Rezension | „Werwölfe in Aremsrath“ von Tanja Hanika

(Unbezahlte Werbung)

Titel: Werwölfe in Aremsrath
Autorin: Tanja Hanika
Genre: Schauerroman
Verlag:
  Selfpublishing
Seiten: 186
Jahr: 2018
ISBN: 978-1729452271
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 6,66 € (bzw. 11,99 €)

Klappentext


1873 – Nachdem seine Familie von einem Werwolf getötet wurde, zieht es Paul zu seinem Onkel nach Aremsrath in die Eifel, wo er seine eigene Apotheke eröffnen möchte. Dort hilft er der Bürgerwehr im Kampf und Doktor Moriensius bei der Suche nach einem Heilmittel gegen die Werwolfplage.
Minna ist ihm im Kampf gegen die Werwölfe eine besondere Hilfe und ein Lichtblick, während das Misstrauen der Menschen untereinander wächst.
Ein Schauerroman, in dem die menschlichen Abgründe nicht weniger Gefahr verheißen, als die Werwölfe selbst.
1873 – Nachdem seine Familie von einem Werwolf getötet wurde, zieht es Paul zu seinem Onkel nach Aremsrath in die Eifel, wo er seine eigene Apotheke eröffnen möchte. Dort hilft er der Bürgerwehr im Kampf und Doktor Moriensius bei der Suche nach einem Heilmittel gegen die Werwolfplage.
Minna ist ihm im Kampf gegen die Werwölfe eine besondere Hilfe und ein Lichtblick, während das Misstrauen der Menschen untereinander wächst.
Ein Schauerroman, in dem die menschlichen Abgründe nicht weniger Gefahr verheißen, als die Werwölfe selbst.

Meine Meinung

Pünktlich zur Novembervollmondnacht am 23.11.2018 veröffentlichte Tanja Hanika ihren neuen Schauerroman „Werwölfe in Aremsrath“. Ich habe ein Rezensionsexemplar ergattert und durfte das Buch schon vor der Veröffentlichung lesen. 

Das Cover zeigt einen Wolf in schwarzweiß, dem rotes Blut (als einziger Farbklecks) aus dem offenen Maul quillt. Ich fand das Cover sehr ansprechend und passend, zumal es echte Bestien verspricht und nicht irgendwelche weichgespülten Kuschelwelpen. 

Die Geschichte beginnt im Jahr 1873 und geht bis ins Jahr 1875 hinein. Das erste Kapitel beginnt gleich spannend und man begegnet sofort den Werwölfen. Das Kapitel wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben und man erfährt erst viel später im Buch, um wen es sich bei dem Ich-Erzähler handelt. Das macht es umso spannender.

Das Setting ist düster, spielt in der Eifel in dem kleinen Dorf Aremsrath. In unmittelbarer Nähe liegt ein Wald, in dem die Werwölfe umherstreunen und immer wieder auch ins Dorf kommen. Dabei sind sie brutal und voller Blutdurst. Alle Vernunft verschwindet und die Werwölfe werden nur noch von ihren Trieben geleitet. 

Die Hauptfiguren Paul, der Apotheker, und Minna, ein Mädchen aus gutem Hause, haben mir sehr gut gefallen. Sie sind vielschichtig und interessant und man erfährt hier und da auch ein bisschen etwas aus ihrer Vorgeschichte, was sie noch greifbarer macht. 

Überhaupt sind alle Figuren gut ausgearbeitet und besonders hat mir auch der Arzt, Dr. Moriensius, gefallen, der immer mit lateinischen Begriffen um sich wirft – was ihn für mich noch authentischer macht. Übrigens werden diese Begriffe am Ende des Buches auch übersetzt, falls man ihnen nicht folgen können sollte. Aber ich fand, dass man auch ohne die Übersetzung immer gewusst hat, wovon der Doktor gerade sprach.

Die kleine Romanze hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie war alles andere als kitschig und passte gut ins Geschehen.

Für das Buch wurde gut recherchiert. Sowohl die alte Apotheke, als auch die Obduktionen der Leichen wurden so dargestellt, dass man das Gefühl hatte, tatsächlich dort zu sein. 

Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen. Die Geschichte war in sich rund und die eine oder andere Überraschung sorgte dafür, dass sie nicht vorhersehbar war.

Tanja Hanika hat einmal mehr bewiesen, wie sehr sie es versteht, Grusel zu schreiben. Für mich ganz klar fünf Herzchen und eine Leseempfehlung für Fans düsterer Geschichten!

Über die Autorin

Tanja Hanika wurde 1988 in Speyer geboren und wuchs in Rheinland-Pfalz auf. Als sie mit acht Jahren eine Kinderversion zu Bram Stokers „Dracula“ las, entstand ihr Interesse, selbst Schauergeschichten zu schreiben. Ab 2008 studierte sie an der Universität Trier Germanistik und Philosophie. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie und ihren beiden Katzen in der Eifel. Mehr Informationen findest du auf ihrer Homepage.

Fazit

Eine düstere Werwolfgeschichte mit Spannung und einem Hauch Gefühl – empfehle ich gerne weiter!

Meine Bewertung


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2 Kommentare zu “Rezension | „Werwölfe in Aremsrath“ von Tanja Hanika

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