#Depribattle | Woche #17

Hey you!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Vor siebzehn Wochen bin ich ins #Depribattle von der lieben Thekla von Wintermohn eingestiegen (mehr Infos zum Ablauf  hier).

Ich habe meiner Depression und meinen Ängsten den Kampf angesagt und berichte hier immer freitags mit wöchentlichen Updates von meinen Erfolgen und Misserfolgen.

Es ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut. Manchmal schreibe ich mal ein paar Tage nichts, aber ich versuche, möglichst regelmäßig Updates reinzuschreiben.

Hier geht es also um die 17. Woche, die vom 29. September bis 5. Oktober 2018 dauert.

Achtung! Triggergefahr!

In diesen Beiträgen schreibe ich ziemlich hoffen und ehrlich über meinen Alltag. Es könnte passieren, dass ich Depression, Angstzustände, SVV oder ähnliche Symptome bei Menschen triggere, die dafür anfällig sind. Falls du zu solch einer Risikogruppe gehörst, rate ich dir davon ab, weiterzulesen.

#Depribattle

29. September 2018 – 21:37 Uhr

Heute war ein anstrengender, wenn auch ganz schöner Tag. Ich musste schon um 7:30 Uhr aufstehen, da gegen 8:30 Uhr meine Eltern zu mir kamen, um mich abzuholen. Bis ich dann aus dem Bett draußen war, war es aber schon 7:50 Uhr, also musste ich mich ziemlich beeilen und das Frühstück ausfallen lassen. Zu meinem Pech waren meine Eltern auch noch zehn Minuten früher dran, als geplant, wodurch ich völlig ins „hudla“ geriet, wie wir Schwaben so schön sagen.

Schließlich fuhren wir einkaufen und zum Glück war um diese Uhrzeit noch nicht viel los im Supermarkt, sodass wir das schnell hinter uns bringen konnten. Anschließend fuhren wir zu meiner Schwester, da diese heute Geburtstag hat, und bekamen bei ihr ein Weißwurstfrühstück (ich habe aber Wiener gegessen, weil ich Weißwürste nicht so sehr mag). Danach fuhren wir zur Familie ihres Freundes, die ich heute zum ersten Mal traf. Ich hatte mir vorgenommen, bei denen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch wer hat den ganzen Tag die Klappe nicht aufgekriegt? Genau, moi!

Es hat mich echt geärgert, dass ich fast nichts gesagt habe, während meine Schwester total aufgedreht und extrovertiert war und alle unterhalten hat. Klar war es trotzdem schön. Es war lustig und wir hatten viel zu lachen. Aber ich war neidisch auf meine Schwester, weil die so offen mit den Leuten umgehen konnte, während ich keinen Pieps von mir gegeben habe.

Abgesehen davon, waren alle mit Partner da, nur ich war alleine. Da bin ich mir schon ein bisschen doof vorgekommen. So wie das fünfte Rad am Wagen.

Aber ich hab’s überlebt und die Leute waren ja echt nett und haben sich wirklich Mühe gegeben.

Meine Schwester kann sich wirklich glücklich schätzen, dass ihre Schwiegerfamilie so lieb ist. Das habe ich bei meinen Schwiegereltern nie so erfahren. Ich bin mir dort immer unerwünscht vorgekommen.

Jedenfalls bin ich jetzt völlig k.o. und brauche erst mal ein bisschen Ich-Zeit für mich alleine. Typisch Introvertierte eben. ;-)

30. September 2018 – 21:41 Uhr

Uiuiui, heute geht der September schon zu Ende und der hoffentlich goldene Oktober bricht morgen an.

Mir geht es heute gut. Mein bester Freund war da und wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Wir haben die „heute Show“ in der Mediathek des ZDF angeschaut, waren ein bisschen in der Sonne und haben uns ein leckeres Mittagessen gegönnt.

Ich hatte ihn schon lange nicht mehr gesehen, obwohl wir täglich telefonieren. Die letzten Treffen mussten immer kurzfristig abgesagt werden, weil ständig etwas dazwischen kam oder er sich nicht wohl genug fühlte, um zu mir zu kommen.

Ist halt schwierig, ein Treffen zu planen, wenn beide von ihren inneren Dämonen gequält werden. Aber gut, diese Woche hat es endlich geklappt und ich habe mich so gefreut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich wollte ihn gar nicht mehr gehen lassen, aber so gegen 18 Uhr ist er dann wieder aufgebrochen.

Ich habe dann noch schnell ein Buch zu Ende gelesen, damit ich diesen Monat wenigstens eines beendet habe (meine Lesestatistik war erschreckend leer) und sitze jetzt am Laptop, um noch ein paar Dinge zu erledigen.

4. Oktober 2018 – 18:12 Uhr

Die Woche lief bisher ganz gut. Gestern war ja Feiertag, da hatte ich Besuch von meinem Lieblingsmenschen. Das war ganz schön, wir waren leckere Burger essen und danach haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht. Anschließend sind wir zu mir gefahren und haben einen Film angeschaut. Ich hatte schon seit Monaten keinen Film mehr gesehen. Das liegt wohl daran, dass ich generell wenig fernsehe.

Und nachts habe ich dann mit einem ganz besonderen Menschen gechattet, weshalb ich wieder erst früh am Morgen ins Bett ging. Das ist zwar nicht sonderlich gut für meinen Biorhythmus, doch ich habe den Chat sehr genossen und er hat dazu beigetragen, dass ich mich besser fühlte. Diese Person ist nämlich sehr verständnisvoll und zeigt mir jedes Mal, dass ich ihr etwas bedeute. Das tut gut.

Wochenfazit

Diese Woche lief eigentlich ganz gut, wenn man von der vielen Pennerei mal absieht.

Am Freitag war meine Mutter bei mir und wir haben einen schönen Tag zusammen erlebt. Das hat mir so richtig gutgetan. Ich vermisse meine Eltern sehr.

Ich hatte keinen richtig schlechten Tag in dieser Woche, das darf gerne so weitergehen.

Es steht 83:32 für die Disziplin. Das ist doch wirklich mal ein gutes Ergebnis.


Achtung!

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