Rezension | „Die Tränen der Sidhe“ von Sylvia Rieß

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Titel: Die Tränen der Sidhe (Märchenspinnerei)tränen der sidhe cover
Autorin:
Sylvia Rieß
Genre: Fantasy, Märchenadaption
Verlag:
Zeilengold Verl.
Seiten: 78 S.
Jahr:
2019
Format: Kindle E-Book
Preis:
1,99 €
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

Ein alternder König
Eine verzauberte Perle
Ein letzter Wunsch

Seit Jahren erhebt die Klatschpresse schwere Vorwürfe gegen Arthur König. Angeblich soll er seine jüngste Tochter aus dem Haus geworfen haben. Dabei weiß Arthur selbst nicht, was zum Bruch zwischen ihnen führte. Nur eins ist sicher: Flora kann oder will nicht gefunden werden. Doch als Arthur selbst eine fatale Diagnose gestellt wird, begreift er, dass er nicht sterben kann, ohne Flora zumindest einmal wiederzusehen. Wie jedoch soll er sich diesen letzten Wunsch erfüllen, der selbst die Polizei seit sieben Jahren vor ein unlösbares Rätsel stellt?

Getreu dem Kooperationsmotto „Das Böse und das Gute“ beleuchtet Märchenspinnerin Sylvia Rieß in „Die Tränen der Sidhe“ einmal die andere Seite des Märchens von der Gänsehirtin am Brunnen. In einer Geschichte um das Schicksal, die Wahrheit und den Tod erlebt der Leser, wie es jenem König erging, der seine jüngste Tochter verstieß.

Meine Meinung

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei Syliva Rieß und dem Zeilengold Verlag für das Rezensionsexemplar danken. Das Buch hat mich neugierig gemacht, aber ganz auf meine Kosten kam ich leider nicht.

Das Cover zeigt eine Raute auf dunkelblauem Hintergrund, auf dem weiße Perlen abgebildet sind. In der Raute erkennt man Wasser, was auf das weite Meer hindeutet. Darin steht auch der Titel „Die Tränen der Sidhe“. Ich finde den Titel toll gewählt und auch das Cover passend. Auch wenn es sicher ansprechendere Cover gibt.

Ich hatte etwas Probleme, in die Geschichte hineinzufinden und als ich drin war, war sie auch schon (fast) zu Ende. Mit ca. 78 Seiten ist das Buch natürlich sehr kurz. Ich weiß nicht, ob es mir besser gefallen hätte, wenn es länger gewesen wäre.

Mein Hauptproblem war einfach, dass ich mit dem Protagonisten Arthur König nicht warm wurde. Ich konnte mich einfach nicht in ihn hineinversetzen, vielleicht, weil wir zu unterschiedlich sind. Er ist ein alter Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat. Ich bin eher das glatte Gegenteil. ^^ Außerdem war er mir irgendwie zu abweisend und brummig.

Auch mit den anderen Figuren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren, auch wenn mir die teilweise besser gefallen haben, z. B. seine Töchter. Amy, die nur am Rande vorkam, fand ich beispielsweise sehr sympathisch. Auch Rosie mochte ich.

Das Buch nimmt im letzten Drittel deutlich an Spannung auf, während es vorher nur so vor sich hinplätscherte. Ab da hat mir die Handlung gefallen, vor allem das Ende war echt gut gemacht (und meine Leser wissen ja, wie wichtig mir stimmige Enden sind).

Ich bin nun nicht völlig überzeugt von dem Buch, aber schlecht war es nicht. Ich mochte Sylvia Rieß‘ Schreibstil sehr gerne, der ihr sehr flüssig und bildhaft von der Hand geht. Auch die Idee fand ich klasse. Ich frage mich nur, ob man daraus nicht noch etwas mehr hätte machen können.

Ich gebe dem Buch drei Herzchen.

Über die Autorin

Sylvia Rieß wurde 1985 in Wetzlar geboren. Bereits im Grundschulalter machte sie erste Schreibversuche. Sie lebt in Hessen und arbeitet als Tierärztin. Nebenher veröffentlicht sie Bücher wie ihre Sternenlied Saga ,“Der Stern von Erui“, und im Rahmen der Märchenspinnerei Märchenadaptionen wie „Der Axolotlkönig“ und „Die Tränen der Sidhe“.

Mein Fazit

Ein nettes Büchlein mit einer interessanten Märchenadaption. Vor allem Fans kürzerer Fiktion und irischen Sagen kommen dabei voll auf ihre Kosten.

Meine Bewertung

3herzchen


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