Rezension | „Fast ein Date“ von Catherine Bybee

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Titel: Fast ein Date (Originaltitel: Not Quite Dating)
Autorin: Catherine Bybee
Genre: Romance, Frauenliteratur
Verlag: AmazonCrossing
Seiten: 254
Jahr: 2014
ISBN: 978-1477825365
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 4,99 € (bzw. 9,99 €)

Klappentext


»Fast ein Date« ist der Auftakt der erfolgreichen Not-Quite-Serie der Bestsellerautorin Catherine Bybee.
Jessica Mann ist alleinerziehende Mutter. Sie arbeitet als Kellnerin und muss sich auf das Praktische im Leben beschränken. Deshalb hat sie keine Zeit auszugehen, um jemanden kennenzulernen und wenn, dann müsste es schon ein reicher Mann sein, damit sie ihrem Sohn eine bessere Zukunft bieten könnte.
Eines Tages kommt Jack Morrison in das Restaurant, in dem sie arbeitet. Er trägt Cowboyhut und Jeans, ist äußerst charmant, sehr sexy und er scheint nur wenig Geld zu haben. »Jessie« versucht sich gegen seine Flirtversuche zu wehren, denn als unbekümmerter Träumer könnte er ihr die finanzielle Sicherheit, die sie braucht, nicht bieten. Doch bald fällt es Jessie immer schwerer, dem attraktiven Cowboy aus Texas zu widerstehen. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür, da ist niemand gerne allein.
Jack ist als reicher Erbe der luxuriösen Morrison Hotels daran gewöhnt, dass ihm die Frauen zu Füßen liegen. Aber er möchte eine Frau, die ihn liebt – und nicht sein Geld. Er verliebt sich in Jessie, obwohl ihre Abwehrhaltung wenig Erfolg verspricht. Jack hält seine wahre Identität geheim und bietet Jessie bei der Suche nach einem reichen Mann seine Hilfe an. Doch Jacks wagemutiges Schauspiel könnte seinen größten Weihnachtswunsch platzen lassen.

Meine Meinung

Da ich mich beim Amazon-Newsletter angemeldet hatte, durfte ich mir ein kostenloses E-Book aussuchen und ich habe dieses hier gewählt. Der Klappentext klang vielversprechend nach einem romantischen Schmöker. Wie es mir gefallen hat? Das versuche ich im Folgenden darzulegen.

Das Cover zeigt ein Mädchen mit Cowboyhut, das durch hohes Gras läuft. Der Cowboyhut ist ein Symbol für den Millionär Jack, der ebenfalls meist mit Hut und Cowboystiefeln unterwegs ist. Also passt das Cover eigentlich ganz gut.

Auch den Titel finde ich ansprechend, vor allem, da er innerhalb der Geschichte erwähnt wird, indem Jessie zu ihrer Schwester sagte, dass das mit Jack „fast ein Date“ gewesen sei.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Kellnerin Jessie Mann und des Millionärs Jack Morrison erzählt. Die Perspektive wechselt auch innerhalb eines Kapitels, wird dann aber immer durch einen neuen Abschnitt angezeigt. 

Weitere wichtige Figuren sind Jessies Schwester Monica, ihr Sohn Danny und Jacks Schwester Katie. 

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind vielschichtig und mit Tiefgang. Jessie fand ich zu Beginn ein bisschen oberflächlich. Sie wollte mit Jack nicht ausgehen, weil sie dachte, er sei ein armer Hotelkellner bzw. ein „Träumer“, dem sie nur zur Last fallen würde. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit Jessie warm zu werden. Schlussendlich mochte ich sie dann aber doch. 

Jack habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen – ja, vielleicht war ich sogar ein bisschen in ihn verknallt. Typischer Fall von Schwärmerei für eine Buchfigur. :D Ihr kennt das …

Monica, Danny und Katie mochte ich auch sehr gerne. Auch wenn Danny sich manchmal nicht wie ein Kind ausgedrückt hat – vielleicht kenne ich mich auch zu wenig mit Kindern aus, aber für einen Fünfjährigen hat er doch schon ziemlich erwachsen gesprochen. 

Der Schreibstil war flüssig und bildhaft, aber nicht zu ausgeschmückt. 

Bybee wusste, wo sie Spannung aufbauen konnte. Es war ein ständiges Auf und Ab mit Jessie und Jack und man hat die ganze Zeit gehofft, dass die beiden endlich zueinander finden und ein Paar werden. Ganz zum Schluss kam dann natürlich noch der große Höhepunkt. Das Ende war allerdings vorhersehbar und nicht sehr überraschend. Aber es war ein schöner Abschluss und hat die Geschichte rund gemacht.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn die Thematik nicht wirklich neu war. Von mir gibt’s vier Herzchen.

Über die Autorin

Eigentlich wollte Catherine Bybee Schauspielerin werden, doch dann endete sie als Krankenschwester in der Notaufnahme. Sie findet, dass ein Happy End ein absolutes Muss ist – das Leben ist schließlich schlimm genug. Inzwischen schreibt sie Vollzeit Liebesromane und Frauenliteratur. Die Autorin lebt mit ihren zwei Söhnen in Südkalifornien.

Fazit

Ein Millionär und ein armes Mädchen schön eingewickelt in eine romantische Verpackung. Ich habe das Buch genossen und empfehle es gerne weiter.

Meine Bewertung


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2 Kommentare zu “Rezension | „Fast ein Date“ von Catherine Bybee

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