#Depribattle Reloaded | KW 7

Eine neue Woche ist angebrochen. Wie ist die letzte Woche bei mir gelaufen? Gab es mehr Höhen oder mehr Tiefen? Und was habe ich so gemacht?

Ich habe mich entschlossen, die #Depribattles jetzt mit der Kalenderwoche (KW) zu kennzeichnen, das macht die Beiträge wohl etwas leichter zu finden, als die Durchnummerierung. Mehr Infos zum Ablauf findest du hier.

Das #Depribattle basiert auf einer Idee von der lieben Thekla von Wintermohn.

Der Beitrag umfasst den Zeitraum vom 11.  bis 17. Feburar 2019. Er ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut und zeigt dir in regelmäßigen Updates, wie es mir gerade geht und wie ich im Kampf gegen meine psychischen Probleme vorankomme.

Achtung! Triggergefahr!

In diesen Beiträgen schreibe ich ziemlich hoffen und ehrlich über meinen Alltag. Es könnte passieren, dass ich Depression, Angstzustände, SVV oder ähnliche Symptome bei Menschen triggere, die dafür anfällig sind. Falls du zu solch einer Risikogruppe gehörst, rate ich dir davon ab, weiterzulesen.

#depribattle (2)

Samstag, 16. Februar 2019, 23:41 Uhr

So ein Mist! Ich habe diese Woche total vergessen, die Updates zu schreiben. Ich muss dazu sagen, ich war diese Woche kaum zu Hause und ständig mit dem Lieblingsmenschen unterwegs. Das hat mich teilweise ziemlich angestrengt. Zum Beispiel, als wir den Pferde- und Krämermarkt in Leonberg besucht haben und zwar am Dienstag, den 12. Februar. Es war anstrengend, aber auch sehr schön.

Und auch das Wetter war in den letzten Tagen richtig toll und frühlingshaft. Ich habe mich sogar ein bisschen raus auf dem Balkon gesetzt.

Montag, Mittwoch und Freitag liefen allerdings nicht so gut. Montag und Mittwoch musste ich mich mit etwas auseinandersetzen, das mir große Angst gemacht hat und am Freitag litt ich wieder unter Zwängen und starken Angstzuständen.

Heute lief ganz okay. Ich habe endlich mal wieder geschrieben. Zwar nur um die 500 Wörter, aber das ist besser als nichts, nicht wahr?

Bisher würde ich sagen, es steht 3:3.

Sonntag, 17. Februar 2019, 22:00 Uhr

Ich bin heute wieder früher aufgewacht als sonst. Irgendwie hat sich da wohl mein Biorhythmus umgestellt. Die freie Zeit habe ich genutzt, um zu schreiben. Es fehlen noch um die 400 Wörter, dann habe ich 25.000 Wörter insgesamt im Manuskript erreicht. Aber das schaffe ich heute nicht mehr. Trotzdem habe ich um die 2,3k Wörter geschrieben und das war schon viel für meine aktuelle Verfassung.

Ich hatte heute ziemliche Kopfschmerzen und schätze, dass das an dem plötzlichen Frühlingsklima liegt. Das Wetter ist zwar traumhaft schön, aber meinem Körper macht es doch etwas zu schaffen. Außerdem bin ich irgendwie ziemlich erschöpft.

Die Depression war auch da und die Ängste sind es jetzt noch. Ich bin irgendwie angespannt, wie in Alarmbereitschaft, dabei ist das doch gar nicht nötig. Es kommt doch nur noch die Nacht, der Tag ist überstanden und die neue Woche wird auch ganz relaxed anlaufen. Vielleicht waren die Eindrücke der letzten zwei Wochen einfach ein bisschen zu viel für mich. Vielleicht brauche ich ein bisschen Zeit, um mich wieder in meinen Alltag einzufinden.

Der heutige Punkt geht jedenfalls an die Disziplin, weil ich so fleißig geschrieben habe. Trotz Kopfweh und Müdigkeit.

Wochenfazit

Abschließend steht es 4:3 für die Diziplin. Ziemlich knapp, aber die Disziplin hat mal wieder gewonnen. Auch wenn es diese Woche nicht alles so gut war wie die Woche davor. Ich bin zufrieden und muss mich jetzt erst mal wieder in meinen Alltag einfinden. Hoffentlich vergesse ich in der kommenden Woche nicht wieder, meine Updates zu schreiben. Aber ich denke eher nicht, da ja alles wieder in geregelten Bahnen verläuft – hoffe ich zumindest. ;-)


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