Rezension | „Valkyrie: Ruf des Schicksals“ von Tina Skupin

(Unbezahlte Werbung)valkyrie 2 cover

Titel: Valkyrie: Ruf des Schicksals
Autorin:
Tina Skupin
Genre: Urban Fantasy
Verlag:
ohneohren Verl.
Seiten: 277 S.
Jahr:
2019
ISBN: 978-3-903296-10-7
Format:
Kindle E-Book
Preis: 2,99 €
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

Wo vor wenigen Monaten eine Walküre ihren Platz im Stockholm der Neuzeit suchte, gesellen sich nun zahlreiche Neuankömmlinge dazu. Helgur, Bjor und alte Elfen sind neben vielen anderen mythischen Wesen erwacht, wandeln durch die Straßen, verwirrt von der Kultur der Menschen und auf der Suche nach ihrer Heimat.

Während Midgard an den Konflikten zwischen alten und neuen Norsen zu zerbrechen droht und die Odinskirche ihre eigenen Ränke spinnt, begibt sich Frida gemeinsam mit den Donnerdrachen auf die Suche nach einem neuen Zuhause für die Norsen. Der Weg führt sie ans Ende der Welt, wo die Nordlichter niemals verlöschen, die Fäden des Schicksals zusammenlaufen und von dem niemand unverändert zurückkehrt.

Meine Meinung

Zunächst möchte ich mich bei der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich hatte ja bereits den ersten Band von „Valkyrie“ gelesen und rezensiert und war damals begeistert – umso mehr habe ich mich gefreut, auch den zweiten Band lesen und rezensieren zu dürfen.

Das Cover zeigt ein Schiff mit einem Drachenkopf, das wohl den Donnerdrachen darstellen soll. Ich finde das Cover sehr gut gewählt und passend. Auch der Titel ist aussagekräftig und fasst die Geschichte gut zusammen.

Ich muss sagen, obwohl ich den ersten Band noch relativ gut in Erinnerung hatte, musste ich mich erst wieder richtig einfinden und das hat seine Zeit gedauert. Das Buch startet mit einer sehr lebhaften und spannenden Szene. Das hat mir gut gefallen, denn so war man unmittelbar im Geschehen.

Leider hatte ich trotzdem Einstiegsschwierigkeiten. Ich weiß allerdings nicht, ob das am Buch lag oder daran, dass ich eine Leseflaute entwickelte. Die ersten 45 % zogen sich und ich kam nur langsam vorwärts. Doch die zweite Hälfte las ich fast in einem Rutsch, weil es so spannend wurde.

In „Valkyrie“ geht es um Wesen der nordischen Mythologie, die bei uns größtenteils unbekannt sind. Oder weißt du spontan was ein Helgur, ein Skeppsra oder eine Vittra ist? Nein? Eben! So ging es mir auch und ich muss ehrlich zugeben, dass ich damit anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Aber mit der Zeit konnte ich mir besser merken, welche Figur nun welches Wesen war und wie das aussah, bzw. welche Fähigkeiten es hatte.

Als meine Lieblingsfigur hat sich eindeutig der „Bösewicht“ Loki herauskristallisiert, der neue Jarl von Gamla Stan (der Altstadt Stockholms). Er begleitet Frida und die Besatzung des Donnerdrachen auf ihrer Reise ans Ende der Welt und man erfährt vieles über ihn, was im ersten Band noch gar nicht bekannt war. Das fand ich sehr interessant und auch spannend herauszufinden.

Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von Frida in der Ich-Perspektive erzählt. Ich mag Frida, sie hat ein gutes Herz, auch wenn sie total auf Schlachten und Kämpfe steht.  Aber sie ist eben eine Walküre durch und durch und Walküren fühlen sich nur mit einem Schwert in der Hand richtig lebendig.

Die Handlung hat mir gut gefallen, auch wenn ein paar Figuren gestorben sind, die ich echt ins Herz geschlossen hatte. Vielleicht hat gerade der Tod der Figuren die Geschichte so interessant gemacht. Denn im Leben läuft eben nicht alles nach Plan und wenn man das Ende der Welt besucht, wo die fürchterlichsten Monster hausen, ist es nur verständlich, wenn nicht alle wohlbehalten zurückkommen. Das wäre sonst unlogisch.

Ich empfehle das Buch allen Fans der nordischen Mythologie und skandinavische Fantasy. Auch Urban-Fantasy-Fans kommen auf ihre Kosten. Allerdings sollte man vorher den ersten Band „Valkyrie: Zurück ins Jetzt“ gelesen haben, um sich besser mit den Hintergründen und Figuren auszukennen.

Über die Autorin

Tina Skupin wurde 1977 geboren und wuchs im schönen Völklingen an der Saar auf. Sie machte ihren Doktor in Geografie und hatte 2016 ihr Debüt mit einem Ratgeber für Auswanderer. Sie schreibt vor allem gerne fantastische Geschichten. Die Autorin lebt mit ihrem Partner und ihrer kleinen Tochter im schwedischen Stockholm.

Mein Fazit

Ein interessanter Urban-Fantasy-Roman über die nordische Mythologie. Empfehle ich gerne weiter!

Meine Bewertung

4herzchen


Ähnliche Beiträge

Achtung!

Beim Senden eines Kommentars werden Daten (Name, E-Mail, Website, IP-Adresse, etc.) gesammelt. Mit dem Abschicken deines Kommentars erklärst du dich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.

 

Werbeanzeigen