Schreiblaunen #6 | Die Blutsauger kommen!

Heute möchte ich mich mal wieder meinem Schreibprojekt widmen und es euch kurz vorstellen. Perfekt eignet sich hierfür das Format „Schreiblaunen“ von Fieberherz.de.

Der letzte Schreiblaunen-Beitrag ist schon ewig her, nämlich über ein Jahr. Ich schrieb ihn am 22. November 2017. Da wird es Zeit, das Format mal wieder abzustauben und euch an meiner Schreiberei teilhaben zu lassen. Auch wenn ich momentan noch in der Vorbereitungsphase bin.

fieberherz_schreiblaunen

Woran ich gearbeitet habe

Momentan bin ich am Plotten und Planen eines Blutsauger-Projekts. Ich sage bewusst Blutsauger und nicht Vampire, weil es neben Vampiren vor allem auch um Dhampire gehen wird. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Ein Dhampir ist das, was man erhält, wenn eine Menschenfrau von einem Vampir schwanger wird.

Der Vorteil eines Dhampirs ist, dass die vampirischen Schwächen wie Allergie gegen die Sonne usw. bei ihm nicht so ausgeprägt sind. Das macht ihn für mich zur idealen Figur meines Projekts.

Mehr möchte ich darüber aber erst mal gar nicht verraten, denn wie gesagt, ich bin momentan noch an den Vorbereitungen und habe noch nicht mit dem Schreiben begonnen. Das heißt, dass ich das ganze Projekt auch nochmal umschmeißen könnte.

Was sich als nützlich erwies

Die Tatsache, dass ich im NaNoWriMo und generell in letzter Zeit nur Kurzgeschichten geschrieben habe. Irgendwie bekam ich dadurch wieder Lust, mich an ein längeres Projekt zu wagen. Auch wenn es vielleicht wieder nur ein Schubladenprojekt wird, möchte ich mich gerne darauf stürzen und es ausprobieren.

Falls die Idee nichts taugt oder ich zwischendurch ein Motivationstief bekomme, ist das auch nicht schlimm. Ich schreibe die Geschichte in erster Linie für mich selbst. So wie jede Geschichte im Grunde genommen. Ich denke dabei nicht mehr darüber nach, für ein Publikum zu schreiben. Das nimmt mir den Druck, gut sein zu müssen. Vor allem beim Schreiben der Rohfassung.

Das stört mich noch

Die ständige Dazwischenfunkerei meines inneren Kritikers Adolf.  Er raunt mir immer wieder zu: „So funktioniert das nicht. Du kannst das nicht. Lass es lieber gleich bleiben, es ist eh nur Zeitverschwendung.“

Aber wenn ich beim Schreiben meinen Spaß habe, ist es in meinen Augen keine Zeitverschwendung. Oder? Ich schreibe ja nicht, um zu veröffentlichen, sondern einfach, weil es mir Spaß macht. Der Weg ist das Ziel, sozusagen.

Zitat des Augenblicks

„Don’t tell me the moon is shining; show me the glint of light on broken glass.“

(Anton Chekhov)


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