Rezension | „Wald der Wunder“ von J. Vellguth

Titel: Wald der Wunderwald der wunder cover
Autorin: J. Vellguth
Genre: Fantasy Romance, Romantasy
Verlag: 
Selfpublisher
Seiten: 222
Jahr: 2016
ISBN:978-1537315447
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis: 2,99 € (bzw. 9,99 €)
Offizielle Website: 
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Klappentext

Fantasy Liebesroman über mystische Zauberwesen und die Wunder der Natur

Schwarzwald, die Quelle von zauberhaften Sagen und uralten Märchen. Für Lea ist er nur ein mückenverseuchtes Dickicht, das es zu durchdringen gilt, als sie für ihren Chef dessen Blockhütte auf Vordermann bringen soll.

Nie hätte sie für möglich gehalten, was inmitten von moosigem Unterholz, geheimnisvollen Nebeln und gigantischen Baumriesen auf sie wartet.

Zwischen dichten Wäldern und malerischen Dörfern treffen zwei Welten aufeinander und Lea muss sich entscheiden.

Meine Meinung

Mit „Wald der Wunder“, das ich 2016 gekauft  hatte, habe ich wieder eine SuB-Leiche von ihrem traurigen Dasein erlöst – und ich habe es nicht bereut.

Das Cover zeigt die Silhouetten eines Paars zwischen Bäumen. Mich hat das Cover auf Anhieb angesprochen und neugierig gemacht. Es passt auch gut zum Buch, ebenso wie der Titel, der super gewählt wurde.

Die Protagonisten der Geschichte sind Lea, eine junge Menschenfrau, und Fynn, ein Wassergeist.

Mit Fynn bin ich sofort warm geworden. Er ist eine wunderbare Figur, ich konnte mich richtig gut in ihn hineinversetzen (obwohl ich das eigentlich nicht können sollte, oder? Schließlich bin ich kein Wassergeist. ^^). Mir hat Fynn von Anfang an gefallen und ich wahr wahnsinnig gespannt darauf, mehr über ihn und sein Zuhause, den Schwarzwald, zu erfahren.

Mit Lea hatte ich ein  bisschen meine Schwierigkeiten. Sie ist ein lieber Mensch, hilfsbereit und tüchtig, aber mir wurde nicht richtig klar, welche Makel sie hat. Klar, sie glaubte nicht an Übersinnliches. Aber genügt das? Ich finde, nein. Mir war Lea etwas zu glatt und man erfährt auch fast nichts über ihren Hintergrund, ganz im Gegenteil zu Fynn.

Die Geschichte ist in 29 Kapitel aufgeteilt, die nicht zu lang sind, so dass ich das Lesen als angenehm empfand. Das lag auch nicht zuletzt an J. Vellguths bildhaften Schreibstil. Ihre Metaphern sind nicht ausgelutscht, sondern kreativ und machen ihre Geschichte zu einem einzigartigen Text.

J. Vellguth hat diese Geschichte während ihres Experiments 12in12 (12 Romane in 12 Monaten schreiben und veröffentlichen) geschrieben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Lea nicht so recht zu fassen bekam. Schließlich war die Zeit der Autorin sehr begrenzt, die Geschichte zu formen und zu überarbeiten.

Trotzdem ist die Geschichte interessant und sehr romantisch. Sie hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe sie gerne gelesen. Ich kann sie nur allen Romantasy-Fans empfehlen und vergebe vier Herzchen.

Über die Autorin

J. Vellguth, eigentlich Jacqueline Vellguth, die auf ihrem Blog unter dem Namen „Jacky“ bloggt, ist 1982 geboren und wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Brühl bei Köln. Sie studierte Physik und schloss ihr Studium mit einem Diplom ab. Seit 2008 arbeitet sie als Vollzeitschriftstellerin. Sie betreibt den Blog Schrifsteller-werden.de.

Fazit

Verträumte Romantasy-Geschichte, die im Schwarzwald spielt – empfehle ich gerne weiter.

Meine Bewertung

4herzchen

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