Rezension | „Staub & Regenbogensplitter“ von Stella Delaney

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Titel: Staub und Regenbogensplitter: 13 dunkelbunte Geschichtenstaub und regenbogensplitter
Autorin: Stella Delaney
Genre: Kurzgeschichtensammlung
Verlag:
  Selfpublishing
Seiten: 160
Jahr: 2017
ISBN: 9783745039238
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 1,99 € (bzw. 7,99 €)

Klappentext

13 Geschichten über die dunklen Facetten des Lebens – und all seine Farben.
Welche Farbe hat der Wahnsinn?
Wie weit würdest du gehen, um jemanden zu schützen, der dir viel bedeutet?
Wen würdest du wählen, wenn du dich zwischen deiner Familie und deiner großen Liebe entscheiden müsstest?
Ganz unvermittelt sind sie plötzlich da. Die schweren Fragen, die schmerzhaften Entscheidungen, die ausweglosen Situationen – die düsteren Momente im Leben.
Jeder kennt sie. Jeder fürchtet sie. Und jeder muss sich ihnen stellen.
Unterschiedliche Erzählungen – von Krimi bis (Queer) Romance, von Dystopie bis Fantasy – und sie alle haben eines gemeinsam: die Botschaft, dass es auch in den dunkelsten Momenten zumindest noch einen Funken Hoffnung gibt.
Stückchen vom Regenbogen im Grau. 

Meine Meinung

Als ich online von dieser Kurzgeschichtensammlung las, wurde ich sofort neugierig. Sie versprach einen düsteren Lesespaß mit vielen verschiedenen Themen, also griff ich zu – und wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt den Titel auf buntem, glitzerndem Hintergrund. Es passt gut zur Sammlung und macht neugierig darauf.

Es handelt sich dabei um eine Kurzgeschichtensammlung und nicht um eine Anthologie. Der Unterschied liegt darin, dass Kurzgeschichtensammlungen von einer Person geschrieben werden, während Anthologien Geschichten von verschiedenen Autoren beinhalten.

Stella Delaney hat einen sehr poetischen, bildhaften Schreibstil. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich musste mich allerdings konzentrieren, denn sonst konnte es geschehen, dass ich den Faden verlor oder die Geschichte nicht richtig verstand.

Die Autorin ist eine Wortkünstlerin. Sie spielt mit Worten, kreiert Bilder daraus und lässt ihre Figuren lebendig und greifbar werden. 

Die Sammlung enthält sämtliche Genres, von Drama über Krimi bis hin zur Queer-Geschichte. Es kommt wirklich jeder Geschmack auf seine Kosten. Dennoch haben alle Storys eines gemeinsam: Sie sind düster.

Jede Geschichte ist einer bestimmten Farbe zugeordnet und es macht Spaß, diese Farbe in der Story wiederzuentdecken. Manchmal ist es sehr subtil gehalten. Doch man findet die dazugehörige Farbe grundsätzlich immer und wenn es nur eine Augenfarbe ist.

Mir hat das Buch gefallen, aber es ist kein absolutes Must-Read. Daher vergebe ich vier Herzchen.

Über die Autorin

Stella Delaney wurde in Unterfranken geboren. Sie verbrachte einige Zeit in England und entdeckte dort ihre Liebe zu Großbritannien, der keltischen Kultur und der englischen Sprache. Mittlerweile lebt die Autorin in der Schweiz. Ihre Kurzgeschichtensammlung „Staub & Regenbogensplitter“ erhielt 2018 den Skoutz-Award.

Mein Fazit

Düstere Sammlung an kunterbunten Kurzgeschichten mit Tiefgang – ich empfehle das Buch gerne weiter.

Meine Bewertung


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Ein Kommentar zu “Rezension | „Staub & Regenbogensplitter“ von Stella Delaney

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