Der ESC 2019 | Das 1. Halbfinale

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Es ist wieder soweit: Europa tritt im 64. Eurovision Song Contest gegeneinander an. 41 Länder nehmen dieses Jahr teil. Ursprünglich waren es 42, aber die Ukraine sagte ihre Teilnahme ab, nachdem sich ihre Sängerin MARUV sich mit dem Fernsehsender UA:PBC zerstritt.

Gestern Abend fand in Tel Aviv (Israel) das 1. Halbfinale statt. 17 Länder kämpften ums Weiterkommen ins Finale. In diesem Post möchte ich euch meine ersten Favoriten aus diesem Halbfinale vorstellen. Am Freitag folgt dann ein weiterer Blogeintrag über das 2. Halbfinale und am Sonntag einer über das Finale (wird am Samstag in der ARD bzw. Das Erste ab 21:00 Uhr übertragen).

Da ich aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Videos einbinden darf, verlinke ich dir die jeweilige Seite auf der offiziellen Homepage des ESC, wo du dir die Songs anhören kannst.

Der ESC 2019

Mein erster absoluter Favorit, den ich auch im Finale weiter unterstützen werde (denn sie sind weiter, yay!) sind Lake Malawi aus der Tschechischen Republik. Ihr Song „Friend of a Friend“ ist einfach ein absoluter Ohrwurm und mir gefiel das Lied schon beim ersten Hören vor ein paar Wochen. Ich drücke den tschechischen Jungs auf jeden Fall ganz fest beide Daumen.

Ein weiterer Favorit von mir sind Islands Hatari mit ihrem außergewöhnlichen Titel „Hatrið mun sigra„, der auf Deutsch so viel bedeutet wie „Der Hass wird siegen“. Die Lyrics sind schon ziemlich grenzwertig, aber die Musik ist einfach mal was ganz anderes. Sie stechen mit ihrem Sound aus dem Einheitsbrei heraus und auch ihr Auftritt ist neuartig und einfach anders. Das scheint den Europäern gefallen zu haben, denn sie haben Island ins Finale gevotet. Was auf jeden Fall auch für die Band spricht, ist, dass sie ein Lied in ihrer Landessprache gewählt haben. Das wirkt gleich nochmal authentischer als die vielen englischen Songs.

Diese zwei Lieder haben für mich besonders herausgestochen. Jetzt folgen noch ein paar, die mir ebenfalls gefallen haben, aber die nicht meine absoluten Favoriten waren.

Da wäre zum Beispiel „Fire Of Love (Pali się)“ von Tulia aus Polen. Ein an polnischen Folk angelehnter Song mit einer ganz besonderen Art des Gesangs. Hat mir gefallen, ist aber leider nicht weitergekommen.

Ebenso toll aber nicht ins Finale eingezogen ist der Song „Keep On Going“ von Oto Nemsadze aus Georgien. Ich finde den Song sehr powerful und stark, doch vielleicht war es für das Publikum ein bisschen zu viel des Guten.

Sehr gefallen hat mir auch „Sebi“ vom slowenischen Duo Zala Kralj und Gašper Šantl. Ganz sanfte Töne, ein bisschen melancholisch vielleicht sogar, zumindest vom Klang her. Und die beiden sind wirklich süß zusammen. Schön, dass sie weiter sind.

Say Na Na Na“ von San Marinos Teilnehmer Serhat fand ich spitze. Ein Tanzlied, bei dem sofort gute Laune aufkommt. Obwohl die Performance ein bisschen schief war, bin ich froh, dass Serhat weitergekommen ist.

Last, but not least, fand ich „Kruna“ von der serbischen Sängerin Nevena  Božović sehr toll. Von ihr hat mir nicht nur der Song, sondern auch das Outfit ganz besonders gefallen. Das schwarze Kleid mit dem silbernen Nietenschmuck machte schon was her. Ich freue mich jedenfalls, dass die Teilnehmerin im Finale ist.

Überhaupt nicht gefallen haben mir die Beiträge aus Portugal und Australien. Auch der israelische Song trifft nicht ganz meinen Geschmack. Aber wie heißt es so schön? Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

Ich bin schon sehr gespannt auf das 2. Halbfinale. Wirst du es dir ansehen? Hast du schon einen Favoriten für den ESC 2019?


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2 Kommentare zu “Der ESC 2019 | Das 1. Halbfinale

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