Rezension | „Gezeichnet“ von P.C. Cast und Kristin Cast

Titel: Gezeichnet (House of Night, #1)
Originaltitel: Marked – A House of Night Novel
Autorinnen: P.C. Cast, Kristin Cast
Genre: Urban Fantasy
Verlag:
Bastei Lübbe
Seiten: 462
Jahr: 2011
ISBN: 978-3-404-16519-3
Format: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
Offizielle Website: 
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Klappentext

„Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, ist ihr sofort klar, dass sie Gezeichnet worden ist und im House of Night zum Vampyr ausgebildet werden soll. Doch sie ist keine normale Jungvampyrin: Die Göttin Nyx hat sie mit besonderen Kräften versehen. Und Zoey ist nicht die Einzige im Internat mit solchen Fähigkeiten. Als sie herausfindet, dass die Anführerin der Töchter der Dunkelheit, einer Elitegruppe der Schule, ihre Gaben missbraucht, muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich ihrer Bestimmung zu stellen …

Gezeichnet ist der furiose Auftakt zu Zoeys Entdeckungsreise zwischen den Welten, zwischen Licht und Dunkel und letztendlich zu sich selbst.“

Meine Meinung

Es gab ja eine Weile einen großen Hype um die House-of-Night-Reihe. Schon in der Biblitohek, in der ich meine Ausbildung gemacht habe, habe ich die Bücher oft gesehen, konnte mich aber nie dazu durchringen, sie zu lesen. Doch vor einigen Monaten habe ich den ersten und vierten Band der Reihe in unserem öffentlichen Bücherschrank gefunden – und musste sie einfach mitnehmen. Und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut.

Das Cover zeigt das blasse, halbe Gesicht eines Mädchens und eine Mondsichel. Beides passt gut zur Geschichte und hat mich sofort angesprochen. Der Titel ist ebenfalls gut gewählt.

Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mit Zoey warmgeworden bin. Doch am Ende hatte ich sie doch in mein Herz geschlossen. Eine meiner Lieblingsfiguren war jedoch Zoeys Großmutter, die sie nach ihrer Wandlung ins House of Night bringt. Sie ist so eine herzensgute Frau und ich kann nur hoffen, dass sie in den Folgebänden noch immer eine Rolle spielt. Weitere Lieblingsfiguren von mir waren Neferet, Zoeys Mentorin und Hohepriesterin im House of Night, und Stevie Rae, Zoeys neue beste Freundin.

Ich fand es allerdings ein bisschen unglaubwürdig, wie schnell sie ihre ehemals beste Freundin Kayla vergessen hat, als sie zum Vampyr gewandelt wurde. Kayla taucht zwar im Buch später nochmals auf, doch sie wird ziemlich negativ dargestellt. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Im Buch gibt es sämtliche Geheimnisse und Zoey entdeckt Fähigkeiten an sich, die sie sich zunächst nicht erklären kann. Sie verheimlicht sie teilweise vor Neferet und ihren Freunden. Das hat mir gezeigt, dass Zoey ein Problem mit sich selbst hat. Kein Wunder, bei ihren Eltern fand sie selten Anerkennung und sie ist zunächst ziemlich überfordert damit, dass Nyx sie für bestimmte Gaben auserwählt hat. Ich muss aber sagen, dass Zoey mir ein bisschen zu viele „Sondertalente“ besitzt. Dass sie etwas Besonderes ist, merkt man ziemlich schnell, doch dass sie so herausragend ist, macht sie für mich ein bisschen … wie soll ich sagen … unglaubwürdig? Das ist nicht das richtige Wort, aber ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

Das Ende hat mir ganz gut gefallen, zumindest wird es da nochmal richtig spannend. Das House of Night als Welt und die Vampyre haben mich ebenfalls beeindruckt und inspiriert. Ich werde auf jeden Fall an der Reihe dranbleiben.

Für mich leider nicht ganz fünf Herzchen, sondern nur vier. Aber gefallen hat mir das Buch auf jeden Fall.

Über die Autorinnen

P.C. Cast und Kristin Cast sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Beide haben sie schon sämtliche Preise gewonnen und ihre House-of-Night-Reihe wurde in 40 Ländern veröffentlicht. Eine Verfilmung ist in Planung. Sie leben in Tulsa, Oklahoma.

Fazit

Eine fantastische Geschichte über Vampyre, wie man sie noch nicht erlebt hat – auf jeden Fall lesenswert. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Meine Bewertung

4herzchen


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5 Kommentare zu “Rezension | „Gezeichnet“ von P.C. Cast und Kristin Cast

  1. Guten Morgen, mir hat die Reihe so gar nicht gefallen, ich bin irgendwie nicht mit den Charakteren warm geworden. Nach dem 2.Band habe ich es aufgegeben….
    Liebe Grüße Sabrina

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Sabrina,

      hmm, schade. Hab ich jetzt aber schon öfter gehört, vor allem, dass Zoey die Leser ziemlich genervt hat. Kann ich so aber nicht bestätigen. Geschmäcker sind halt verschieden. :)

      Liebste Grüße
      Myna

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  2. Ich hab die ganze Reihe gelesen – im Allgemeinen hätte man es wesentlich kürzer halten können. Bei soviel Bänden ist es manchmal schon bisschen nervig. Aber im allgemeinen fand ich die Reihe nicht so schlecht, wie sie von vielen dargestellt wurde. Nur viel zu lang und dadurch manchmal langatmig. Zwei Bände, oder drei weniger und dafür die Geschichte kompakter.

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Mein SuB kommt zu Wort | Januar 2019 | Myna Kaltschnee

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