Rezension | „Kurswechsel: Anker der Freundschaft“ von Theda Gold

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Titel: Kurswechsel: Anker der FreundschaftCover Theda Gold Kurswechsel Anker der Freundschaft
Autorin: Theda Gold
Genre: Chicklit, Frauenkrimi
Verlag: BOD – Books on Demand
Seiten: 93
Jahr: 2018
ISBN: 978-3740749057
Format: Taschenbuch (auch als E-Book erhältlich)
Preis: 4,99 € (bzw. 2,99 €)
Website: *klick*

Klappentext

Leben, Liebe, Lust und eine Leiche.

Die außerordentlich schöne, jedoch unkoordinierte Merit Hanson lebt im Augenblick. Sie leidet unter chronischem Geldmangel. Ein kurzfristiges Job-Angebot als Office Girl an Bord der „Wind of Dreams“ verspricht schnelle Abhilfe und ein Leben voll Glitzer und Glamour, zumindest für zehn Tage. Doch als Schöne unter Schönen verliert sie ihren Sonderstatus und muss sich auf ungewohnte Weise behaupten. Merit nimmt erstmals bewusst ihr Leben in die Hand und schlittert dabei von einer Katastrophe in die nächste.

Meine Meinung

Zunächst einmal möchte ich mich bei der Autorin und Editing Expertise für das Rezensionsexemplar des Kurzromans bedanken. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider entsprach es nicht meinen Vorstellungen und hat mich enttäuscht.

Das Cover ist in blau gehalten und zeigt einen Anker in einem Kreis auf dem sich die Silhouetten eines Mann es und einer tanzenden Frau befinden. Das Cover fand ich schön gestaltet und passend zum Buch. Der Titel „Kurswechsel“ ist ebenfalls gut gewählt, den Zusatz „Anker der Freundschaft“ fand ich aber nicht so passend, denn Merit, die Protagonistin, hat außer ihrem Chef Charly und vielleicht noch Burke keine Freunde. Und selbst diese Freundschaften sind nicht sonderlich innig, hatte ich so das Gefühl.

Womit wir auch schon zum ersten Kritikpunkt kommen: Ich konnte zu Merit einfach keinen Zugang finden und fand sie sehr unsympathisch und arrogant. Das hat mir die ganze Geschichte vermiest, denn wenn du zu der Protagonistin keine Verbindung aufbauen kannst, fieberst du auch nicht sonderlich mit ihr mit.

Zu den weiteren Figuren: Burke konnte ich ebenfalls schlecht einschätzen. Ist er jetzt in Merit verliebt oder nicht? Will er nur Freundschaft oder eine sexuelle Affäre? Ich bin aus seinem Verhalten einfach nicht schlau geworden – und habe auch nicht verstanden, wie Merit zu ihm steht.

Die anderen Office Girls werden sehr oberflächlich dargestellt, lediglich Elisabeth hätte mich näher interessiert, kam aber in der Geschichte kaum vor. Auch wie Merit zu Nico Offenbächer steht, blieb mir ein Rätsel. Sieht sie ihn als Freund an? Wenn ja, dann kam das Gefühl einfach nicht richtig rüber.

Die einzige Figur, die ich richtig klasse fand, war Charly. Wie er immer „needy“ sagt oder „Perlhühnchen“ fand ich einfach witzig und er war tausendmal sympathischer als Merit, Burke und all die anderen Figuren in der Geschichte.

Der Plot an sich war gar nicht so schlecht, nur hätte ich mir eine Antwort auf die Frage „Wer ist der Mörder?“ gewünscht oder zumindest einen Anhaltspunkt warum gewisse Person (wer wird nicht verraten, da ich nicht spoilern will) ihr Leben lassen musste. Doch das Buch endete ziemlich abrupt mit einem Cliffhanger, der mich alles andere als zufrieden zurückließ. Es werden Fragen aufgeworfen, aber nicht beantwortet. Das fand ich – gelinde gesagt – nicht so toll.

Der Schreibstil der Autorin hat mir aber gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und kommt ohne seitenlange Beschreibungen aus.

Es tut mir wirklich im Herzen weh, da ich mir sicher bin, dass die Autorin ihr Herzblut in das Buch gesteckt hat, aber ich kann dem Buch leider nicht mehr als zwei Herzchen geben.

Über die Autorin

Theda Gold ist in der Gastronomie tätig und schreibt leidenschaftlich gerne. „Kurswechsel: Anker der Freundschaft“ ist der Auftakt ihrer Merit-Reihe und ihr belletristisches Debüt. Die Autorin lebt in Hamburg.

Mein Fazit

Ein Frauenkurzroman, der mich leider nicht überzeugen konnte. Schade!

Meine Bewertung

2herzchen


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Ein Kommentar zu “Rezension | „Kurswechsel: Anker der Freundschaft“ von Theda Gold

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