#Depribattle | Woche #13

Hallo du!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Vor dreizehn Wochen bin ich ins #Depribattle von der lieben Thekla von Wintermohn eingestiegen (mehr Infos zum Ablauf  hier).

Ich habe meiner Depression und meinen Ängsten den Kampf angesagt und berichte hier immer freitags mit wöchentlichen Updates von meinen Erfolgen und Misserfolgen.

Es ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut. Manchmal schreibe ich mal ein paar Tage nichts, aber ich versuche, möglichst regelmäßig Updates reinzuschreiben.

Hier geht es also um die 13. Woche, die vom 1. bis 7. September 2018 dauert.

Achtung! Triggergefahr!

In diesen Beiträgen schreibe ich ziemlich hoffen und ehrlich über meinen Alltag. Es könnte passieren, dass ich Depression, Angstzustände, SVV oder andere Symptome bei Menschen triggere, die dafür anfällig sind.

#Depribattle

2. September 2018 – 16:02 Uhr

So, jetzt gibt es gleich was zu essen. Mir geht es heute ganz okay, nicht gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ich habe vorhin eine laaange Lesesession eingelegt und das hat mir wirklich Spaß gemacht. Mein aktuelles Buch, ein Gay-Romance-Roman, gefällt mir bisher richtig gut.

Das Wochenende verlief ruhig. Ich habe hier und da ein paar Ideen für den NaNoWriMo gesammelt und noch ein paar Ausschreibungen entdeckt, bei denen ich ggf. mitmache. Mal sehen. Ich muss mich jetzt erst mal im Stil verbessern. Dann sieht man weiter.

4. September 2018 – 21:39 Uhr

Heute war ein sehr antriebsloser Tag. Aber irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, ein bisschen Indonesisch zu lernen, die neue flow zu lesen und fürs Fernstudium zu lernen. Alles in allem war der Tag also ganz okay. Ich habe auf jeden Fall nicht aufgegeben und das ist ja das Wichtigste an solchen Tagen.

Generell merke ich, dass ich wieder etwas aktiver werde. Und ich habe mein Essverhalten besser im Griff. Zwar habe ich noch immer oft Heißhunger (vor allem abends), aber ich kann damit umgehen, indem ich ein Glas Wasser trinke. Das stillt den Heißhunger meist schon. Ich habe mich mehr und mehr ans Wassertrinken gewöhnt und trinke auch fast nichts anderes mehr – außer mal einer Kanne Tee ab und zu.

Der Kampf gegen die Depression ist nicht leicht und manchmal würde ich am liebsten alles hinschmeißen, mich im Bett verkriechen und die Welt aussperren. An solchen Tagen denke ich dann, dass mein Leben verpfuscht ist und ich nichts mehr in den Griff bekomme – aber das entspricht nicht der Wahrheit. Ich kann vieles, wenn ich nur meine Angst und Depression überwinde.

5. September 2018 – 23:01 Uhr

Den heutigen Tag habe ich auch mehr vergeudet, als sinnvoll genutzt. Ich war einfach null produktiv. Aber dafür habe ich zwei Artikel in der neuen „flow“ gelesen und nochmal ein bisschen gezeichnet (wenn auch nicht gut. Das Ergebnis sieht einfach nur schrecklich aus ^^).

Da ich so müde und träge war, habe ich versucht, mich ein bisschen zu bewegen und ein Yoga-Video ausprobiert – und ich bin phänomenal gescheitert. Die Übungen waren am Anfang noch ganz leicht und angenehm, aber dann wurden sie einfach nur schmerzhaft und ich bin überhaupt nicht mehr mitgekommen. Ich bin wohl selbst für einen Yoga-Anfänger zu unsportlich. :P

Aber als ich meinen Frust bei Twitter darüber rausgelassen habe, bekam ich sehr liebe Antworten und viel Verständnis. Keine Häme oder Schadenfreude – einfach nur zuckersüße Ermutigung. Das hat mich sehr getröstet und aufgemuntert.

Es steht übrigens 57:29 für die Disziplin.

7. September 2018 – 20:32 Uhr

Heute kam ich wieder schwer au dem Bett. Es war schon fast 15 Uhr, als ich mich endlich aus den Federn gequält und mich mehr oder weniger motiviert an die Überarbeitung meiner Kurzgeschichte gesetzt habe, womit ich gestern bereits begonnen hatte.

Ich habe es gestern allerdings nach etwa einer Seite abgebrochen, weil meine Angstzustände mich wieder gequält haben. Deshalb bin ich auch einigermaßen früh ins Bett.

Aber es gibt auch etwas Positives: Heute kam endlich das von mir lang ersehnte neue Album von Paul McCartney auf den Markt. Es heißt „Egypt Station“ und ich höre es gerade auf Spotify. Paul hat sich mal wieder selbst übertroffen. <3

Die Musik sorgt gerade dafür, dass es mir etwas besser geht und ich werde wohl noch ein bisschen an der Kurzgeschichte feilen und schrauben.

Wochenfazit

Diese Woche war wieder ein bisschen schwierig. Ich konnte mich kaum dazu aufraffen, etwas Produktives zu tun. Doch gegen Ende der Woche wurde es etwas besser. Ich hoffe, dass mir die neue Motivation noch eine Weile erhalten bleibt.

Jedenfalls steht es bisher 58:30 für die Disziplin.


Achtung!

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