen“ von Ben Lesser oder
  • „Fantasy Writing Prompts: 77 Powerful Ideas To Inspire Your Fiction“ von Rayne Hall (Englisch).

Zitate findest du z. B. auf Zitate.net oder BrainyQuote.com (Englisch) oder auch in Zitatebüchern. Schau doch mal in deiner örtlichen Bibliothek danach.

Alternativ kannst du auch z. B. auf Pinterest nach Zitaten und Writing Prompts suchen. Ich habe dazu Pinnwände auf meinem Account angelegt. Zu meiner Sammlung von meist englischen Zitaten kommst du hier, zu meinen (ebenfalls meist englischen) Writing Prompts hier.

Hast du noch mehr Tipps auf Lager? Oder hast du mal eine Technik ausprobiert? Dann lass es mich doch in den Kommentaren wissen.


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3 Kommentare zu “11 Inspirationsquellen für Schreiberlinge

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