Rezension | „Bitter & Sweet: Mystische Mächte“ von Linea Harris

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Titel: Mystische Mächte (Bitter & Sweet, Band 1)bitter and sweet cover
Autorin:
Linea Harris
Genre: Urban Fantasy, Young Adult
Verlag:
 Ivi (Piper)
Seiten: 384 S.
Jahr:
2016
ISBN: 978-3-492-70421-2
Format: Taschenbuch (auch als E-Book erhältlich)
Preis:
 12,99 € (bzw. 9,99 €)
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt …

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich mir zu Weihnachten 2018 gewünscht und bekommen. Jetzt, im März 2019, kam ich endlich dazu, es zu lesen – und es hat mich von den Socken gehauen.

Das Cover ist schlicht in weiß gehalten und zeigt, verwoben in ein blaues Muster, das Gesicht eines Mädchens. Ich fand das Cover sehr ansprechend und ich finde es passt super zum Buch, zumal Jillians Prana (innere Energie) auch blau ist. Was das „Bitter & Sweet“ soll, habe ich nicht so recht begriffen. Es steht meiner Meinung nach nicht wirklich in Beziehung zu der Geschichte. Meiner Meinung nach hätte es auch einfach nur „Mystische Mächte“ getan, dieser Titel bringt die Handlung schon ziemlich gut auf den Punkt.

Ich muss sagen, nach den Erfolgen von „Harry Potter“ und „House of Night“ muss es schwierig sein, über eine Zauberschule zu schreiben, ohne dass es Parallelen gibt. Das ist auch bei diesem Buch der Fall. An Parallelen zu „Harry Potter“ fand ich beispielsweise, dass Jill mit einem Mädchen und einem Jungen befreundet ist – das Mädchen hat rote Haare und der Junge ist ein Streber.

Die Parallelen zu „House of Night“ waren noch ein bisschen gravierender. Vanessa, die olle Schnepfe, die den Protagonisten das Leben schwer macht, hat mich sehr an Aphrodite erinnert. Auch dass Derek, der männliche Freund von Jill, schwul ist, finden wir auch in „House of Night“ wieder. Nicht zuletzt, der Fakt, dass die Hauptfigur mit besonderen Talenten gesegnet ist, ist in „House of Night“ und natürlich auch „Harry Potter“ der Fall.

Das sind aber alles Nebensächlichkeiten, ich fand mich nur an diese beiden großen Buchreihen erinnert. Wirklich gestört hat es mich nicht. Die Geschichte selbst weicht aber deutlich von „Harry Potter“ und „House of Night“ ab, da es um Dämonen, die sogenannten Mairas, geht.

Jill ist ein mutiges junges Mädchen, das für seine Freunde (Alissa und Derek) kämpft, aber diese auch immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Ich fand sie eine tolle Heldin und habe von Anfang an mit ihr mitgefiebert. (Unglücklich) verliebt ist sie gleich zweimal: Zunächst in Nathan, ihren gutaussehenden Lehrer, dann in Ryan, einen Vampirschüler. Ryan mochte ich von Anfang an total gerne und ich freute mich, dass er gegen Mitte der Geschichte öfter vorkommt. Mrs. Grant hat mich sehr an Neferet aus „House of Night“ erinnert – noch eine Parallele. Aber ich fand die Figur sehr interessant, vor allem in ihren Gesprächen mit Jillian. Deren Freunde Alissa (Ally) und Derek fand ich übrigens auch super. Solche Freunde hätte ich selbst gerne. Sie halten einfach immer zusammen und sind füreinander da. Selbst in schwierigen Zeiten.

Die Handlung ist spannend und beinhaltet einige tolle Plottwists. An manchen Stellen ist die Geschichte echt düster, was man anhand des weißen Covers gar nicht vermuten würde. Aber das hat mir gefallen. Ich stehe ja auf düstere Geschichten. Egal ob es um Kämpfe gegen Dämonen oder wildgewordene Werwölfe geht.

Das Ende ist toll und unvorhersehbar. Linea Harris hat mich wirklich überraschen können. Das ist ihr in diesem Buch mehrmals gelungen, weshalb ich ihr fünf Herzchen und eine fette Leseempfehlung gebe.

Über die Autorin

Linea Harris absolvierte das Abitur und eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Seit 2012 arbeitet sie als Werbetexterin und Grafikdesignerin. Ihr Fantasydebüt „Bitter & Sweet: Mystische Mächte“ erschien 2014 zunächst im Selfpublishing und wurde – genauso wie die Folgebände – ein großer Erfolg. Die Thüringerin lebt mit ihrer Familie in Deutschland.

Mein Fazit

Ein spannender, gefühlvoller Roman von Freundschaft, Liebe und düsteren Mächten. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Meine Bewertung

5herzchen


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