Schreiblaunen #7 | Steter Tropfen …

… höhlt den Stein. Oder schreibt die Geschichte. Wie man es sehen will. :D Heute widme ich mich wieder dem Format Schreiblaunen, das von Fieberherz ins Leben gerufen wurde.

Ich möchte euch damit an der Entstehung meines aktuellen Projekts, das unter dem Hashtag #ProjektBlutsauger läuft, teilhaben lassen. Und an meinen Gedanken, die ich während des Schreibprozesses habe.

fieberherz_schreiblaunen

Woran ich gearbeitet habe

Wie gesagt, an #ProjektBlutsauger. Ich bin mittlerweile bei etwa 22.500 Wörtern und die Geschichte nimmt langsam Gestalt an.

Es geht, wie im letzten Schreiblaunen-Beitrag angekündigt, um Vampire und Dhampire (Nachkomme eines Vampirs und einer Menschenfrau) und ein paar Menschenmädchen, die von den Blutsaugern überrascht werden. Jede dieser jungen Frauen zeichnet das Aufeinandertreffen auf eine andere Weise. Und doch haben sie eines gemeinsam: Es ist ein einschneidendes Erlebnis in ihr Leben.

Ich weiß, das ist alles noch sehr wage gehalten, aber ich möchte auch nicht zu viel verraten, weil ich ja gerade noch am Schreiben bin und noch alles anders kommen kann, als ich es jetzt erwarte.

Was sich als nützlich erwies

Ich habe mir ein relativ kleines Schreibziel gesetzt: 500 Wörter am Tag. Damit möchte ich mich motivieren, auch wirklich täglich ans Manuskript zu sitzen und ein paar Wörter zu tippen, sodass das Projekt langsam, aber stetig wächst. Manchmal klappt’s, manchmal auch nicht.

Jetzt im Februar klappt es noch nicht so gut, aber ich war auch eine Weile viel unterwegs. Das wird sich jetzt auch ändern, nachdem wieder etwas Ruhe in meinen Alltag eingekehrt ist.

Das stört mich noch

Ich weiche gerade ziemlich vom Plot ab, einfach weil mir meine Figuren entgleiten und ein Eigenleben entwickeln. Ich sitze nur noch da und schreibe mit, was sie mir diktieren.

Eigentlich mag ich das, denn das bedeutet, dass die Figuren leben und die Geschichte sich weiterentwickelt. Aber es schwingt auch ein bisschen Angst mit, dass ich den roten Faden verliere oder mich in eine Ecke schreibe, aus der ich nicht mehr herauskomme.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Geschichte total unlogisch ist und ein totales Chaos darstellt. Hmm … aber jetzt erst mal fertig schreiben und dann kann ich mich immer noch darum kümmern.

Zitat des Augenblicks

„Ein Autor von Format erholt sich schnell von einem Misserfolg. Aber selten übersteht ein mittelmäßiger Schriftsteller unbeschadet einen größeren Erfolg.“

(Eugène Ionesco)


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Ein Kommentar zu “Schreiblaunen #7 | Steter Tropfen …

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