Rezension | „Hexenwerk“ von Tanja Hanika

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Titel: Hexenwerk – Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach


Autorin:
Tanja Hanika
Genre: Horror
Verlag: 
Selfpublishing
Seiten: 231 S.
Jahr:
2019
ISBN: 978-1688524514
Format: Kindle e-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis:
4,99 € (bzw. 11,99 €)
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

Endlich sind Sommerferien.

Aber die besten Freunde Simon und Linus bringen sich selbst um den Ferienspaß, indem sie die alten, unheimlichen Frauen verärgern, die für sie wenige Sommer zuvor noch die vermeintlich bösen Kinderfresserinnen waren. Einst ein kindischer Gruselspaß, wird die Bedrohung nun real: Die Alten sind tatsächlich Hexen. Aus Kinderfleisch ziehen sie Lebensenergie, um ewig zu leben und ihr böses Werk zu tun.

Um nicht wie die anderen gestohlenen Kinder aus Schwarzbach zu enden, setzen Simon, Linus und ihre Freunde alles daran, die Hexen zu vernichten.Teufelsbuhlschaft, Eiterernte und Hexenkräuterkunde machen die alten Frauen zu mächtigen Gegnerinnen.

Warnung: Bedingt durch die Hexenthematik kommen in diesem Roman Kinder zu Schaden: Es findet Gewalt von Kindern und gegen Kinder statt.

Meine Meinung

Es ist wieder passiert! Tanja Hanika hat es geschafft, dass ich beim Lesen die Zeit vergesse. Ich schätze mal, das spricht für ihren neusten Horrorroman „Hexenwerk: Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach“. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

Das Cover ist in schwarzweiß gehalten und zeigt im Hintergrund einen dunklen Wald. Ich finde das Cover, das übrigens Catherine Strefford designt hat, hervorragend gelungen. Es bringt einen direkt in die düstere Stimmung, die die ganze Geschichte durchzieht. Auch den Titel finde ich treffend und ansprechend.

Ich kam ziemlich schnell und einfach in die Geschichte hinein. Die beiden Protagonisten Simon und Linus sind erst zwölf, doch ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie sind mutig und hartnäckig, was mir an ihnen ganz besonders gefallen hat. Sie verfolgen ihr Ziel und scheuen sich auch nicht davor, sich selbst in Gefahr zu bringen.

Das zentrale Thema des Romans – kinderfressende Hexen – ist natürlich etwas heikel. Viele Leser/innen sind sehr empfindlich was Kinder angeht und mögen es nicht, wenn ihnen in Geschichten Gewalt angetan wird. Ich war sehr gespannt darauf, wie Tanja Hanika diesen „Drahtseilakt“ angeht. Meiner Meinung nach ist ihr die Umsetzung gut gelungen.

Tanja Hanika weiß zu erschrecken und so ekelhafte Dinge wie Eiterernte, Hexenspeichel und aufplatzende Haut haben mein Horrorherz höher schlagen lassen. Wirklich böse, hässliche und alte Hexen begegnen uns in der aktuellen Literatur ja immer seltener. Meist werden Hexen heutzutage eher positiv dargestellt. Dieses Buch ist anders. Düsterer. Heftiger. Gruseliger. Wer also Lust auf richtig grausige Hexenweiber hat, der wird hier fündig.

Ein paar tolle Charaktere sind gestorben, aber das musste so sein. Anders hätte die Geschichte an Spannung und Glaubwürdigkeit eingebüßt. Auch wenn es mir im Herzen wehgetan hat.

Ich finde, Tanja Hanika hat einen sehr guten Horrorroman geschrieben – was anderes habe ich von ihr ehrlich gesagt auch nicht erwartet.

Über die Autorin

Tanja Hanika wurde 1988 in Speyer geboren und wuchs in Rheinland-Pfalz auf. Als sie mit acht Jahren eine Kinderversion zu Bram Stokers „Dracula“ las, entstand ihr Interesse, selbst Schauergeschichten zu schreiben. Ab 2008 studierte sie an der Universität Trier Germanistik und Philosophie. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie und ihren beiden Katzen in der Eifel. Mehr Informationen findest du auf ihrer Homepage.

Mein Fazit

Eine gruselige, düstere Lektüre über Hexen, die noch wahrhaftig alt, hässlich und böse sind. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Von mir ganz klar fünf Herzchen.

Meine Bewertung

5herzchen


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