Rezension | „Feder & Klinge“ von Rebecca Andel

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Titel: Feder & Klingefeder und klinge cover
Autorin:
Rebecca Andel
Genre: Romantasy, Jugendbuch
Verlag:
Ueberreuter
Seiten: 411
Jahr:
2018
ISBN: 978-3-7641-7084-4
Format: Hardcover
Preis:
17,95 €
Offizielle Website:
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Klappentext

„Es war so, als müsste sie es einfach schreiben. Als würden die Worte angeflogen kommen und sie müsste sie nur noch in die Tasten ihres Laptops hämmern.“

Ariane schreibt – in jeder freien Minute und meist ganze Nächte hindurch. Dabei spürt sie eine tiefe Verbindung zu ihrer Romanfigur Raban Kraill, dem Jungen mit dem Rabentattoo. Doch immer häufiger hat sie das Gefühl, dass ihr Roman sich von alleine weiterschreibt. Und eines Tages kommt Ariane ein ungeheuerlicher Verdacht: Kann es sein, dass das, was sie schreibt, wahr wird? Nun muss sie Raban dringend aus seiner misslichen Lage befreien, denn ihr selbst erfundener Bösewicht plant nichts Geringeres, als die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch hat Ariane überhaupt noch Einfluss auf ihr Manuskript?

Meine Meinung

„Feder & Klinge“ fiel mir auf, als ich auf jemanden wartete und solange in die Buchhandlung ging. Ich durchstöberte die Jugendecke und sofort machte mich das Buch mi dem wunderschönen Einband neugierig. Als ich dann noch den Klappentext gelesen hatte, war ich mir sicher – dieses Buch wollte ich haben.

Das Cover ist in warmen Braun-, Gelb- und Orangetönen gehalten und zeigt einen fliegenden Raben. Vermutlich das Tattoo, das Raban trägt. Mir gefällt das Cover supergut, wie schon im Einleitungstext erwähnt. Es hat mich sofort angesprochen. Der Titel ist ebenfalls perfekt gewählt. Er hat eine wichtige Bedeutung in der Geschichte und kein anderer Titel hätte besser gepasst.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Das Buch hat einfach alles, was ein Buch braucht, um mir in besonderer Erinnerung zu bleiben: eine Autorin als Heldin, die auch noch psychische Probleme hat, einen düsteren Love Interest und einen schwulen Nebencharakter, der mit seinem Partner verheiratet ist und ein Kind adoptiert.

Mit Ariane konnte ich sofort mitfühlen. Sie hat mich sehr an mich selbst erinnert, auch wenn sie vermutlich besser schreibt als ich (hust). Aber so von der Art her haben wir viel gemeinsam. Raban hat mich ebenfalls fasziniert. Er ist düster, aber gleichzeitig so liebevoll und fürsorglich. Auch die Nebenfiguren wie Martin oder 331 fand ich toll. Insgesamt waren die Figuren gut ausgearbeitet und auch der Bösewicht Dr. Mobius war perfekt – auch wenn es vielleicht ein bisschen klischeehaft ist, dass er die Weltherrschaft an sich reißen möchte.

Die Handlung ist spannend und ließ mich mitfiebern. Es wechselt immer zwischen dem, was Ariane schreibt und dem, was „wirklich“ passiert. So hat man zwei Geschichten auf einmal, die sich nach und nach zu einer einzigen Handlung verweben. Eine ganz neue Idee, die mir so sehr gefallen hat. Zumindest habe ich noch nie solch ein Buch gelesen.

Zwei Kleinigkeiten sind mir allerdings aufgefallen (räuspert sich).

Zum einen geht Ariane zu einem Psychologen, der sich nach ihren Medikamenten erkundigt. Das fand ich unglaubwürdig, denn Psychologen dürfen keine Medikamente verschreiben. Das dürfen nur Psychiater.

Zum anderen kommt eine Figur namens Rasnikova darin vor, die ganz klar als Mann beschrieben wird. So viel ich weiß, hängt man im Russischen aber nur bei Frauen ein „a“ an den Nachnamen an. Also müsste er entweder eine Frau sein oder einfach „Rasnikov“ heißen.

Das sind aber wirklich minimale Kleinigkeiten und nicht schlimm, da sie den meisten Lesern vermutlich gar nicht aufgefallen sind. Ich möchte dafür daher keinen Punktabzug geben.

Für mich hat das Buch fünf Herzchen verdient und ich empfehle es gerne weiter.

Über die Autorin

Rebecca Andel wurde im Jahr 1992 in Wien geboren und schreib schon als Kind gerne Geschichten, die sie auch selbst illustrierte. Später studierte sie an der Wiener Kunstschule Malerei und Bildhauerei und absolvierte danach ein Germanistikstudium. Mit „Feder & Klinge“ veröffentlichte sie ihr Roman-Debüt bei Ueberreuter. Die Autorin lebt mit ihrem Partner in Wien.

Mein Fazit

Ein spannender und romantischer Jugendroman ab 14 Jahren, den ich gerne weiterempfehle.

Meine Bewertung

5herzchen


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