Der ESC 2019 | Das Finale

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Wer es noch nicht mitbekommen hat: Der 64. Eurovision Song Contest fand letzte Nacht statt. Diesmal aus Tel Aviv, Israel, deren Künstlerin Netta letztes Jahr mit ihrem Song „Toy“ gewonnen hatte.

Meine Gedanken zum diesjährigen Finale möchte ich mit euch in diesem Blogbeitrag teilen.

Der ESC 2019 (2)

Der diesjährige Gewinner heißt Duncan Laurence aus den Niederlanden. Mit seinem Song „Arcade“ schlich er sich in die Herzen der Zuschauer und Jurys. Die Buchmacher hatten also mal wieder recht gehabt, denn für sie war Duncan von Anfang an klarer Favorit. Ich muss ganz ehrlich sagen, das Lied befand sich nicht unter meinen Favoriten. Es war schön von der Melodie und dem Text her, aber mir hat etwas gefehlt. Ich will das Lied nicht als „langweilig“ bezeichnen, aber es stach für mich einfach nicht heraus.

Deutschland wurde übrigens Drittletzter. Besonders bitter: Von den Zuschauern gab es 0 Punkte. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass S!sters besonders gut abschneiden. Ich hätte sie im hinteren Mittelfeld vermutet, aber gut, wir setzten unseren „Trend“ nach dem Ausreißer von letztem Jahr fort und landeten auf den hinteren Plätzen. Das sind wir ja schon gewohnt. ;) Vielleicht sollte man auch mal so eine Band wie die Isländer hinschicken. Oder Rammstein, wäre doch eine gute Idee. ;)

Allerdings: Solange meine Favoriten unter die vorderen Plätze kamen, und das war der Fall, bin ich wunschlos glücklich. :D

Natürlich sind die Acts des ESCs nicht perfekt. Sie singen live und dass dabei auch mal schiefe Töne herauskommen, ist völlig normal. Meiner Meinung nach war die Künstlerin, die am schiefsten gesungen hat, sowieso Special Guest Madonna bei „Like A Prayer“. ;)

Großes Pfeifkonzert gab es, als die isländische Band Hatari während der Punktevergabe Schals mit der Flagge von Palästina hochhoben. Das gefiel den Israelis natürlich überhaupt nicht, was sie auch sofort laut kundtaten. Dabei hatte Hatari bereits angekündigt, den ESC als Bühne für ihren Protest zu nutzen.

Auf Twitter ging es wieder besonders heiter zu, man hatte das Gefühl, dass plötzlich die ganze Timeline den ESC schaut. :D Ich habe mich auch ein bisschen an den Diskussionen beteiligt, allerdings nur so nebenbei, denn ich mag den ESC sehr gerne und freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf, also wollte ich nichts verpassen.

Ich habe mir – zur Feier des Tages – eine halbe Pizza gegönnt und mir fällt gerade auf, dass ich die andere Hälfte noch gar nicht gegessen habe – naja, morgen ist auch noch ein Tag. :D

Übrigens: Ich habe gehört, dass Gewinner Duncan bisexuell ist und offen darüber sprechen möchte. Wenn er das wirklich täte, fände ich das sehr stark von ihm. Es kann nicht oft genug über dieses Thema gesprochen und wachgerüttelt werden.


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4 Kommentare zu “Der ESC 2019 | Das Finale

  1. Ich sage seit Jahren, dass Deutschland Rammstein hinschicken soll! Die Frage ist – schafft es meine liebste Band, unter 3 Minuten zu bleiben? ^^

    Mein Favorit war dieses Jahr musikalisch Frankreich. Nachdem sehr viele, die mir gefielen, bei den Halbfinalen ausgeschieden sind (Rumänien, Georgien), war ich von Frankreich positiv überrascht. Aber auch Australien hat mir gut gefallen.

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  2. Pingback: Monatsrückblick | Mai 2019 | Myna Kaltschnee

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